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·18. Juni 2026
Fußball heute Aufstellungen: Wann spielt Deutschland – Elfenbeinküste bei der WM 2026?

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·18. Juni 2026

Deutschland bestreitet am Samstag (20.6.) gegen die Elfenbeinküste sein zweites Spiel bei der WM 2026. Anstoß im Toronto Stadium ist um 22:00 Uhr deutscher Zeit (16:00 Uhr Ortszeit), in Deutschland läuft die Partie live im ZDF und bei MagentaTV. Nach dem 7:1 gegen Curaçao kann das DFB-Team von Julian Nagelsmann schon einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale machen. Wir zeigen die voraussichtlichen Aufstellungen, die Personallage und alle Rahmendaten.

Florian Wirtz wärmt sich vor dem WM-2026-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Curaçao am 14. Juni 2026 im Houston Stadium auf. (Alexander Hassenstein / Getty Images)
Die Begegnung steigt am 2. Spieltag der Gruppe E, in der neben Deutschland und der Elfenbeinküste auch Ecuador gegen Curaçao um den Sprung in die K.o.-Phase kämpfen. Beide Teams starteten mit einem Sieg: Deutschland gewann 7:1 gegen Curaçao, die Elfenbeinküste rang Ecuador mit 1:0 nieder. Wie war der Auftakt insgesamt? Das liest du in unserer Analyse des 1. WM-Spieltags.
Voraussichtliche Aufstellung Deutschland: Neuer – Kimmich, Tah, N. Schlotterbeck, Brown – F. Nmecha, Pavlovic – L. Sané, Musiala, Wirtz – Havertz. – Trainer: Nagelsmann
Voraussichtliche Aufstellung Elfenbeinküste: Y. Fofana – G. Doué, Singo, Ndicka, Konan – Kessié, S. Fofana – Amad, Y. Diomande – Pepé, Wahi. – Trainer: Faé
Schiedsrichter: Juan Gabriel Benitez (Paraguay)
Reservebank Deutschland: Baumann, Nübel, Anton, Raum, Rüdiger, Thiaw, Amiri, Goretzka, P. Groß, Ouedraogo, Stiller, Beier, Leweling, Undav, Woltemade.
Reservebank Elfenbeinküste: Koné, Lafont, Agbadou, O. Diomande, Kossounou, Operi, Guiagon, Inao Oulai, I. Sangaré, Seri, Adingra, Bonny, Diakité, Guessand, Touré.
Bei der Elfenbeinküste könnte neben Evan Ndicka auch Odilon Kossounou (beide zuletzt angeschlagen) in die Innenverteidigung rücken, Wilfried Singo würde dann nach rechts wechseln. Amad Diallo, zuletzt angeschlagen und gegen Ecuador erst als Joker zum Matchwinner geworden, dürfte diesmal von Beginn an rechts vorne starten – für ihn würde Yan Diomande auf die linke Seite wechseln. Als Variante ist bei den Ivorern auch ein 4-3-3 denkbar.
Bei Deutschland deutet vieles auf personelle Kontinuität nach dem 7:1 hin. Bundestrainer Nagelsmann dürfte erneut auf das Kreativtrio Musiala, Wirtz und Sané hinter Mittelstürmer Havertz setzen, während Kimmich und Pavlovic die Mittelfeldzentrale bilden. Im Tor steht Rückkehrer Manuel Neuer.

Amad Diallo von der Elfenbeinküste bejubelt gemeinsam mit seinem Teamkollegen Yan Diomande das 1:0 beim WM-2026-Gruppenspiel gegen Ecuador am 14. Juni 2026 im Philadelphia Stadium. (Kevin C. Cox / Getty Images)
Die Ivorer kommen mit einer beeindruckenden Defensivbilanz nach Toronto: In den zehn Spielen der WM-Qualifikation kassierten sie kein einziges Gegentor, auch beim 1:0 gegen Ecuador blieb die Null stehen. Pikant: Gegen Ecuador verteidigte mit Wilfried Singo (Galatasaray) und Emmanuel Agbadou (Besiktas) nur die Zweitbesetzung im Zentrum, weil das Stammduo angeschlagen war. Gegen Deutschland könnten der frühere Leverkusener Odilon Kossounou (Atalanta Bergamo) und der Ex-Frankfurter Evan Ndicka (AS Rom) in die Startelf zurückkehren – ein „kompromissloses Pärchen“, zwei Innenverteidiger-Maschinen, gegen die kein Angreifer gern spielt. Davor bilden die robusten Sechser Franck Kessié (Al-Ahli) und Seko Fofana (FC Porto) eine weitere Wand.
Trainer Emerse Faé kann dabei variieren: Beginnen Kossounou und Ndicka zentral, dürfte der wuchtige Singo – er bereitete das 1:0 gegen Ecuador mit einem unwiderstehlichen Sprint vor – nach rechts in die Viererkette rücken. Auch das System ist nicht festgelegt: Gegen Ecuador und in der Generalprobe gegen Frankreich (2:1) ließ Faé überraschend im 4-4-2 spielen, ehe er auf das gewohnte 4-3-3 umstellte. „Wir treten an, um zu gewinnen“, gibt sich der Coach angriffslustig, „wir wollen die deutsche Mauer zum Einsturz bringen.“ Wie variabel die Elefanten sind, zeigte Rechtsverteidiger Guéla Doué (Straßburg, Bruder von PSG-Star Désiré Doué) gegen Frankreich, als er als Matchwinner traf und vorbereitete.
WM Spiel Deutschland gegen Elfenbeinküste am 20.6.2026
Die größte Gefahr für die DFB-Abwehr lauert im Umschaltspiel. Mit Yan Diomande (RB Leipzig) und Bazoumana Touré (TSG Hoffenheim) verfügt die Elfenbeinküste über zwei Sprinter von Weltklasse-Niveau: Diomande wurde mit einem Top-Speed von 36,3 km/h gemessen, Touré mit 35,98 km/h. Gegen Ecuador spielte Diomande – anders als in seinen vorigen zehn Länderspielen – überraschend rechts, Touré links. Ob das auch in Toronto so ist oder ob Siegtorschütze Amad Diallo (Manchester United) über rechts startet und Diomande nach links wechselt, ist offen. Klar ist: Auf Deutschlands Außenverteidiger und die absichernden Sechser kommt viel Geschwindigkeit zu. „Solche Dribbler muss man als Mannschaft verteidigen, da müssen viele hinter den Ball kommen“, warnt Weltmeister Philipp Lahm.
Bei Deutschland dreht sich die größte Debatte um Leroy Sané, der gegen Curaçao mit der kicker-Note 4 der schwächste Offensivmann war. Für ein Bleiben spricht, dass es nach der schweren Verletzung von Lennart Karl kaum eine echte Alternative auf dem rechten Flügel gibt – Jamie Leweling ist eher Flankengeber, Deniz Undav als „Top-Top-Joker“ womöglich wertvoller von der Bank. Dagegen steht die Idee, dem disziplinierten Leweling eine Chance zu geben, dessen Distanzschüsse gegen tief stehende Gegner wie die Elfenbeinküste nützlich wären.
Eng damit verbunden ist die Rolle von Kapitän Joshua Kimmich, der unter Nagelsmann offensiv aufblüht (zwei Assists beim 7:1, 17 Scorerpunkte in der Ära Nagelsmann – eine Torbeteiligung alle 152 Minuten). Genau auf seiner Seite bot Deutschland gegen Curaçao aber Räume an. „Wir müssen an der Stabilität arbeiten und weniger Gegentore bekommen“, fordert Kimmich, der die Ivorer als „große Herausforderung“ einstuft: „Sie haben spektakuläre Spieler in der Offensive, sind gut im Umschalten.“ Auch Lahm mahnt mit Blick auf das Duo Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha, das sich gegen Curaçao einige Leichtsinnsfehler erlaubte, mehr Absicherung an. Ein Pfund bleibt: Bei Standards ist Deutschland stärker als die meisten Teams. Und es geht um Gruppenplatz 1 – verliert die DFB-Elf, ist die Tabellenführung futsch.
Deutschland ist in Topform: Dem 7:1 gegen Curaçao gingen 2026 ein 4:3 gegen die Schweiz, ein 2:1 gegen Ghana, ein 4:0 gegen Finnland und ein 2:1 in der Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA in Chicago voraus. Insgesamt stehen zehn Siege in Serie zu Buche. Die Elfenbeinküste feierte zum Auftakt ein 1:0 gegen Ecuador, das späte Tor erzielte Amad Diallo in der 90. Minute.
Das einzige bisherige Duell der beiden Nationen endete 2009 mit einem 2:2 im Testspiel, als Lukas Podolski in der Nachspielzeit ausglich. Schon damals stand Manuel Neuer im DFB-Tor – damals allerdings nur für eine Halbzeit.
Alle Details zur Übertragung findest du in unserem Artikel Wer überträgt Deutschland gegen Elfenbeinküste live im TV? und alle Infos zum Spielort unter Wo wird gespielt?
Wer ist bei Deutschland gegen Elfenbeinküste Favorit?
Deutschland geht nach dem 7:1-Auftakt und zehn Siegen in Serie als klarer Favorit ins Spiel. Die Elfenbeinküste ist mit Athletik, schnellem Umschaltspiel und Matchwinner Amad Diallo aber unangenehm zu bespielen.
Wann und wo läuft Deutschland gegen Elfenbeinküste?
Die Partie steigt am Samstag, 20.06.2026 um 22:00 Uhr deutscher Zeit im Toronto Stadium und wird live im ZDF sowie bei MagentaTV übertragen.
Wie ist die deutsche Bilanz gegen die Elfenbeinküste?
Es gab erst ein Duell: 2009 trennten sich beide Teams 2:2 in einem Testspiel, Lukas Podolski glich spät aus.







































