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·7. Juni 2026
Fünf-Tore-Gala: Belgien schießt sich gegen Tunesien in WM-Stimmung

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·7. Juni 2026

Kurz vor WM-Start hat Belgien ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Tunesien feierten die Roten Teufel in Brüssel einen klaren 5:0-Erfolg und präsentierten sich offensiv bereits in Turnierform.
Offensiv-Feuerwerk nach kontrollierter erster Hälfte
Belgien übernahm von Beginn an die Kontrolle und ließ Tunesien kaum zur Entfaltung kommen. Die verdiente Führung besorgte Leandro Trossard nach starker Anfangsphase mit einem präzisen Abschluss. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, auch weil Belgien einige Chancen liegen ließ und Tunesien defensiv noch halbwegs standhielt.
Nach dem Seitenwechsel drehten die Roten Teufel dann richtig auf. Charles De Ketelaere erhöhte kurz nach Wiederanpfiff, ehe Kevin De Bruyne mit einem platzierten Treffer für das 3:0 sorgte. In der Schlussphase schraubten der eingewechselte Dodi Lukébakio und Nicolas Raskin das Ergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 5:0 – ein Spielstand, der die klare Überlegenheit der Belgier widerspiegelte
Tunesien erwischte einen schwierigen Abend. Offensiv gelang über weite Strecken kaum Entlastung, einzig ein Pfostenschuss von Elias Achouri brachte kurzzeitig Gefahr. Spätestens mit der Gelb-Roten Karte gegen Ismael Gharbi nach einem Foulspiel war der Widerstand endgültig gebrochen.
Auch die Bundesliga-Profis im Tunesien-Trikot konnten dem Spiel keine Wende geben. Ellyes Skhiri stand in der Startelf, blieb aber wie seine Kollegen weitgehend wirkungslos. In Unterzahl musste sich das Team im eigenen Strafraum einigeln und konnte dem belgischen Kombinationsspiel nicht mehr standhalten.
Mit diesem klaren Sieg reist Belgien mit viel Selbstvertrauen zur WM in die USA, Mexiko und Kanada. Zum Auftakt wartet in Seattle Ägypten, ehe in Gruppe G die Duelle mit Iran und Neuseeland folgen. Mit der gezeigten Offensivpower und der individuellen Klasse im Mittelfeld zählt Belgien in dieser Gruppe zu den Favoriten.
Für Tunesien ist die Generalprobe ein Warnsignal. Zum Start in Gruppe F geht es in Guadeloupe direkt gegen Schweden, danach warten Japan und die Niederlande. Um nicht wie 2022 erneut in der Vorrunde auszuscheiden, muss sich die Mannschaft in allen Bereichen deutlich steigern – insbesondere in der Defensive und im Umschaltspiel.







































