Fünf Erkenntnisse: Manchester City 3:0 Brentford (Premier League) | OneFootball

Fünf Erkenntnisse: Manchester City 3:0 Brentford (Premier League) | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: City Xtra

City Xtra

·9. Mai 2026

Fünf Erkenntnisse: Manchester City 3:0 Brentford (Premier League)

Artikelbild:Fünf Erkenntnisse: Manchester City 3:0 Brentford (Premier League)

Manchester City verkürzte den Rückstand auf Premier-League-Spitzenreiter Arsenal mit einem dringend benötigten Sieg gegen Brentford am Samstagabend auf zwei Punkte.

Es war das erste Spiel für die Mannschaft von Pep Guardiola seit dem dramatischen späten Unentschieden auswärts bei Everton am Montag, bei dem die Titelhoffnungen der Spieler einen herben Dämpfer erhielten. City reagierte am Samstag gut, legte im City in the Community Etihad Stadium von Beginn an ein hohes Tempo vor und erwischte einen Blitzstart.


OneFootball Videos


Trotzdem kam Brentford zu Chancen, und eine zerfahrene Partie ging torlos in die Pause. City kam in der zweiten Halbzeit mit voller Wucht aus der Kabine, und diesmal zahlte sich der Druck aus, als Jeremy Doku mit dem nächsten sehenswerten, angeschnittenen Treffer sein drittes Tor der Woche erzielte.

Die Gastgeber machten mit derselben Intensität weiter und bauten die Führung nach einem Durcheinander im Strafraum aus, als Erling Haaland den Ball per Hacke ins Tor beförderte. Joker Omar Marmoush setzte in der Nachspielzeit nach einem scharf gespielten Steckpass seines norwegischen Sturmpartners den Schlusspunkt.

Spielbericht & Spielerbewertungen: Manchester City 3:0 Brentford (Premier League)

Hier sind fünf Dinge, die wir aus Manchester Citys wichtigem Sieg gegen Brentford gelernt haben.

1. Jetzt seid ihr dran, Arsenal

Nach dem bitteren Ausrutscher am Montag auswärts bei Everton reagierte Manchester City auf die richtige Weise und erkämpfte sich einen umkämpften Sieg. Brentford ist in dieser Saison in herausragender Form und stellte auf dem Papier eine schwierige Aufgabe dar, was sich auch auf dem Platz zeigte und die Mannschaft von Pep Guardiola frustrierte.

Doch angesichts dieser Widerstände stellte sich City erneut der Herausforderung, und die Mannschaft wurde dank einiger fantastischer Einzelleistungen wieder mitten ins Rennen um den Premier-League-Titel geworfen. Der Druck liegt nun bei Tabellenführer Arsenal, der am Sonntag zum abstiegsbedrohten West Ham reist, wobei beide Teams die Punkte dringend brauchen.

Die eigenen Spiele zu gewinnen ist derzeit das Einzige, was City tun kann, und wenn es sein soll, werden die achtmaligen Premier-League-Meister andernorts das nötige Quäntchen Glück bekommen.

Kurz gesagt: Aufgabe erfüllt, und jetzt kann der Mittwochabend kommen.

2. Jeremy Doku ist einfach ER

Schon vor dem Tor schrieb ich auf, dass Doku nicht nur Manchester Citys bester Spieler gegen Brentford gewesen war, sondern zeitweise sogar ihr einziger. Über weite Strecken des Samstagsspiels wirkte die Heimmannschaft nervös und neben der Spur, sehr zum Missfallen der Zuschauer, angesichts der Bedeutung jedes einzelnen verbleibenden Spiels in dieser Saison.

Ein Mann, der dieses eher lustlose Memo offenbar nicht erhalten hatte, war Doku, der wie schon im Duell mit Everton am Montag erneut überragend wirkte. Die Intensität und das Talent, die der belgische Flügelspieler in jedes Spiel einbringt, halten City derzeit praktisch im Alleingang im Rennen um den Premier-League-Titel.

Sein Selbstvertrauen, Risiken einzugehen, gepaart mit der Qualität, diese auch zu rechtfertigen, machte in beiden Spielen dieser Woche den Unterschied zwischen Punktverlusten und geretteten Punkten aus. Als er nach England kam, wurde Doku für seinen vermeintlich fehlenden Endertrag kritisiert. Man kann wohl sagen: Den hat er inzwischen mehr als gefunden.

3. City kann keine Ecken

Wie poetisch ist es, dass ein Team wegen seiner Stärke bei Standards im Titelrennen ist, während der Gegner in eben diesem Rennen wegen seiner Schwäche dabei zurückfällt. Das ist nichts völlig Neues; Manchester City ist bei Ecken schon seit mehreren Spielzeiten schwach, doch die aktuelle Saison war besonders enttäuschend.

Angesichts der Anzahl an Ecken, die die Mannschaft von Pep Guardiola pro Spiel bekommt, ist die Ausbeute in Tore oder auch nur klare Chancen unglaublich schwach. Ich dachte, City würde das erkennen und in den Wochen zwischen den Spielen gezielt daran arbeiten, doch die vergangenen Partien haben das Problem nur noch deutlicher hervorgehoben.

Gegen Brentford hatte die Heimmannschaft einen Löwenanteil an Ecken, ließ dabei aber immer wieder jeglichen offensiven Ertrag vermissen, den sie daraus hätte ziehen können. Sollte den Blues später in diesem Monat etwas zum Titel fehlen, wird man mit Sicherheit sagen können, dass Standards entscheidend für die Kür des Premier-League-Meisters waren.

4. Reijnders völlig neben sich

Normalerweise hebe ich in solchen Analysen keine einzelnen Spieler zur Kritik hervor, aber heute muss ich leider eine ungewollte Ausnahme machen. Wie viele andere Anhänger von Manchester City war ich begeistert, als sich der Klub im Sommer Tijjani Reijnders von AC Mailand sicherte.

Nach seinem Debüt als Spieler des Spiels gegen die Wolves im August 2025 war ich sogar noch euphorischer, doch die Form des Niederländers schwankt seitdem. Leider wirkt Reijnders neben seinen Mitspielern viel zu oft etwas fehl am Platz und nicht im Rhythmus, und am Samstag war das nicht anders, was zu seiner frühen Auswechslung in der zweiten Halbzeit führte.

Auch seine Neigung, aus schlechten Positionen abzuschließen, was oft in einem geblockten Versuch durch einen Gegenspieler endet, war in seinen Einsatzminuten ein frustrierender Aspekt seines Spiels. Wenn City den Titel holen will, muss der Kader auf hohem Niveau performen, damit es nicht massiv auffällt, wenn ein Stammspieler durch einen sonst eher auf der Bank sitzenden Akteur ersetzt wird.

5. Haaland gewinnt das Duell um die Goldene Torjägerkanone

Das Rennen um den Premier-League-Titel ist zwar der hitzige Wettbewerb, über den alle sprechen, doch auch die Goldene Torjägerkanone ist noch nicht vergeben. Arsenal hat in diesem Rennen kein Wörtchen mitzureden, aber Haaland führte vor dem Samstagsspiel mit 25 Toren in dieser Saison das Feld an.

Sein nächster Verfolger in der Tabelle ist Brentfords Igor Thiago mit beeindruckenden 22 Treffern, und beide Stürmer betraten den Platz mit dem Ziel, weiter nachzulegen. Haaland erwischte den besseren Abend, erzielte sein 26. Saisontor, während sein brasilianischer Gegenüber die sich ihm bietenden Chancen ungenutzt ließ.

Der Norweger findet wieder zu mehr Konstanz, und genau das könnte seiner Mannschaft zusammen mit einer dritten Goldenen Torjägerkanone für den Stürmer den letzten Schub im Titelrennen geben.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen