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·2. Januar 2026

Fünf Topspieler können gehen: Droht Hertha der große Ausverkauf?

Artikelbild:Fünf Topspieler können gehen: Droht Hertha der große Ausverkauf?

Sportlich hat Hertha BSC vor der Rückrunde noch einiges vor: Als aktuell Sechster will der Verein wieder näher an die Aufstiegsplätze heranrücken und sich Chancen auf den Bundesliga‑Aufstieg erspielen. Doch während das Team sportlich neu angreift, droht dem Hauptstadtclub im Sommer ein Ausverkauf von bis zu fünf Topspielern, sollte der Sprung zurück ins Oberhaus nicht gelingen.

Hertha: Neustart auf dem Platz

Die Vorbereitung auf die zweite Hälfte der Saison läuft auf Hochtouren. Beim Auftakttraining am Schenckendorffplatz fehlten Diego Demme (Kopfbeschwerden), Niklas Kolbe (Wadenverletzung), Agustín Rogel und Tim Hoffmann, während Leon Jensen, John Brooks, Kennet Eichhorn und Maurice Krattenmacher auf den Platz zurückkehrten.


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Doch neben dem Platz gibt es auch Bewegung, da die Transferphase eröffnet ist. Bei der Hertha gibt es zwei Kandidaten auf der Abgangsliste: Rogel und Hoffmann sollen laut Berichten den Klub verlassen und sollen wohl nicht ins Trainingslager an die Algarve Anfang Januar mitgenommen werden.

Rogel, der 2022 für 400.000 Euro aus Argentinien kam und noch bis Sommer unter Vertrag steht, kam in der aktuellen Saison bislang nur einmal, von der Bank, gegen Darmstadt 98 zum Zug. Aufgrund seines enormen Gehalts wird es schwierig werden, einen Abnehmer bereits im Winter zu finden. Hoffmann dagegen ist ein Eigengewächs, der bislang nur zwei Profieinsätze vorzuweisen hat. Nach einer Leihe zu Erzgebirge Aue sollen nun Drittliga‑Klubs Interesse an ihm zeigen.

Droht der große Ausverkauf?

Auf die Hertha wird man aber ein Auge in der Sommer-Transferphase legen müssen, denn da wird es heiß hergehen. Laut der BILD könnten die Herthaner gezwungen sein, bis zu fünf Topspieler abzugeben, sollte der Aufstieg in die Bundesliga nicht gelingen. Aus Gründen der Finanzen und der Perspektive würden große Vereine verstärkt bei den Hertha‑Stars anklopfen, einige Akteure würden sogar einen Transfer vorziehen, statt noch ein Jahr in der 2. Liga zu bleiben.

Als potenzielle Verkäufe stehen unter anderem Tjark Ernst, Linus Gechter, Kennet Eichhorn, Marton Dardai und Fabian Reese auf der Liste. An Torwart Ernst und Innenverteidiger Gechter (beide Vertrag bis 2027) zeigte zuletzt Borussia Mönchengladbach Interesse. Für das Duo wäre eine Gesamtablöse von zehn Millionen Euro möglich. Dardai wird immer wieder als Verkaufskandidat gehandelt, zum größten Teil wegen seines Monatsgehalts von 100.000 Euro, was für die Hertha schwer zu stemmen ist.

Fan-Liebling Reese hat sich im vergangenen Sommer mit einer Vertragsverlängerung bis 2030 zur Hertha bekannt, aber auch er möchte in die Bundesliga. Sollte es dieses Jahr nicht klappen, sinken seine Chancen weiter. Reese verdient geschätzt zwei Millionen Euro im Jahr, auch hier sieht Hertha Einsparpotenzial.

Eichhorn als Schlüsselfigur

Besonders heiß diskutiert wird der 16‑jährige Kennet Eichhorn. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich trotz seines jungen Alters einen Stammplatz erarbeitet und gilt als eines der größten Talente in Deutschlands. Europaweit stehen große Klubs Schlange, darunter Bayern München, Real Madrid, FC Barcelona und Manchester United. Eichhorns Fussballdaten-Marktwert liegt aktuell bei 4,9 Millionen  Euro, seine Ausstiegsklausel bei etwa 10 bis 12  Millionen Euro, was einen Transfer vergleichsweise günstig machen könnte und den internationalen Hype weiter anheizt. Für Hertha wäre das sportlich zwar ein Verlust, finanziell könnte sich ein Verkauf aber als äußerst lukrativ erweisen.

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