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·10. April 2026

Für einen verbessert sich die Quote: Anfällige Kölner Defensive trifft auf schwache Bremer Offensive

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Simon Hense

10 April, 2026

Gegen Eintracht Frankfurt hatte die FC-Abwehr gerade bei den beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen. Generell ist die Verteidigung eine der Problemzonen der Kölner in dieser Saison. Gegen Werder könnte es aber besser aussehen für die Defensive des 1. FC Köln: Schwache Abwehr trifft auf harmlose Bremer Offensive.

Vor dem wichtigen Aufeinandertreffen im Abstiegskampf plagen den 1. FC Köln und Werder Bremen genau umgekehrte Probleme: Während bei den Geißböcken die Defensive immer wieder Probleme macht, ist bei den Grün-Weißen eher der Angriff das Problem. Einer von beiden wird daher sicher von der Schwäche des jeweils anderen profitieren.

Die Kölner Defensive um Sebastian Sebulonsen stand gegen Frankfurt nicht immer sicher (Foto: Neil Baynes/Getty Images)

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Es ist schon wieder eine Weile her, dass FC-Keeper Marvin Schwäbe in einer Partie nicht hinter sich greifen musste. Seit dem 1:0-Sieg am 20. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg hat der Kölner Schlussmann keine weiße Weste mehr vorweisen können. Das liegt aber weniger am Kapitän, sondern mehr an seinen Vorderleuten. Denn die zeigen sich immer wieder anfällig für Aussetzer. Etwa bei den Gegentoren am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt. Beim 1:0 rückte Cenk Özkacar nicht auf Vorlagengeber Farès Chaibi raus, während gleichzeitig Denis Huseinbasic und Jakub Kaminski ebenfalls zu wenig Druck machten. Auch Linksverteidiger Kristoffer Lund rückte nicht mehr rechtzeitig ein. Gleichzeitig verloren Sebastian Sebulonsen und Rav van den Berg in der Mitte Torschütze Jonathan Burkardt aus den Augen. Der Niederländer unterlief kurz darum beim zweiten Gegentreffer außerdem einen langen Ball. Im Anschluss verteidigte die FC-Defensive dann nach Burkardts Hereingabe kollektiv nicht entschlossen genug.

Anfällige Defensive gegen schwache Offensive

Auch wenn der FC danach nochmal zurückkam und einen Punkt holte, kann so eine Defensivschwäche im Abstiegskampf fatal sein. Zur Wahrheit gehört dabei aber natürlich auch, dass die Geißböcke immer wieder Ausfälle verkraften mussten. Seit dem achten Spieltag fehlt mit Abwehrchef Timo Hübers ein wichtiger Stabilisator. Und bis auf Cenk Özkacar fielen auch alle anderen etatmäßigen Innenverteidiger sowie der eigentlich Außenverteidiger Sebastian Sebulonsen in dieser Spielzeit einmal oder öfter für mindestens zwei Spiele oder mehr hintereinander aus. So war es natürlich schwierig für die Defensive, sich einzuspielen. Trotzdem müssen die Kölner diese Probleme besser in den Griff bekommen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Denn nur der Letzte Heidenheim (keinmal) und der Vorletzte Wolfsburg (einmal) spielten seltener zu Null als die Kölner in dieser Spielzeit (dreimal). Auch kassierte abgesehen von den beiden Abstiegskandidaten nur der FC Augsburg mehr Gegentore als der FC.

Mit Blick auf das Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag gibt es aber eine Sache, die allen Kölnern Hoffnung machen kann, dass die Abwehr gegen die Grün-Weißen besser steht. Denn mit Werder kommt die drittschwächste Offensive der Liga in die Domstadt. Gerade mal 31 Tore hat Bremen bisher erzielt. Vor allem der Sturm ist dabei eine Problemzone, da es keinen regelmäßig treffenden Stürmer gibt. Bester Torschütze mit sieben Treffern ist mit Jens Stage ein Mittelfeldspieler. Es steht aber noch nicht fest, ob der Däne rechtzeitig für das Spiel gegen die Geißböcke fit wird, nachdem er schon am vergangenen Wochenende gegen Leipzig gefehlt hatte und unter der Woche phasenweise nur individuell trainieren konnte. So möchte auch sein Trainer Daniel Thioune das Risiko gut abwägen, dass er beim seinem besten Torjäger geht, wie er auf der Bremer Pressekonferenz am Freitag sagte. Wenn der 29-Jährige aber zu 100 Prozent fit ist, werde er starten – sicher sei das aber noch nicht.

Personalprobleme im Bremer Angriff

Umso schlimmer ist es für die Bremer, dass mit Justin Njinmah der zweittreffsicherste Profi (fünf Tore) ebenfalls mit leichten Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Der Angreifer musste das Training am Mittwoch vorzeitig abbrechen und absolvierte wie Stage am Donnerstag nur eine individuelle Einheit, wird aber wohl nach Köln mitfahren. Denn dahinter sind die Optionen rar. Victor Boniface, in den die Verantwortlichen vor der Saison große Hoffnungen gesetzt hatten, ist nach einem Knorpelschaden wohl weiter nicht fit. Der Stürmer war vor knapp anderthalb Wochen mit Übergewicht aus der Reha nach Bremen zurückgekehrt und muss erst nach und nach aufgebaut werden und ist deshalb mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Kaderoption, wie sein Coach erklärte.

Keke Topp wiederum hat sich in der Länderspielpause einen Kreuzbandriss zugezogen, konnte die Erwartungen zuvor mit nur einem Treffer aber auch nicht erfüllen. Eine Option könnte Jovan Milosevic sein, der im Winter per Leihe aus Stuttgart kam und seitdem in neun Einsätzen drei Tore und eine Vorlage erzielte. Gegen Leipzig kam er jedoch nur als Joker, da der Stürmer zuvor drei Partien mit Rückenproblemen ausgefallen war. Alleine auf den Serben sollten die Werderaner ihre Hoffnungen daher nicht legen. Insbesondere, da dieser auch erst 20 Jahre alt ist. Genauso wie die andere Startelfoption Salim Musah. Der Angreifer hatte gegen Leipzig in seinem erst dritten Bundesligaeinsatz seinen ersten Treffer erzielt. Und sich für Thioune damit für die Startelf beworben. Wobei der Coach aber auch direkt bremste: „Wir dürfen dann auch von jungen Spielern nicht zu viel erwarten.“

Wer profitiert von der Schwäche des jeweils anderen?

So droht die ohnehin schwache Bremer Offensive gegen den FC noch weiter ausgedünnt zu sein. Und für die Kölner Defensive ist es damit vielleicht eine Chance, sich mal wieder sicherer zu präsentieren. Eine mögliche Stellschraube, damit das gelingt, dürfte für FC-Coach René Wagner die Rückkehr von Jahmai Simpson-Pusey sein. Der Innenverteidiger, der sich seit seinem Wechsel in die Domstadt auf Leihbasis im Winter sehr überzeugend präsentiert hat, steht dem FC nach der Geburt seines Sohnes am Montag wieder zur Verfügung. Und könnte mit seiner Ruhe im Spielaufbau und seiner Zweikampfstärke zu einem stabilisierenden Faktor werden.

Was aber schon jetzt definitiv feststeht: Eine Mannschaft wird auf jeden Fall am Wochenende von der Schwäche des jeweils anderen profitieren. Entweder die Kölner, die nach langer Zeit mal wieder zu Null spielen könnten. Oder die Bremer, die ihre schwache Torbilanz aufpolieren möchten. Dass sich die Personallage in der Kölner Verteidigung entspannt und gleichzeitig bei den Grün-Weißen Ausfälle in der Offensive drohen, könnte dabei den Ausschlag zu Gunsten der Geißböcke geben. Eine Garantie gibt es dafür aber natürlich nicht.


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