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·18. Mai 2026

Fürth rettet sich "mit viel Liebe" in die Relegation: "Wir leben"

Artikelbild:Fürth rettet sich "mit viel Liebe" in die Relegation: "Wir leben"

Im Duell zwischen "Kleeblatt" und "Fortuna" hat sich die SpVgg Greuther Fürth mit Charakter statt mit Glück in die Relegation gerettet. Nach der Verhinderung des direkten Sturzes in die 3. Liga durch den 3:0-Triumph im Abstiegsendspiel gegen Fortuna Düsseldorf gehen die Franken mit viel Rückenwind in den Showdown gegen den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen.

Vogel zieht "alle Hüte der Welt"

"Wir leben", meinte Fürths Trainer Heiko Vogel zunächst nur äußerst treffend, ergänzte sein Fazit in der Pressekonferenz nach dem herbeigesehnten Schlusspfiff jedoch spürbar erleichtert noch mit Komplimenten für sein Team: "Wir leben, weil meine Mannschaft fulminant ist. Die Jungs sind mega. Ich ziehe alle Hüte der Welt."


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Auch seine Spieler waren sich ihrer bemerkenswerten Rettungstat durch Tore von Felix Klaus (2.) und Noel Futkeu (36.) sowie einem zwischenzeitlichen Eigentor der Rheinländer (16.) sehr wohl bewusst. "Fußball ist verrückt. Ich bin froh, dass wir so ein Spiel abgerissen haben, und jeder im Verein ist stolz, dass wir so abgeliefert haben", fasste Klaus in den Vereinskanälen die Gemütslage bei den Franken zusammen.

Doch weil Fürth aus der denkbar schlechtesten Ausgangsposition aller Abstiegskandidat nur fast auch noch das Maximum des bereits endgültigen Klassenerhalts knapp um ein Tor verpasst hatte, musste Vogel schnell die Euphoriebremse treten: "Erreicht haben wir auch noch nichts. Wir haben uns Leben eingehaucht, es sind nochmal zwei Endspiele, da wollen wir unsere Chance nutzen."

Relegationsorakel kein gutes Omen

Die Aussichten für die Duelle mit dem ebenfalls berauschten Traditionsklub aus Essen am Freitag (22. Mai) und am 26. Mai (Dienstag) sind zumindest statistisch durchwachsen. In der vergangenen Saison hielt zwar Eintracht Braunschweig als Zweitligist die Klasse, in den vier vorangegangenen Jahren jedoch schafften jeweils die Drittligisten den Sprung ins Unterhaus.

Davon wollen sich Vogels Spieler nicht schrecken lassen. "Wir nehmen", sagte Klaus, "jetzt mit Liebe die zwei Spiele. Jetzt müssen wir erstmal runterfahren, den Gegner analysieren, dann wird uns der Trainer perfekt einstellen, und wir werden alles raushauen."

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