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·30. Juni 2026

Frauen-Bundesligisten stimmen Grundlagenvertrag mit DFB zu

Artikelbild:Frauen-Bundesligisten stimmen Grundlagenvertrag mit DFB zu

Die 14 Klubs der Frauen-Bundesliga billigen den Grundlagenvertrag mit dem DFB. Eine FBL GmbH übernimmt künftig Organisation und Vermarktung.

Der Weg zur "Frauen-DFL" ist so gut wie frei: Die 14 Klubs der Frauen-Bundesliga haben auf der Mitgliederversammlung des Ligaverbands (FBL) dem ausgehandelten Grundlagenvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zugestimmt. Nun muss der Vertrag "nur" noch von einem außerordentlichen DFB-Bundestag im Herbst abgesegnet werden, er soll am 1. Juli des kommenden Jahres in Kraft treten.


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Der Grundlagenvertrag regelt die Eckpunkte der Zusammenarbeit in der zweigleisigen Verbandsstruktur, wie sie bei den Männern seit einem Vierteljahrhundert mit dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) besteht. Der FBL e.V. wird ordentliches Mitglied im DFB, die Ligaverbands-Präsidentin Katharina Kiel nimmt einen Platz im DFB-Präsidium ein.

Die Frauen-Bundesligisten beschlossen zudem die Gründung der FBL GmbH als Tochtergesellschaft. Sie soll spätestens ab Oktober als operative Ligagesellschaft zentrale Aufgaben wie die Organisation, Vermarktung und Weiterentwicklung verantworten. Kiel und die 1. Vizepräsidentin Veronica Saß übernehmen bis zur Bestellung einer hauptamtlichen Geschäftsführung interimistisch die Leitung der GmbH. Eine externe Personalberatung soll nach einer hauptamtlichen Geschäftsführung suchen.

Außerdem ermächtigten die Klubs das Präsidium, das Medien- und Vermarktungskonzept national und international auszuschreiben. Die Ausschreibung umfasst zunächst die Spielzeiten 2027/28 und 2028/29. "Die Frauen-Bundesliga wird sichtbarer, innovativer und wachstumsfähiger. Der Fokus liegt jetzt auf Umsetzung und Tempo", sagte Kiel.

Ursprünglich wollten der DFB und die FBL ein Joint Venture gründen. So sollte die Professionalisierung der Bundesliga vorangetrieben werden, um international nicht den Anschluss zu verpassen. Aufgrund des Streits mit dem DFB um Entscheidungsbefugnisse hatte die FBL diesem Vorhaben eine Absage erteilt.

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