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·29. Mai 2026

Fußball heute Champions League Finale: FC Arsenal fordert PSG um Europas Krone

Artikelbild:Fußball heute Champions League Finale: FC Arsenal fordert PSG um Europas Krone

Arsenal reist mit großer Bühne und großer Zuversicht zum Champions-League-Finale nach Budapest. Gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain geht es für die Gunners um die europäische Krone und für Kai Havertz um den vielleicht größten Moment seiner Karriere. Auch der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert steht am Samstag um 18.00 Uhr im Fokus (ZDF live), wenn sich zwei neu geformte Schwergewichte gegenüberstehen. Fußball heute Vorschau: Wer überträgt Champions League Finale FC Arsenal vs. PSG live im TV?

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Kai Havertz vom FC Arsenal küsst die Premier-League-Trophäe und feiert mit seinen Teamkollegen den Gewinn der englischen Meisterschaft in der Saison 2025/26. Arsenal sicherte sich nach dem Spiel gegen Crystal Palace am 24. Mai 2026 im Selhurst Park in London den Titel. (Justin Setterfield / Getty Images Europe via Getty Images)


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Cineastischer Auftritt vor dem Showdown

Schon die Ankunft des FC Arsenal in der ungarischen Hauptstadt war auf große Dramatik getrimmt. Superhelden in Zeitlupe, ein mystischer Chor und wuchtige Trommelschläge setzten den Ton für einen Abend, der wie ein Filmblockbuster inszeniert wirkt. Das Motto der Mannschaft von Mikel Arteta lautete dabei klar und selbstbewusst: „Noch nicht fertig“.

Die Londoner hoffen, in Budapest nach 22 Jahren Wartezeit wieder die Meisterschaft Europas zu holen. Im Endspiel von 2006 hatte Arsenal gegen den FC Barcelona mit 1:2 verloren, auch wegen eines frühen Platzverweises gegen Torhüter Jens Lehmann. Diesmal soll die offene Rechnung beglichen werden, wobei Nationalspieler Havertz eine Schlüsselrolle zufallen könnte.

PSG mit Titelhunger und einer neuen Einheit

Paris Saint-Germain reist als amtierender Champion an und hat einen Vorteil, den Arsenal noch sucht: den letzten Schritt. Im vergangenen Jahr krönte sich das Team von Luis Enrique erstmals zum Königsklassen-Sieger. Der 56-Jährige formte bei den von Katar alimentierten Parisern aus vielen Einzelkönnern eine echte Einheit und sammelte dabei reichlich Selbstvertrauen.

Mit Weltfußballer Ousmane Dembélé und dem georgischen Zauberfuß Chwitscha Kwarazchelia erzielte PSG bereits 44 Tore und setzte sich unter anderem im Halbfinale gegen Bayern München durch. Sollte Paris erneut triumphieren, wäre der Begriff einer Erfolgsära nach Ansicht auch der Kritiker kaum noch zu umgehen. Denn bislang ist es nur Real Madrid gelungen, den Titel in der Champions League zu verteidigen.

Enrique betonte vor dem Finale, dass PSG gegen Arsenal anders auftreten müsse: „darauf einstellen, anders zu spielen und zu verteidigen als sonst“.

Arsenals Defensivstärke und die deutsche Doppelrolle

Arsenal bringt dafür die eigene große Waffe mit, nämlich die stabile Defensive. In der laufenden Champions League kassierte das Team nur sechs Gegentore, in der Premier League waren es in 38 Spielen lediglich 27. Dazu kam die von Mikel Arteta vorangetriebene Ecken-Revolution, die den Gunners nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft in England bescherte.

Arteta, 44 Jahre alt, trifft im Endspiel ausgerechnet auf seinen früheren Weggefährten Enrique. Beide standen um die Jahrtausendwende im Kader des FC Barcelona, damals mit dem besseren Ende für den heutigen PSG-Coach. Für Arteta, der als aufstrebendes Talent noch um seinen Platz im Profifußball rang, öffnete sich erst durch eine Leihe nach Paris der Weg nach oben. Nun sagte er mit Blick auf das Finale: „Wir haben die großartige Chance, mit unserem Verein eine neue Geschichte zu schreiben, und wir sind überzeugt, dass wir das schaffen werden.“

Nationalstürmer Havertz soll dabei helfen. Der frühere Chelsea-Profi gewann 2021 mit dem Londoner Stadtrivalen FC Chelsea die Königsklasse und wurde mit seinem goldenen Treffer zum 1:0 gegen Manchester City zum Mann für besondere Momente. Auch Arsenal-Legende Thierry Henry hebt genau diese Qualität hervor und sagte über Havertz: „die Gabe“, „wichtige Tore zu schießen“.

Auf eine entscheidende Hauptrolle könnte am Samstag auch Daniel Siebert verzichten wollen. Der 42 Jahre alte Unparteiische ist erst der fünfte Deutsche, der ein Finale der Königsklasse leiten darf. Angepfiffen wird die Partie bereits um 18.00 Uhr und damit früher als sonst, weil die UEFA den Anstoß vorzieht, um Fans, Teams und die Gastgeberstädte besser einzubinden.

Für die Sicherheit sind in Budapest zahlreiche Einsatzkräfte vorgesehen. Rund 4000 Polizisten sind dort im Dienst, in Paris werden zusätzlich 8000 Kräfte eingesetzt.

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