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·8. September 2026

Fünf Transferfehler von Tottenham in diesem Sommer

Artikelbild:Fünf Transferfehler von Tottenham in diesem Sommer

Richard Heathcote/Getty Images

Tottenham Hotspur traf im Laufe des Sommer-Transferfensters eine Reihe bedeutender Entscheidungen. Verstärkungen kamen für alle Mannschaftsteile, während der Klub versuchte, sich von dem enttäuschenden 17. Platz der Vorsaison zu erholen.


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Roberto De Zerbi erhielt große Unterstützung, denn der Verein gab mehr als 300 Mio. Pfund für Neuzugänge aus, darunter zehn Spieler von anderen Premier-League-Klubs. Der Italiener machte zudem klar, dass er nur voll engagierte Spieler in seinem Kader haben will, was zu mehreren Abgängen von Spielern führte, die eine neue Herausforderung suchten.

Inside Futbol schaut sich die Entscheidungen der vergangenen Monate genauer an und bewertet, bei welchen fünf Transferentscheidungen die Lilywhites danebenlagen.

Artikelbild:Fünf Transferfehler von Tottenham in diesem Sommer

1. Luka Vuskovics Abgang zu Brighton

Vuskovic kam im vergangenen Sommer zu Tottenham, ehe er sofort nach Hamburg weiterzog, um regelmäßig in der ersten Mannschaft zu spielen. Die Entscheidung erwies sich als Volltreffer, denn der Youngster entwickelte sich zu einem der spannendsten aufstrebenden Innenverteidiger Europas.

Er beendete die Saison nicht nur als dominante Präsenz in der Defensive, sondern auch als echte Gefahr im letzten Drittel und steuerte sechs Tore bei.

Der Marktwert des 19-Jährigen war so stark gestiegen, dass es hieß, selbst ein Angebot über 60 Mio. Pfund würde nicht reichen, um ihn aus Nordlondon loszueisen. Und doch ließen die Spurs genau dieses Szenario erstaunlicherweise Wirklichkeit werden.

Als das Sommerfenster öffnete, lehnte Tottenham ein Angebot von Brighton zunächst ab, doch Vuskovics Wunsch nach konstanten Einsatzminuten ebnete am Ende den Weg zu einem Wechsel zu den Seagulls – in einem Deal im Wert von 50 Mio. Pfund.

Die Spurs haben sich bis zu einem gewissen Grad mit einer Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent und einem Matching Right bei einem möglichen künftigen Transfer abgesichert.

Dennoch ist es eine bedenkliche Entscheidung der Londoner, ein so hoch eingeschätztes Talent ziehen zu lassen, während Klubs vom Kaliber Bayern München und Barcelona bereits Interesse zeigen. Eine Leihe statt eines festen Abgangs wäre sicherlich der bessere Weg gewesen.

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2. Der Verkauf von Will Lankshear an Middlesbrough

De Zerbis Vorliebe für sofortige Ergebnisse wird immer schwerer zu übersehen, und der Abgang eines weiteren hochveranlagten Talents liefert zusätzliche Hinweise auf seinen kurzfristigen Ansatz. Lankshear, der seit 2022 beim Klub war und für die Nordlondoner sechs Einsätze bei den Profis absolviert hat, darunter ein Debüt in der Europa League, wechselte zu Middlesbrough.

Wie Vuskovic spielte auch der 21-jährige Stürmer in der vergangenen Saison fernab von Nordlondon, schloss sich auf Leihbasis Oxford United an und bezeichnete seine Zeit beim Championship-Klub als „Segen“. Der ehemalige Spurs-Angreifer beendete seine Zeit bei den U’s stark und kam wettbewerbsübergreifend auf 12 Tore und vier Assists.

Inzwischen steht er bei Boro unter Vertrag und hat bereits früh einen starken Eindruck hinterlassen: sieben Tore in sieben Spielen, während die Spurs dafür kritisiert werden, ihn abgegeben zu haben.

Tottenham genehmigte seinen Abgang in einem Paket über 20 Mio. Pfund und sicherte sich dabei eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent sowie Matching Rights bei künftigen Angeboten. Doch indem sie ihn ziehen ließen, könnten die Spurs die Chance verpasst haben, einen wertvollen Vermögenswert weiterzuentwickeln, und womöglich die Kontrolle über seine Zukunft verloren haben, denn falls er Middlesbrough wieder verlässt, könnte er durchaus woandershin wollen.

Mit 1,88 m und einem nachgewiesenen Torriecher hat Lankshear das Rüstzeug, um ein gefürchteter Mittelstürmer zu werden, weshalb sein Abgang ein Risiko ist, das die Nordlondoner noch bereuen könnten.

3. Der ausgeliehene, eingerostete Mykhaylo Mudryk

Die Nordlondoner verabschiedeten Manor Solomon, der fest zu West Ham United wechselte, während Mikey Moore auf Leihbasis nach Köln ging. Damit brauchte Tottenham vor der neuen Saison Verstärkung auf der linken Seite.

Liverpool-Star Cody Gakpo und der neue Manchester City-Neuzugang Iliman Ndiaye gehörten zu den Namen auf der Wunschliste, doch keiner der Deals kam zustande. Das führte letztlich dazu, dass De Zerbi auf eine Leihe von Mudryk drängte. Der Ukrainer kam mit einer Kaufoption über 75 Mio. Pfund, allerdings steht hinter seiner Verpflichtung ein großes Fragezeichen, nachdem er nach einer Dopingsperre fast zwei Jahre lang nicht gespielt hatte.

Mudryk ist De Zerbi allerdings bestens bekannt, da er unter dem Italiener bei Schachtar Donezk in der besten Phase seiner Karriere spielte. Dort kam er auf 44 Einsätze und war an 29 Toren direkt beteiligt.

Die Spurs und insbesondere De Zerbi werden hoffen, dass Mudryk dieses Niveau wieder erreicht. Trotzdem stellt seine Verpflichtung einen deutlichen Rückschritt gegenüber den ursprünglichen Zielen des Klubs, Gakpo und Ndiaye, dar, die beide ihre Qualität bereits bei der Weltmeisterschaft gezeigt haben.

Tottenham könnte es noch bereuen, frühere Optionen ziehen gelassen zu haben, ohne einen vergleichbaren Ersatz zu holen, doch ob sich diese Entscheidung rächt, wird erst die Zeit zeigen.

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4. Kota Takais Leihe in die Belgische Pro League

Takai kam im vergangenen Sommer nach N17, hat aber noch kein Pflichtspiel für die Lilywhites bestritten, nachdem er die vergangene Saison auf Leihbasis in Deutschland bei Borussia Mönchengladbach verbracht hatte. Nun ist er für die nächste Station auf Zeit nach Belgien gewechselt und schloss sich Sint-Truiden an.

Seine Zeit in der Bundesliga verlief frustrierend, denn der Verteidiger kam nur auf acht Einsätze und spielte weniger als 340 Minuten. Trotz öffentlicher Unterstützung durch Sportdirektor Rouven Schröder dürfte die Leihe Tottenham kaum mehr verraten haben, als man ohnehin schon wusste.

Sein Wechsel für eine Saison wirkt auf dem Papier merkwürdig, doch die Entscheidung wurde durch Takais Vertrautheit mit dem ehemaligen Teamkollegen Shogo Taniguchi sowie seine Wertschätzung für die Spielweise der Canaries beeinflusst.

Allerdings wäre Tottenham womöglich besser beraten gewesen, den 22-Jährigen an einen Ort zu schicken, an dem er regelmäßig spielen und sich zugleich an ein Tempo und eine Intensität gewöhnen kann, die eher der Premier League entsprechen. Ein Wechsel in die Championship oder sogar nach Schottland wäre passender gewesen.

Wenn Takai von seiner Belgien-Leihe zurückkehrt, wird Tottenham dann wirklich viel genauer wissen, wo er in seiner Entwicklung steht? In dieser Hinsicht fühlt es sich wie eine Gelegenheit an, die die Nordlondoner besser hätten nutzen können.

5. Der Verkauf von Djed Spence ohne passenden Ersatz für Pedro Porro

Porro kehrt nach einer Weltmeisterschaft als Sieger mit Spanien zu Tottenham zurück, nachdem er eine wichtige Rolle beim Erfolg gespielt hat und klar auf dem Weg ist, seinen Platz in der Startelf im Tottenham Hotspur Stadium zurückzuerobern. Spence wiederum wollte sich nach einem ebenfalls starken Turnier mit England nicht mit einer Nebenrolle zufriedengeben und wurde für eine Ablöse von rund 26 Mio. Pfund an Inter Mailand verkauft.

Als das Fenster jedoch zuschlug, hatten die Lilywhites es versäumt, einen angemessenen Ersatz für den Spanier zu holen. Sollte Porro aus irgendeinem Grund ausfallen, scheint Archie Gray die einzige realistische Alternative zu sein.

Gray spielte in der vergangenen Saison eine wichtige Rolle und zeigte mit 24 Einsätzen im Saisonverlauf seine Vielseitigkeit und Einsatzbereitschaft. Sollte aber erneut eine Verletzungskrise über Nordlondon hereinbrechen wie in der vergangenen Spielzeit, hätten die Spurs nur zwei Spieler, die als Rechtsverteidiger einspringen könnten.

Ob De Zerbi diese zusätzliche Tiefe ohne Europapokal überhaupt brauchen wird, bleibt abzuwarten, doch es ist ein Problem, das die Lilywhites besser hätten lösen sollen. Sie hätten entweder Spence behalten oder einen weiteren gelernten Rechtsverteidiger holen müssen.

De Zerbi hat ganz offensichtlich eher das Hier und Jetzt als eine langfristige Planung im Kopf – und realistisch betrachtet, wer kann es ihm verdenken? Der Druck ist da, Ergebnisse zu liefern und die Spurs wieder in die oberen Regionen der Premier League zu führen. Zu verlangen, dass ein Klub in einem Sommer bei jeder Transferentscheidung richtig liegt, ist vielleicht zu viel, doch in manchen Fällen ist das Gegenargument gegen einen Deal stark – und nun wird nur die Zeit zeigen, wie es ausgeht.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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