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·23. Januar 2026
Für den Fall der Fälle: Barça sucht schon Flick-Nachfolger!

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·23. Januar 2026

Beim FC Barcelona läuft es aktuell glänzend. Und dennoch wird hinter den Kulissen bereits an die Zukunft gedacht.
Wie die spanische Zeitung Sport berichtet, bereiten sich die Katalanen vorsorglich auf eine Zeit nach Hansi Flick vor. Obwohl der deutsche Trainer noch bis Sommer 2027 unter Vertrag steht und aktuell als unantastbar gilt, soll Barça bereits konkrete Nachfolger ins Auge gefasst haben.
Ganz oben auf der internen Liste sollen demnach zwei prominente Namen stehen: Luis Enrique und Mikel Arteta. Enrique ist in Barcelona kein Unbekannter. Zwischen 2014 und 2017 prägte er eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte, gewann unter anderem die Champions League 2015 sowie zwei spanische Meisterschaften. Arteta hingegen steht für den pragmatischen Erfolgstrainer der Gegenwart. Der 43-Jährige ist noch bis 2027 an den FC Arsenal gebunden und führte die Gunners zuletzt dreimal in Serie zur Vizemeisterschaft in der Premier League.
Dabei gibt es aus sportlicher Sicht aktuell keinerlei Gründe, an Flick zu zweifeln. In seiner ersten Saison holte er mit Barça das nationale Triple aus Meisterschaft, Pokal und Superpokal. Zuletzt festigte er seine Position weiter, etwa mit dem Supercopa-Sieg gegen Real Madrid (3:2) und einer beeindruckenden Serie von elf Pflichtspielsiegen in Folge. Auch sein Standing innerhalb der Kabine gilt als hervorragend.
Dennoch hat Flick selbst mehrfach betont, dass seine Zukunft nicht allein vom sportlichen Erfolg abhängt. Vor allem die politische Situation im Klub spielt für ihn eine zentrale Rolle. Im Dezember sagte der frühere Bundestrainer offen: „Anderthalb Jahre sind für einen Trainer, vor allem hier in Barcelona, eine lange Zeit. Ich bin sehr glücklich, für diesen Klub zu arbeiten. Der Präsident ist der Grund, warum ich hier bin. Wir werden sehen, was bei der Präsidentschaftswahl passiert. Für mich ist es toll, noch anderthalb Jahre hier zu sein, aber diese Dinge hängen auch vom Präsidenten ab.“
Besagter Joan Laporta hat bereits angekündigt, 2026 letztmals zu kandidieren. Genau diese Ungewissheit erklärt, warum Barcelona trotz sportlicher Euphorie vorsorglich plant. Für den Fall der Fälle eben.
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