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·17. Mai 2026
Früherer Bundesliga-Coach könnte in Leverkusen übernehmen

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·17. Mai 2026

Kasper Hjulmand hat nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV die letzte Möglichkeit auf die Champions-League-Qualifikation verpasst und steht vor dem Aus bei Bayer 04 Leverkusen. Der Däne stapfte nach Abpfiff zur Kurve, klopfte sich demonstrativ ans Herz und applaudierte den Fans, wie SPOX berichtet. Auf die Frage nach seiner Zukunft verwies Hjulmand an Sportchef Simon Rolfes, dessen Antwort wenig nach Rückendeckung klang.
Rolfes bestätigte lediglich den laufenden Vertrag bis 2027 und sagte, er müsse nur etwas verkünden, „wenn es etwas anderes gäbe". Eine klare Aussage, ob Hjulmand in der nächsten Spielzeit auf der Bank sitze, ließ er demonstrativ aus. Bei der Frage nach dem Zeitplan für Klarheit wich er ebenfalls aus: „Wir wollen in möglichst vielen Sachen so schnell wie möglich Klarheit haben." Eine schonungslose Saisonanalyse solle zeitnah folgen.
Hjulmand hatte das Team nach der Entlassung von Erik ten Hag stabilisiert, durch eine wechselhafte Rückrunde wuchsen jedoch die Zweifel an Qualität, Führung und Trainer. Bereits vor dem HSV-Spiel hatten zahlreiche Medien seinen Abgang gemutmaßt. Zu den Top-Kandidaten bei der Werkself gehört nun Oliver Glasner, der die Bundesliga bereits aus seinen Stationen in Frankfurt und Wolfsburg hervorragend kennt.
Als Nachfolger werden der frühere Bundesliga-Coach Oliver Glasner, der Brasilianer Filipe Luís sowie Girona-Trainer Míchel gehandelt. Rolfes ließ sich auf keine dieser Diskussionen ein und betonte stattdessen, das Team müsse in der neuen Saison „eine andere Schlagkraft" entwickeln. Er verwies dabei auf das Meisterjahr 2024 unter Xabi Alonso, in dem viele Spieler im Europacup wichtige Entwicklungsschritte gemacht hätten.
Hjulmand selbst wünschte allen noch einen „schönen Sommer" und verabschiedete sich. Ob es sein letzter Abgang aus der BayArena war, entscheidet sich in den kommenden Tagen.
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