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·18. Juni 2026
Fußball heute: 1:1 gegen Südafrika – Tschechien verspielt Sieg und zittert um WM 2026 Achtelfinale

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Patrik Schick blieb erneut ohne Wirkung, Tschechien steht bei der WM nach dem 1:1 gegen Südafrika mit dem Rücken zur Wand. Das Team des Bundesliga-Stürmers kam im Duell der Auftaktverlierer in Atlanta nicht über ein Unentschieden hinaus und muss nun am 24. Juni gegen Gastgeber Mexiko voraussichtlich gewinnen. Für Südafrika gilt im Parallelspiel gegen Südkorea dasselbe.

Atlanta, Georgia, USA, 18. Juni 2026: Tschechiens Lukas Červ (12) wird im WM-Gruppenspiel der Gruppe A gegen Südafrika von Teboho Mokoena (4) attackiert. (Foto: Alex Slitz/Getty Images)
Unter der Leitung von Tori Penso, erst der zweiten WM-Schiedsrichterin der Geschichte, erwischten die Tschechen den besseren Start. Michal Sadilek brachte die Europäer schon in der 6. Minute in Führung. Spät schlug Teboho Mokoena per Handelfmeter zurück und rettete „Bafana-Bafana“ in der 83. Minute das Remis.
Penso trat damit in die Fußstapfen der Französin Stéphanie Frappart, die vor vier Jahren in Katar beim Spiel zwischen Deutschland und Costa Rica, das 4:2 endete, als Pionierin WM-Geschichte geschrieben hatte. In Atlanta hatte die Amerikanerin mit der Partie keinerlei Schwierigkeiten, leitete sehr souverän und entschied beim Handspiel von Pavel Sulc sofort auf Strafstoß.

Atlanta, Georgia, USA, 18. Juni 2026: Michal Sadílek (18) jubelt mit seinen Teamkollegen über den Führungstreffer Tschechiens im WM-Gruppenspiel der Gruppe A gegen Südafrika im Atlanta Stadium. (Foto: Molly Darlington/Getty Images)
Vor der Partie hatten die Tschechen auf einen deutlich präsenteren Schick gehofft, nachdem der Leverkusener beim 1:2 gegen Südkorea nur elf Ballkontakte gehabt und keinen einzigen Abschluss auf das Tor abgegeben hatte. Auch diesmal blieb er lange wirkungslos und wurde nach 63 Minuten sichtbar frustriert ausgewechselt. Trotzdem stand die Mannschaft weiter hinter ihrem Stürmer.
„Wir müssen ihn einfach in die bestmöglichen Positionen bringen und ihm helfen“, sagte Kapitän Ladislav Krejci. Das Team brauche die „Fähigkeiten“ des Leverkuseners. Ganz ohne Chance blieb Schick allerdings nicht: Bereits nach 45 Sekunden kam er am Fünfer frei zum Kopfball, setzte den Versuch aber deutlich neben beziehungsweise über das Ziel.

Atlanta, Georgia, USA, 18. Juni 2026: Vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe A zwischen Tschechien und Südafrika wird im Atlanta Stadium auf den Videoleinwänden die Botschaft „Stop The Hate“ eingeblendet. (Foto: Molly Darlington/Getty Images)
Tschechien begann druckvoll und überrollte den Außenseiter zunächst regelrecht. Der frühe Treffer fiel nach einem schnellen Einwurf und einer präzisen direkten Ablage von Alexandr Sojka, die Sadilek zum 1:0 veredelte. Nach etwa einer Viertelstunde bekam Südafrika den tschechischen Angriffswirbel etwas besser in den Griff, danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings auf überschaubarem Niveau.
Bis zur Pause entstand vor beiden Toren kaum echte Gefahr. Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Tschechen auf die Vorentscheidung, ließen aber durch Lukas Cerv in der 47. Minute und erneut durch Schick in der 48. Minute gute Möglichkeiten liegen. Danach verflachte die Partie schnell wieder.
Südafrika fand offensiv lange kaum Mittel und brachte erst in der 74. Minute durch den harmlosen Kopfball von Evidence Makgopa den ersten Schuss überhaupt auf das Tor des ehemaligen Leverkuseners Matej Kovar zustande. Am Ende brauchte es den Elfmeter, damit die Afrikaner noch zum Ausgleich kamen.







































