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·29. August 2026
Fußball Bundesliga Ergebnis: Paderborn erkämpft Remis bei Rückkehr in Mainz

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Der SC Paderborn ist standesgemäß in seine dritte Bundesliga-Saison gestartet: Mit einer disziplinierten Defensivleistung entführten die Ostwestfalen einen Punkt aus Mainz. Beim 0:0 gegen den FSV Mainz 05 ließ der Aufsteiger trotz enormen Drucks der Gastgeber nichts anbrennen und feierte damit einen Achtungserfolg zum Auftakt.
Ransford Königsdörffer von 1. FSV Mainz 05 und Steffen Tigges vom SC Paderborn 07 geben sich nach dem Schlusspfiff des Bundesliga-Spiels am 29. August 2026 in der Mainzer MEWA Arena die Hand. (Pau Barrena / Getty Images Europe via Getty Images)
Ein Sieg zum Saisonstart bleibt Paderborn damit weiterhin verwehrt, auch der dritte Anlauf nach den Spielzeiten 2014/15 und 2019/20 endete ohne die volle Punkteausbeute. Für Mainz wiederum setzt sich eine unangenehme Serie fort: Die Rheinhessen warten schon seit vier Heimspielen in Folge, saisonübergreifend betrachtet, auf einen Dreier im eigenen Stadion.
Vor der Partie hatte Paderborns Trainer Ralf Kettemann auf die besondere Bedeutung des Anpfiffs um 15:30 Uhr hingewiesen, einem Zeitslot mit Symbolkraft im deutschen Fußball. „15.30 Uhr ist in Deutschland das Nonplusultra“, sagte der 40-Jährige. „Es wird ein einmaliger Moment. Daher ist es mir auch ein Anliegen, dass wir es auch genießen.“ Auf dem Platz zeigte sich der Coach während der Begegnung dann allerdings emotional und gestikulierte trotz des zwischenzeitlich guten Ergebnisses immer wieder an der Seitenlinie, offenbar unzufrieden mit einzelnen Phasen seiner Mannschaft.
Die Partie begann mit frühem Druck der Gastgeber. Bereits in der zweiten Minute setzte Jae-Sung Lee eine Direktabnahme knapp am rechten Außennetz vorbei. Paderborns Defensive musste von Beginn an hellwach sein, während Trainer Urs Fischer, der den vom 1. FC Nürnberg verpflichteten Fabio Gruber in der Innenverteidigung aufbot, sein Team immer wieder in Angriffsposition brachte. Weil die Gäste offensiv zunächst kaum in Erscheinung traten, blieben klare Torraumszenen jedoch lange aus.
Erst in der 24. Minute ergab sich die nächste Großchance: Lee köpfte aus elf Metern freistehend deutlich am Ziel vorbei. Auf der Gegenseite meldete sich auch Paderborn erstmals offensiv an, doch Gruber klärte in der 31. Minute rechtzeitig vor Stefano Marino. Der Vorstoß der Gäste wirkte wie ein Weckruf für die Mainzer, die daraufhin eine ganze Serie von Möglichkeiten verzeichneten. Weder Nadiem Amiri (35.) noch Phillip Tietz, der mit einem Kopfball nur die Latte traf (37.), noch Kaishu Sano (39.) konnten die zahlreichen Gelegenheiten jedoch nutzen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Mainz das spielbestimmende Team. Nadiem Amiri forderte vergeblich einen Elfmeter, ehe Phillipp Mwene in der 49. Minute an SCP-Schlussmann Nahuel Noll scheiterte, der seine Mannschaft mit dieser Parade im Spiel hielt. An der Grundtendenz der Partie, der klaren Überlegenheit des FSV in puncto Spielanteile und Chancen, änderte sich dadurch aber nichts.
Mit fortschreitender Spielzeit ließ der Zugriff der Rheinhessen im letzten Drittel spürbar nach, echte Strafraumszenen wurden seltener. So lebte die Begegnung in der Schlussphase vor allem von der Anspannung um ein mögliches spätes Tor, das am Ende jedoch ausblieb.
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