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·2. Oktober 2026
Frankreich gegen Italien: Zidanes Heimpremiere ohne Mbappé

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Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte – und ganze zwei Tore. Zinédine Zidane ist als Nationaltrainer noch ungeschlagen, aber auch noch unbewiesen. Heute Abend kommt Italien nach Saint-Denis, und Kylian Mbappé schaut von Madrid aus zu.
Frankreich gewann 1:0 in der Türkei und 1:0 in Belgien, beide Male ohne zu glänzen. Zidane hat Deschamps‘ 4-2-3-1 gegen ein 4-3-3 getauscht und in Brüssel kräftig rotiert. Die Ergebnisse stimmen, der Fußball sucht noch seine Form. Wer Zidane aus Madrid kennt, weiß: Das hat ihn nie gestört, solange am Ende die Null stand.
Italien reist mit einem anderen Gefühl an. Nach dem 0:2 gegen Belgien zum Auftakt folgte am Montag ein 4:1 in Bursa. Bastoni, Frattesi und Kayode trafen binnen 27 Minuten, Pio Esposito legte nach der Pause nach. Es war, wie die Sportschau in ihrem Spielbericht schreibt, der erste Sieg in Roberto Mancinis zweiter Amtszeit. Für eine Mannschaft, die auch die WM 2026 verpasst hat, zählt so ein Abend doppelt.
Der Kapitän erzielte in der Türkei das Siegtor und verletzte sich dabei am Knie. Er ist zurück bei Real und fällt für heute aus. Damit hängt die Offensive an Michael Olise, Ousmane Dembélé und Désiré Doué. Auf dem Papier ist das immer noch eine Angriffsreihe, um die halb Europa Frankreich beneidet. Auf dem Platz hat sie unter Zidane bislang ein Tor pro Spiel produziert.
Bei Italien fehlt Giacomo Raspadori, der den Kader nach medizinischen Untersuchungen verlassen hat. Spannend wird die rechte Seite: Michael Kayode feierte in Bursa ein Debüt mit Tor und Vorlage und bekommt es nun vermutlich mit Doué zu tun. Hausnummer ist dafür ein zu kleines Wort.
Für Zidane ist es das erste Heimspiel als Sélectionneur, ausgerechnet dort, wo er 1998 Weltmeister wurde, ausgerechnet gegen den Gegner von Berlin 2006. Die Symbolik schreibt sich von selbst. Sportlich geht es um Handfesteres: Gewinnt Frankreich, sind es neun Punkte und ein beruhigender Abstand. Gewinnt Italien, ist die Gruppe nach drei Spieltagen wieder zu.
Zwei 1:0 haben Zidane Ruhe verschafft. Gegen diese Italiener wird er mehr brauchen als Ruhe. Dieses Spiel gehört eingeschaltet.







































