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·16. September 2026
Frauenfußball heute: DFB-Kapitänin Gwinn glaubt an die Genesung von Lena Oberdorf

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Giulia Gwinn hat ihrer erneut ausgebremsten Bayern– und DFB-Mitspielerin Lena Oberdorf Mut zugesprochen. Nach der Knie-Reaktion kurz nach ihrem Comeback soll die 24-Jährige vor allem mental unterstützt werden. Beim FC Bayern besteht vorsichtiger Optimismus auf eine Rückkehr noch vor der Winterpause.

Die Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft stellen sich vor dem Rückspiel im Finale der UEFA Women’s Nations League 2025 zum Mannschaftsfoto auf und halten dabei die Trikots ihrer Teamkolleginnen Giovanna Hoffmann und Lena Oberdorf in die Kameras. Gegner im Estadio Metropolitano von Madrid war am 2. Dezember 2025 Spanien. (Mateo Villalba Sanchez / Getty Images Europe via Getty Images)
DFB-Kapitänin Giulia Gwinn hat Lena Oberdorf nach deren jüngstem Rückschlag öffentlich aufgebaut. Bei einem Marketingtermin wandte sich die 27-Jährige in der Bild mit persönlichen Worten an ihre Nationalteamkollegin: „Liebe Obi, du weißt, wie sehr ich an dich glaube! Du hast in den zwei Spielen, in denen du zurück warst, mit einem Traum-Assist auf Klara (Bühl) ganz schnell wieder gezeigt, wo du hingehörst, und ich kann es kaum erwarten, das wiederzusehen“.
Oberdorf hatte sich nach zwei Kreuzbandrissen innerhalb von 15 Monaten zurück auf den Platz gekämpft. Gut zwei Wochen nach ihrer Rückkehr meldete sich allerdings das rechte Knie mit einer Reaktion. Die Nationalspielerin wird deshalb in den kommenden Wochen fehlen.
Nach Angaben von Gwinn gehe es nun vor allem darum, Oberdorf im Umfeld des Teams Zuversicht zu vermitteln. „Wir halten sie bei Laune und schauen, dass sie ihr Lächeln nicht verliert. Mich hat das Team immer aufgefangen, die Menschen um einen herum. Gerade, wenn es in der Reha mal schwierige Tage gab“, erklärte die Bayern-Spielerin, die selbst zuletzt wiederholt verletzungsbedingt pausieren musste.
Bei Oberdorf handle es sich laut Gwinn nicht um eine neue Verletzung. Dennoch könne die erneute Zwangspause psychisch belastend sein. „Bei Oberdorf sei es „keine Verletzung in dem Sinne, aber es kann natürlich zäh sein für den Kopf. Da ist es wichtig, Leute um sich herum zu haben, die ihr ein gutes Gefühl geben und es kaum erwarten können, dass sie wieder da ist.“
Auch Bayerns Frauenfußballchefin Bianca Rech äußerte sich zuletzt zurückhaltend positiv zur Ausfallzeit der Mittelfeldspielerin. „Es wird sicherlich nicht in den nächsten zwei bis drei Wochen sein, aber es sieht so aus, dass wir sie vor der Winterpause zurück haben. Das ist klar“, sagte Rech.
Chefcoach José Barcala hatte die Beschwerden zuvor als „typische Reaktion nach zwei Kreuzbandrissen“ eingeordnet. „Also nichts, worüber wir uns große Sorgen machen müssen. Das ist natürlich ein bisschen enttäuschend für Lena, aber jetzt müssen wir einfach ruhig bleiben und ihr die Zeit geben.“















