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·3. Mai 2026

Fünf Erkenntnisse: Mainoo schießt Man United an Liverpool vorbei

Artikelbild:Fünf Erkenntnisse: Mainoo schießt Man United an Liverpool vorbei

Manchester United hat sich in einem turbulenten Spiel im Old Trafford gerade so zu einem 3:2-Heimsieg gegen Liverpool — und damit zur Qualifikation für die Champions League — geschleppt. Trotz einer scheinbar komfortablen 2:0-Halbzeitführung brach die Mannschaft von Michael Carrick in der zweiten Hälfte ein und brachte die Gäste zurück ins Spiel. Dann trat Kobbie Mainoo auf den Plan, dessen später kontrollierter Schuss das Stadion völlig ausrasten ließ und alle drei Punkte sicherte. Von Brunos Brillanz bis zu Mainoos Klasse — das haben wir gelernt.

Der brillante Bruno braucht den Rekord nicht

Das Universum (die sozialen Medien) hat entschieden, dass Bruno Fernandes nur dann Spieler des Jahres werden kann, wenn er den ewigen Premier-League-Rekord für Assists aufstellt. Aber warum? Reicht es nicht, dass er in diesem Kalenderjahr absolut entscheidend für den Aufschwung des formstärksten Teams der Liga war? Wieder einmal stand Bruno bei Manchester United im Mittelpunkt von allem, deshalb wirkt es seltsam willkürlich, Rekordvorgaben zu machen, wenn er ohnehin ganz klar den besten Fußball seiner hervorragenden United-Karriere spielt. Der Portugiese ist seit Oktober der produktivste Offensivspieler der Liga und hat einige seiner Schwächen abgelegt, um zum Star der Premier League zu werden. Und das weiß jeder.


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Los geht’s, Sesko

Wie viel von diesem Einbruch in der zweiten Hälfte lag am Ausfall von Benjamin Sesko? Der Hüne aus Slowenien war in der dominanten ersten Halbzeit ständig brandgefährlich, erzielte ein Tor und stellte Liverpools Innenverteidiger immer wieder vor Probleme, sobald der Ball in seine Nähe kam. Nach seiner Auswechslung schien die Heimmannschaft seine physische Präsenz und Kopfballstärke deutlich zu vermissen. Es half wohl auch nicht, dass sein Ersatz Amad zumindest in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit erneut einen kleinen Albtraum erlebte.

Mentale Probleme bleiben

Von einer scheinbar sicheren Halbzeitführung zum völligen Zusammenbruch innerhalb von 15 Minuten: Manchester Uniteds Start in die zweite Hälfte weckte all die alten Geister aus den trostlosen Spielzeiten der jüngeren Vergangenheit. Carricks Mannschaft wirkte bislang stabiler als unter Erik ten Hag oder Ruben Amorim, doch gegen die geschwächte Elf von Arne Slot traten diese mentalen Schwächen deutlich zutage. Der unsichere Amad leitete die Lawine mit einem schlampigen Pass im Mittelfeld ein. Der sonst so abgeklärte Senne Lammens ließ sich ebenfalls anstecken und schenkte Liverpool mit einem Fehlpass den Ausgleich. Das muss ein vorübergehender Rückfall bleiben und darf nicht zur Rückkehr einer ruinösen schlechten Angewohnheit werden.

Zurück in der Champions League

Manchester United ist zurück in der Champions League. Der Weg dorthin, über einen nicht völlig überzeugenden Sieg gegen Liverpool, war nicht schön. Aber denkt noch einmal kurz an die Stimmung rund um den Klub vor nur wenigen Monaten. Einige Fans hatten Ruben Amorims Schlangenöl geschluckt, wonach dies die schlechteste Mannschaft in der Geschichte des Klubs sei, und hätten es kaum gewagt, auf einen Platz unter den Top Fünf zu hoffen. Jetzt wirkt sogar Rang drei sehr realistisch. Das Leiden, über das Amorim so oft gesprochen hat, ist endlich vorbei.

Mainoo zeigt in einem großen Moment seine Klasse

Wenn wir schon von unserem ehemaligen portugiesischen Peiniger sprechen: Was für eine Woche war das für den neu gewürdigten Kobbie Mainoo. Frisch nachdem er sich langfristig zu den Reds bekannt hat, war der überragende Mann aus Manchester gegen Arne Slots Team der Unterschiedsspieler. Während Casemiro nach vorne rückte, füllte Mainoo die Lücke mit einer Mischung aus Stil und Härte. Es passte, dass er das Spiel mit einem platzierten Abschluss entschied. Seine Wiederauferstehung macht Amorims seltsame Abneigung mit jedem weiteren Auftritt nur rätselhafter.

Abgesehen von einigen nervösen Phasen war das letztlich ein freudiger Nachmittag im Old Trafford, einer, der perfekt zusammenfasst, wo diese Mannschaft aktuell steht: talentiert, manchmal anfällig, aber letztlich in der Lage, im entscheidenden Moment zu liefern. Mit gesicherter Champions-League-Teilnahme und Spielern wie Bruno und Mainoo in dieser Form könnten Michael Carrick und Co. Amorims stöhnenden Geist endlich vertrieben haben.

Beitragsbild von Shaun Botterill/Getty Images


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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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