Frankreich: einige Überraschungen in Zidanes Vorliste | OneFootball

Frankreich: einige Überraschungen in Zidanes Vorliste | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Foot National

Foot National

·11. September 2026

Frankreich: einige Überraschungen in Zidanes Vorliste

Artikelbild:Frankreich: einige Überraschungen in Zidanes Vorliste

Eine Woche vor der Bekanntgabe seiner allerersten Liste als Chef der Bleus hat Zinédine Zidane beschlossen, unter den vorab nominierten Spielern mehrere Überraschungen zu berufen.

Neuer Nationaltrainer, neue Gesichter? Zinédine Zidane scheint fest entschlossen zu sein, seiner Mannschaft schon beim ersten Lehrgang seinen Stempel aufzudrücken. Der Nachfolger von Didier Deschamps wird seine endgültige Liste am kommenden Freitag um 18 Uhr bekannt geben, im Rahmen des Auftakts der Nations-League-Ausgabe 2026/2027. Für die Bleus stehen dabei vier Spiele auf dem Programm: in der Türkei (25. September), in Belgien (29. September), dann gegen Italien (2. Oktober) und erneut gegen Belgien (5. Oktober) im Stade de France. Man kann sich kaum vorstellen, dass die ehemalige Nummer 10 der Bleus von heute auf morgen alles verändert, doch die ersten Namen, die durchsickern, sagen bereits viel über seine Absichten mit neuen Profilen aus.


OneFootball Videos


Zwei Ligue-1-Profile im Visier

Zunächst ist da Estéban Lepaul, der laut RMC Sport vorab nominiert wurde. Der beste Torschütze der Ligue 1 der vergangenen Saison mit 21 Treffern, davon 20 im Trikot von Rennes, knüpft weiter daran an: drei Tore in drei Spieltagen in dieser Saison. Nach dem Sieg von Rennes in Angers (2:1) , in der Mixed Zone befragt, blieb der ehemalige Spieler aus Épinal lieber zurückhaltend: « Ich werde weiter arbeiten, gute Spiele machen, Tore schießen, und wenn es eine Vorabnominierung oder Nominierung geben soll, wäre das perfekt. »

Ein weiterer Name, der derzeit aufkommt, ist Pablo Pagis, der laut L'Équipe ebenfalls in dieser Vorab-Liste steht. Der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler wechselte in diesem Sommer von Lorient zum Paris FC für rund 15 Mio. Euro und brauchte keine Zeit, um sich durchzusetzen, mit bereits einer Vorlage gegen OM am vergangenen Wochenende (3:2). Seine starke Technik und sein Spielverständnis als Nummer 10 hatten schon in der vergangenen Saison großen Eindruck hinterlassen, mit 10 Toren und 5 Vorlagen in Lorient. Genug, um einem Nationaltrainer aufzufallen, der selbst lange auf dieser Position gespielt hat.

RC Lens stark vertreten, zwei Profile besonders genau beobachtet

In der Abwehr ist es Ismaëlo Ganiou, der als Überraschung gilt und laut RMC Sport ebenfalls vorab nominiert wurde. Der in La Gaillette ausgebildete 21-Jährige aus Lens ist in weniger als einem Jahr zu einer festen Größe in der Liga geworden, so sehr, dass er auf eine Auswahl für Burkina Faso verzichtete, um sich den französischen U21-Junioren anzuschließen. Zidane hatte übrigens Bollaert für seinen ersten großen Auftritt im Anzug des Nationaltrainers gewählt, beim Mitte August von Racing gegen PSG gewonnenen Trophée des Champions (1:0). Eine Gelegenheit, ihn aus nächster Nähe zu beobachten. Der Verteidiger zeigte gerade erneut eine starke Leistung, beim 3:2-Auswärtssieg seiner Mannschaft auf dem Platz von Slavia Prag, bei seinem Debüt in der Champions League.

Schließlich noch ein letzter Name, den man im Auge behalten sollte: Andy Diouf. Der ehemalige Lens-Spieler, der vor mehr als einem Jahr zu Inter Mailand gewechselt war, hat laut RMC Sport ebenfalls seine erste Vorabnominierung für die A-Nationalmannschaft erhalten. Auf einer Position eingesetzt, die er zuvor nicht kannte, nämlich als rechter Schienenspieler, beeindruckt der 23-jährige Mittelfeldspieler seit Beginn der Saison in der Serie A. Er hatte bereits 10 Einsätze für die U21, aber noch keinen für die A-Nationalmannschaft.

Le Fée, die Premier-League-Wette

Der bislang letzte Name ist Enzo Le Fée, der laut Le Parisien vorab nominiert wurde. Der 26-jährige Mittelfeldspieler, ausgebildet in Lorient, hatte nicht immer den einfachsten Karriereweg. Nachdem er bei den Merlus auf sich aufmerksam gemacht hatte, erfüllte sein Wechsel nach Rennes im Jahr 2023 nicht alle Erwartungen. Seine anschließende Leihe zur AS Roma endete mit nur sechs Einsätzen, weit entfernt von dem Niveau, das man sich für einen Spieler seines Profils erhofft hatte.

Letztlich fand Le Fée in England zu alter Stärke zurück. Im Januar an Sunderland ausgeliehen, half er beim Aufstieg des Klubs in die Premier League, bevor er in diesem Sommer fest verpflichtet wurde. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat: Der Mittelfeldspieler etablierte sich bereits in seiner ersten Saison in der englischen Elite als Schlüsselspieler des Klubs, mit 36 Spielen, 5 Toren und 6 Vorlagen. Nun bleibt abzuwarten, wie viele von ihnen am kommenden Freitag tatsächlich den Sprung schaffen.

Verfolgen Sie die Nachrichten aus der Fußballwelt in Frankreich und weltweit auf unserer Website mit unseren Reportern im Herzen der Klubs.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen