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·2. Juni 2026

Frauen Fußball heute WM-Qualifikation: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen

Artikelbild:Frauen Fußball heute WM-Qualifikation: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen

Der Einsatz von Ann-Katrin Berger in den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen der deutschen Fußballerinnen bleibt offen. Die Nationaltorhüterin laboriert weiter an einer schmerzhaften Bauchprellung und konnte die Einheit am Dienstag nur eingeschränkt absolvieren. Erst am Freitag im Heimspiel gegen Norwegen in Köln könnte sich zeigen, ob die Nummer eins rechtzeitig fit wird.

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Ann-Katrin Berger, Torhüterin der deutschen Frauennationalmannschaft, beim Aufwärmen vor dem WM-Qualifikationsspiel für die Frauen-WM 2027 zwischen Norwegen und Deutschland in der Lyse Arena in Stavanger am 7. März 2026. Foto: Marius Nordnes / Nordnes Foto / Getty Images Europe via Getty Images


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Berger kämpft mit den Schmerzen

„Eine Prellung tut weh und morgen kann wieder alles weg sein, morgen kann es noch schlimmer werden, man weiß es nicht. Ich versuche deswegen, so viel wie möglich auf dem Platz zu machen und dann mal sehen, ob es bis Freitag reicht“, sagte Berger drei Tage vor dem Duell mit den Norwegerinnen, das um 20.35 Uhr beginnt und in der ARD zu sehen ist. Beim Training am Dienstag war sie wegen der Blessur nur teilweise dabei, arbeitete sehr dosiert und trug dabei ein aufgeklebtes Polster am Körper. „Ich habe Schmerzen. Manche Schmerzen sind aber aushaltbar, das versuchen wir gerade auszutesten, wie weit wir gehen können“, erklärte die 35-Jährige.

Die Verletzung hatte sich Berger am 20. Mai in einer Partie ihres US-Klubs Gotham FC zugezogen. Eine endgültige Entscheidung über ihren Einsatz könnte sogar erst am Spieltag fallen. Co-Trainerin Maren Meinert sagte dazu: „Wir werden sicherlich bis zur letzten Minute warten.“

Offene Personalfrage im DFB-Tor

Falls Berger nicht rechtzeitig einsatzfähig sein sollte, ist auch die Vertreterin noch nicht festgelegt. Ob Stina Johannes vom VfL Wolfsburg oder Ena Mahmutovic vom FC Bayern für sie in die Bresche springen würde, ließ Meinert offen: „Wir haben auch nicht eine klare Nummer zwei und Nummer drei. Da müssten wir einfach auch morgen das Training noch abwarten.“

Für das DFB-Team geht es im vorletzten Gruppenspiel um die direkte Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien. Mit einem Sieg gegen Norwegen könnte die Mannschaft den Weg dorthin schon am Freitag vorzeitig freimachen. In der Gruppe A4 führt Deutschland mit einem Punkt Vorsprung vor den Norwegerinnen. Vier Tage später steht für die deutsche Auswahl noch das Auswärtsspiel in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana an, das um 18.00 Uhr im ZDF übertragen wird.

Blick zurück auf Österreich

Auch inhaltlich ist das Norwegen-Spiel für die DFB-Frauen ein Gradmesser. Berger verwies auf das jüngste 0:0 in Österreich, das intern als Dämpfer angekommen war. „Wir wissen, dass wir gegen Norwegen jetzt den Sack zumachen wollen und uns für die WM qualifizieren“, sagte sie. Zugleich ordnete sie die Leistung in Österreich klar ein: „Wir wissen selber, dass es nicht gut genug war. Da muss man nicht um den heißen Brei herumreden“, betonte die Torhüterin, die die Ausfälle in der Defensive als „gar kein Problem“ einstufte.

Allerdings fehlen mit Kapitänin Giulia Gwinn und Franziska Kett, beide vom FC Bayern, zwei wichtige Abwehrspielerinnen verletzt. Zusätzlich muss Janina Minge vom VfL Wolfsburg wegen einer Rot-Sperre zuschauen.

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