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·26. März 2026
Frankreichs Nationalmannschaft: Mbappé falsch untersucht?

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Kylian Mbappé hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach ein Behandlungsfehler bei Real Madrid zu einer unnötig verlängerten Ausfallzeit geführt habe. „Die Information, dass wir das falsche Knie untersucht haben, stimmt nicht“, sagte der Stürmer von Real Madrid. Der 27-Jährige reist mit Frankreichs Nationalmannschaft am Donnerstagabend (21.00 Uhr MEZ) nach Foxborough/USA, wo das Team auf Rekordweltmeister Brasilien trifft. Die widersprüchlichen Informationen aus spanischen und französischen Medien haben in der Presserunde für viel Aufmerksamkeit und Nachfragen gesorgt.

Frankreichs Stürmer Nr. 10 Kylian Mbappe schaut während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Frankreich und Luxemburg im Saint-Symphorien-Stadion in Longeville-les-Metz, Ostfrankreich, am 5. Juni 2024 zu. (Foto: FRANCK FIFE / AFP)
Kylian Mbappé stellte klar, dass die Meldung über eine falsche Untersuchung nicht der Wahrheit entspreche. „Die Information, dass wir das falsche Knie untersucht haben, stimmt nicht“, sagte der Stürmer von Real Madrid und setzte damit ein klares Statement gegen die kursierenden Berichte. Gleichwohl bleibt die Debatte in der französischen Öffentlichkeit und in den Medien lebhaft.
Medien aus Spanien und Frankreich hatten zuvor berichtet, die Ärzte von Madrid hätten fälschlicherweise das rechte Knie – und somit das gesunde Knie – des Superstars untersucht. Erst später sei das linke Knie untersucht worden, hieß es in den Veröffentlichungen. Dadurch sei die Beurteilung der Verletzung verzögert erfolgt, und Mbappé sei „außer sich“ wegen des Fehlers, berichteten die Medien.
Weder Real Madrid noch Mbappé hatten klar mitgeteilt, um welche Verletzung es sich handelt. Diese inhaltliche Lücke ließ Raum für Spekulationen über Diagnose, MRT-Befunde und mögliche Ausfallzeiten. Gleichzeitig erschwert die fehlende Information eine genaue Einordnung der Verletzung hinsichtlich Reha, Mannschaftstraining oder einem möglichen Platz im Lazarett der Nationalmannschaft.
Der Franzose war wegen seiner Verletzung nicht nur bei den Ärzten des spanischen Fußballrekordmeisters in Behandlung, sondern reiste zudem nach Paris, um dort eine zweite Meinung einzuholen. Damit standen sowohl die medizinische Abteilung von Real Madrid als auch Pariser Spezialisten in der Diskussion. Diese Kombination aus Vereinsmedizin und Zweitmeinung ist in Fällen unklarer Diagnosen nicht ungewöhnlich und betrifft Aspekte wie Diagnose, Muskulatur, MRT-Auswertung und den weiteren Reha-Fahrplan.
Mbappé räumte allerdings auch eigene Versäumnisse in der Kommunikation ein. „Ich trage möglicherweise eine indirekte Verantwortung, weil ich nicht kommuniziert habe“, sagte der 27-Jährige: „Wenn man nicht kommuniziert, was man hat und was passiert, öffnet das Raum für Interpretationen, und jeder stürzt sich darauf. So ist das nun mal.“









































