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·24. August 2026
Freiburg-Coach mit vielsagendem Statement zu Atubolu und Frankfurt

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·24. August 2026

Der SC Freiburg hat die erste Hürde im DFB-Pokal souverän gemeistert. Beim 5:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf stand Neuzugang Mio Backhaus zwischen den Pfosten, während Florian Müller auf der Bank Platz nahm. Von Noah Atubolu fehlte hingegen jede Spur. Der 24-jährige Torhüter befindet sich im Breisgau in einer sportlichen Sackgasse. Nach seiner geplatzten Vertragsverlängerung haben die Freiburger den Bremer Backhaus für 12 Millionen Euro als neue Nummer eins installiert. Atubolu, aktuell der wertvollste deutsche Keeper, trainiert derzeit separat und forciert einen zeitnahen Transfer.
Nachdem angestrebte Wechsel in die Premier League oder nach Frankreich zuletzt gescheitert sind, hat sich der ehemalige U21-Nationalspieler nun offenbar voll und ganz auf Eintracht Frankfurt festgelegt. Ein Wechsel an den Main ist derzeit die mit Abstand heißeste Option für den frustrierten Schlussmann.
"Grundsätzlich ist Frankfurt ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland."Julian Schuster
Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster schließt einen solchen Deal keineswegs aus. "Grundsätzlich ist Frankfurt ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dass er dort zwischen den Pfosten steht", erklärte der 41-Jährige am Rande des Pokalspiels gegenüber der Bild-Zeitung.Bis der Wechsel endgültig über die Bühne geht, verhält sich der Sport-Club professionell. "Wir sind immer wieder im Austausch und integrieren ihn dann entsprechend bei uns ins Training", betonte Schuster und fügte an: "Deshalb gucken wir, dass wir ihn belasten und trainieren, dass er da grundsätzlich auf einem neuen Level ist."

Sollen Trainer Adi Hütter noch nicht vollends überzeugt haben: Die Eintracht-Keeper Michael Zetterer und Kauã Santos | picture alliance/GettyImages
Dass die SGE überhaupt Bedarf auf der Torhüterposition hat, liegt an Trainer-Rückkehrer Adi Hütter. Dem Vernehmen nach hat der Österreicher intern deutliche Zweifel an Kaua Santos und Michael Zetterer geäußert. Mit keinem der beiden möchte Hütter demnach als klare Nummer eins in die Saison gehen. Sollte Santos bei den Hessen bleiben, könnte Zetterer den Verein noch verlassen. Laut Informationen der Bild wäre dann der Weg für Atubolu endgültig frei. Der 24-Jährige würde am liebsten schon am Samstag zum Bundesliga-Auftakt für die Frankfurter im Tor stehen und nahm seine Zukunft nach der Trennung von seiner Berateragentur zuletzt selbst in die Hand.
Der Deal zwischen den Vereinen ist jedoch nicht ganz unkompliziert. Freiburg verlangt für sein Eigengewächs trotz der misslichen Lage eigentlich rund 15 Millionen Euro Ablöse – ein stolzer Preis für die Eintracht, die ihr Budget schonen muss. Das aktuell heißeste Modell sieht daher eine kreative Lösung vor. Wie der Kicker und die Bild berichten, könnte Atubolu seinen Vertrag im Breisgau zunächst um ein weiteres Jahr verlängern. Im Anschluss würde er per Leihe inklusive Kaufpflicht nach Frankfurt wechseln. Konkrete Verhandlungen zwischen den Klubs haben laut Kicker bis zum Wochenende aber noch nicht stattgefunden. Es bleibt ein absoluter Wettlauf gegen die Zeit.
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