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·1. Mai 2026

"Fühle keinen übergroßen Druck": Stamm will in Ruhe durchziehen

Artikelbild:"Fühle keinen übergroßen Druck": Stamm will in Ruhe durchziehen

Zwei Zähler haben die Konkurrenten auf Dynamo Dresden aufgeholt. Die Mannschaft von Thomas Stamm hat weiterhin alles in der eigenen Hand, doch ein Erfolgserlebnis gegen den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 13 Uhr) würde die Nerven zusehends beruhigen. Nervosität nahm der Cheftrainer vor dem Saisonfinale nicht wahr.

"Das war nicht unser Anspruch"

Im Abstiegskampf zählt die SGD zu den Teams, die vermeintlich eine gute Ausgangslage geschaffen haben. Mit 35 Punkten auf Platz 11 stehend fehlt den Sachsen nicht mehr viel zum Klassenerhalt - und doch beträgt der Abstand zu einem direkten Abstiegsplatz nur noch zwei Zähler. Weil Dresden das direkte Duell mit Düsseldorf am vergangenen Wochenende verlor. "Wir wollen und müssen ein paar Dinge defensiv anpassen und besser machen. Dass die Möglichkeit bestand, einen Rückschlag wie in Düsseldorf einstecken zu müssen, war uns bewusst", erklärte SGD-Coach Thomas Stamm in der Spieltags-Pressekonferenz vor dem nächsten Auftritt seiner Schützlinge.


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Das Ergebnis war die eine Sache, die Leistung eine andere. "Überraschender war eher, wie wir uns defensiv präsentiert haben. Das war nicht unser Anspruch. Diese Themen haben wir sehr deutlich angesprochen und nochmal den Fokus darauf gelegt", so Stamm. Ernüchternd war das Abwehrverhalten, denn in der Rückrunde kassierte Dresden bis zur vergangenen Partie nur zehn Gegentore in zwölf Spielen - ein Spitzenwert, der Spitzenteams wie Schalke oder Hannover ausstach. Doch in Düsseldorf verfiel die SGD in alte Muster. Ist die Mentalität jetzt ausgerechnet vor dem Saisonfinale angekratzt?

"Nehme die Jungs alle komplett gleich wahr"

Stamm verneinte: "Ich nehme die Jungs alle komplett gleich wahr, wie in der Winterpause. Der Mix aus Anspannung und Lockerheit ist so wie immer und so, wie er sein muss. Alle wissen, dass es nur noch drei Spiele sind, aber ich fühle deswegen bei niemanden einen übergroßen Druck." Fest steht, dass die Dresdner nun erst einmal gegen Lautern antreten, bevor es noch zu zwei Abstiegsduellen mit Braunschweig und kiel kommt. Möglicherweise wird der Heimvorteil ein Pluspunkt: "Am Ende freuen wir uns, dass wir von den drei Spielen noch zwei Duelle Zuhause bestreiten, denn das ist immer ein Vorteil mit unseren Fans im Rücken, die uns tragen und unterstützen."

Abgesehen von Lennart Grill, Elias Bethke und Vinko Sapina stehen Stamm alle Spieler zur Verfügung. Die Roten Teufel gilt es zu knacken. "Wir erwarten eine Mannschaft, die wie alle, wenn sie nach Dresden kommen, Bock haben wird. Sie werden die letzten Partien gut machen wollen und entsprechend intensiv und griffig auftreten. Wir denken nicht, dass irgendein Team in dieser Liga Punkte herschenken wird", stellte sich der SGD-Coach auf das volle Programm an Gegenwehr ein. "Auch wenn sie tabellarisch Ruhe haben, werden die Spieler alles reinwerfen, da jeder auch seinen individuellen Ansprüchen und Zielen gerecht werden will." So wird auch Dresden wieder das Gesicht der Rückrunde zeigen müssen, um die letzten Schritte zum Klassenerhalt zu gehen.

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