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·30. November 2025

Füllkrug vor Bundesliga‐Rückkehr: Wolfsburg unter Druck, Frankfurt mischt mit

Artikelbild:Füllkrug vor Bundesliga‐Rückkehr: Wolfsburg unter Druck, Frankfurt mischt mit

Das Gerücht um eine mögliche Bundesliga‐Rückkehr von Niclas Füllkrug hält sich seit Wochen. Vor gut drei Wochen wurde erstmals bekannt, dass der VfL Wolfsburg konkretes Interesse an dem Nationalspieler haben soll. Nun aber verschiebt sich die Lage. Denn seit Samstagabend wird aus Frankfurt vermeldet, dass auch Eintracht Frankfurt im Rennen um Füllkrug mitmischen könnte. Genau dieses neue Element verleiht dem Transferpoker eine zusätzliche Dynamik.

Wolfsburg sondiert seine Optionen

Sky hatte bereits am 11. November berichtet, dass Wolfsburg intensiv prüfe, wie ein Transfer des 32 Jahre alten Mittelstürmers zu realisieren wäre. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung hat nun diese Woche berichtet, der VfL Wolfsburg besitze durchaus Chancen, weil Füllkrug sich ernsthaft mit einem Abschied von West Ham United beschäftige. Gleichzeitig soll sich der Vorgang aber erst im Anfangsstadium befinden, unter anderem weil die Besetzung der Sportdirektorenstelle nach dem Aus von Sebastian Schindzielorz offen ist.


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Intern, so heißt es, würden in Wolfsburg verschiedene Finanzierungsszenarien diskutiert. Eine Leihe mit verpflichtender Kaufoption werde ebenso erwogen wie ein zweistufiges Kaufmodell. Die Kosten sollen sich laut WAZ in der Region seines Marktwerts von etwa zehn Millionen Euro bewegen.

Füllkrugs Antrieb: Der Blick zur WM 2026

Füllkrug war im Sommer 2024 für 27 Millionen Euro zu West Ham gewechselt. In London lief es für ihn jedoch nicht wie erhofft. Der Angreifer kam zwar auf 28 Einsätze, aber nur auf fünf Scorerpunkte und verpasste aufgrund eines Muskelbündelrisses mehrere Wochen. Sein Vertrag läuft bis 2028, trotzdem sollen die Londoner einen Verkauf nicht ausschließen.

Sein Berater Thorsten Wirth deutete kürzlich an, dass der Schritt nach England nicht wie geplant aufgegangen sei. Er habe im Podcast von Tom Junkersdorf erklärt, man müsse sich gemeinsam mit West Ham fragen, wie lange man diesem Kapitel noch Zeit geben wolle und ob es nicht sinnvoll sei, über Veränderungen nachzudenken. Füllkrug wolle sich mit Blick auf die WM 2026 bestmöglich präsentieren.

Frankfurt gerät unter Zugzwang

Neu ist nun das vermeintliche Interesse aus Frankfurt. Die Eintracht soll laut Medienberichten nach ihrer 0:3‐Niederlage in der Champions League und vor allem nach der schweren Wadenverletzung von Torjäger Jonathan Burkhardt dringend nach einem Stürmer suchen.

Burkhardt sei nach Aussage von Trainer Dino Toppmöller ein herber Verlust. Der wichtigste Angreifer falle lange aus, Ersatz sei nicht in Sicht und der Klub müsse personell reagieren. Nach Informationen aus dem Umfeld der Eintracht werde Füllkrug dabei ausdrücklich als Kandidat genannt.

Was bedeutet das für den VfL Wolfsburg?

Dass Frankfurt nun im Poker auftaucht, dürfte dem VfL kaum gefallen. Schließlich gilt es als offenes Geheimnis, dass Wolfsburg im Winter dringend einen Stürmer sucht, der im Strafraum Präsenz zeigt. Die Niedersachsen würden Füllkrug gerne ausleihen, diskutieren aber auch einen direkten Kauf.

Die Konkurrenz aus Frankfurt verschärft die Lage. Zumal die Hessen im Europapokal vertreten sind, einen akuten Bedarf haben und möglicherweise bessere Argumente auf Spielerseite vorbringen können.

Die kommenden Wochen entscheiden

Die Freigabe seitens West Ham liegt wohl vor, der Spieler kann wechseln. Offen bleibt nur, wohin. Wolfsburg und Frankfurt stehen beide unter Druck. Füllkrug selbst braucht Einsatzzeit, um seinen Platz im DFB‐Team zu sichern.

Der Poker ist damit offiziell eröffnet und dürfte sich noch ein wenig hinziehen. Für den VfL wird entscheidend sein, wie schnell die interne Führungsklärung gelingt und ob man in der Lage ist, Frankfurt sportlich und finanziell Paroli zu bieten.

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