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·30. Mai 2026
Fußball heute CL Finale: PSG-Stars & zwei Deutsche im Mittelpunkt

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Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen am Samstag in Budapest um die europäische Krone. Im Champions-League-Finale der Titelverteidiger gegen den englischen Meister stehen vor allem einige Protagonisten besonders im Rampenlicht, darunter zwei Deutsche. Um 18 Uhr geht es schon los, das ZDF zeigt das Spiel live im Free-TV.

BUDAPEST, 29. MAI 2026: Ousmane Dembele, Flügelstürmer von Paris Saint-Germain, spielt beim Abschlusstraining in der Puskas Arena einen Pass. Der französische Nationalspieler bereitete sich mit dem PSG-Kader einen Tag vor dem UEFA-Champions-League-Finale 2026 gegen den FC Arsenal auf das Endspiel vor. (Foto: Justin Setterfield / Getty Images)
Im Fokus steht vor allem Ousmane Dembélé, dessen persönliche Renaissance längst mit großen Titeln verknüpft ist. Der Franzose, von vielen einst als „Chancentod“ verspottet, hat sich längst zum Weltfußballer entwickelt und ist trotzdem noch nicht satt, obwohl er bereits die Champions League und den Ballon d’Or gewonnen hat. Gemeinsam mit Désiré Doué, dem Finalhelden aus dem vergangenen Jahr, und Chwitscha Kwarazchelia bildet er ein herausragendes Sturmtrio. Dembélé ist dabei nicht nur Anführer, sondern auch Dauerläufer und in den großen Momenten zuverlässig zur Stelle. Verletzungen hatten ihn zu Beginn der Saison noch gebremst, doch spätestens im Halbfinale gegen den FC Bayern drehte der frühere Dortmunder auf. Die Frage vor dem Endspiel lautet deshalb: Geht seine Serie weiter?
Auch an der Seitenlinie steht ein Duell mit viel Historie an. Luis Enrique und Mikel Arteta spielten einst gemeinsam beim FC Barcelona, doch für Arteta war damals hinter Platzhirsch Enrique kein Platz. Heute gehören beide zur europäischen Trainerelite. Enrique formte bei PSG aus einer Ansammlung von Individualisten eine geschlossene Einheit und Champions-League-Sieger, während Arteta dem lange schwankenden Arsenal-Kader neues Leben einhauchte. Eine erfolgreiche Titelverteidigung für Enrique oder der erste Triumph für Arteta würde ihren Status weiter festigen.

BUDAPEST, 29. MAI 2026: Mikel Arteta, Cheftrainer des FC Arsenal, spricht auf der Pressekonferenz einen Tag vor dem UEFA-Champions-League-Finale 2026 in der Puskas Arena mit den Medien. Der spanische Coach führte die Gunners in das prestigeträchtige Endspiel gegen Paris Saint-Germain. (Foto: Ina Fassbender / Getty Images)
Bei Arsenal ruht viel Hoffnung auf Kai Havertz. Der deutsche Nationalspieler vereint im Champions-League-Finale die gesamte Erfahrung der Gunners, denn sonst hat aus dem aktuellen Kader nur Ersatzkeeper Kepa Arrizabalaga bereits ein Endspiel der Königsklasse erlebt, 2021 und 2024 jeweils von der Bank aus. Havertz selbst schoss 2021 den FC Chelsea zum Titel und könnte nun den nächsten großen Finalmoment setzen. Arsenal-Legende Thierry Henry bescheinigte ihm dafür sogar eine „Gabe“ für wichtige Tore.

BUDAPEST, 29. MAI 2026: Luis Enrique, Cheftrainer von Paris Saint-Germain, reagiert lebhaft beim Abschlusstraining der Pariser in der Puskas Arena, einen Tag vor dem UEFA-Champions-League-Finale 2026. Der spanische Coach führte PSG in das Endspiel gegen den FC Arsenal. (Foto: Justin Setterfield / Getty Images)
Ein weiterer Schlüsselspieler bei PSG ist Chwitscha Kwarazchelia. Die Fans der SSC Neapel gaben dem Georgier einst den Spitznamen „Kwaradona“, und seit seinem Wechsel nach Paris Anfang 2025 sind die Vergleiche mit Diego Maradona noch präsenter. Kwarazchelia sagte zuletzt, er sei „stolz auf diesen Spitznamen“, betonte aber zugleich: „aber er ist auch eine Last: Du musst in jedem Spiel aufs Neue beweisen, dass du ihn verdient hast.“ Genau das gelingt ihm immer wieder, auch im Halbfinale gegen den FC Bayern, als er in beiden Partien kaum zu stoppen war. Nun wartet die erneute Krönung.
Auf der Gegenseite steht mit David Raya ein Torwart, der die defensive Stabilität von Arsenal verkörpert. Die Londoner kassierten in dieser Champions-League-Saison nur sechs Gegentore, was auch an den starken Innenverteidigern William Saliba und Gabriel liegt. Raya, seit 2023 bei Arsenal, wurde dafür von Jens Lehmann besonders hervorgehoben. Der frühere Nationaltorwart sagte, der Spanier gehöre trotz seiner nur 1,83 Meter Körpergröße „zu den besten Torhütern der Welt“.
Auch aus deutscher Sicht schreibt das Finale Geschichte. Daniel Siebert aus Berlin darf das Endspiel leiten und ist nach Hellmut Krug 1998, Markus Merk 2003, Herbert Fandel 2007 und Felix Brych 2017 erst der fünfte deutsche Schiedsrichter, dem diese Aufgabe übertragen wird. Schiedsrichter-Chef Knut Kircher lobte, Siebert und sein Team hätten sich das mit „konstant starken Leistungen auf der internationalen Bühne“ verdient. Für den 42-Jährigen ist es der letzte Einsatz der Saison, für die WM wurde er vom Weltverband FIFA nicht nominiert.







































