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·5. September 2026
Fußball heute DAZN live kostenlos: FC Barcelona – Top-Spiel der La Liga kostenlos

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Am Sonntag um 16:15 Uhr empfängt der FC Valencia den FC Barcelona im Estadio de Mestalla zum vierten Spieltag der La Liga. Für deutsche Fußballfans ist die Partie ein Highlight: DAZN überträgt das Spiel live und kostenlos im Free-TV – ohne Abo, ohne Paywall. Kommentator Nico Seepe führt durch die 90 Minuten.
Die Spieler des FC Barcelona werfen ihren Cheftrainer Hansi Flick nach dem LaLiga-Titelgewinn in die Luft – der Sieg gegen Real Madrid im Spotify Camp Nou am 10. Mai 2026 machte den deutschen Coach zum Meistermacher in Katalonien. (David Ramos / Getty Images Europe via Getty Images)
Barcelona reist als Tabellenführer mit neun Punkten und 12:2 Toren an, Valencia steht mit nur einem Zähler und der schlechtesten Offensive der Liga unter Druck. Das letzte direkte Duell im Mai 2026 gewannen die Fledermäuse überraschend 3:1 im eigenen Stadion – genau diese Diskrepanz zwischen Tabellenstand und Historie macht das Duell so spannend.
Beide Trainer dürften ihre Mannschaften mit einer klaren taktischen Ausrichtung ins Mestalla schicken. Valencia wird voraussichtlich mit einer Dreierkette beginnen und auf schnelle Umschaltmomente setzen. Barcelona setzt dagegen auf seine spielstarke Mittelfeldzentrale um Pedri und Marc Bernal sowie die offensive Dreierreihe mit Lamine Yamal, Fermín López und Raphinha.
Dimitrievski – Diakhaby, Tárrega, Martínez – Maffeo, Guerra, Urgrinić, Pepelu, Gayà – Sato, Danjuma
Joan García – Eric García, Cubarsí, Martín, Espart – Pedri, Bernal – Lamine Yamal, Fermín López, Gordon – Raphinha
Bei Barcelona wäre damit insbesondere Karim Adeyemi zunächst nur eine Option für die Bank. Hansi Flick könnte im Verlauf der Partie auf das Tempo des deutschen Angreifers setzen, sollte Valencia nach einer Stunde müde werden.
DAZN zeigt die Partie im linearen Free-TV-Programm (DAZN 1) sowie im Stream auf dazn.de und in der DAZN-App. Für Zuschauer in Deutschland ist keine Registrierung nötig – der Stream startet direkt auf der Plattform. Ein seltener Glücksfall: Ein Topspiel der La Liga mit Barcelona-Beteiligung komplett frei empfangbar. Anpfiff: Sonntag, 06. September 2026, 16:15 Uhr.
Für Valencia ist das Duell gegen Barcelona mehr als nur ein Ligaspiel. Der Verein steckt in einer sportlichen Krise: Ein Punkt aus drei Partien, nur zwei erzielte Tore, die Fans unruhig. Trainer Rubén Baraja steht unter Druck, die Mannschaft wirkt verunsichert. Dazu kommt die Verletztenmisere: Gleich mehrere Stammkräfte fehlen, die *Mundo Deportivo* als „llena enfermería“ (volle Krankenstation) beschreibt. Immerhin: Die Heimstärke im Mestalla ist ein Faktor. In der vergangenen Saison schlug Valencia den späteren Meister Barcelona hier mit 3:1 – ein Ergebnis, das noch nachwirkt. Baraja wird seine Mannschaft defensiv kompakt einstellen, auf Konter über Hugo Duro und Diego López setzen und auf Standardsituationen hoffen. Ob das gegen den aktuell formstärksten Angriff der Liga reicht, ist die große Frage.
Anders als in Deutschland, wo der DFB-Pokal schon läuft, startet die Copa del Rey erst im Januar. Für Barcelona bedeutet das: volle Konzentration auf die Liga und die Champions League. Hansi Flicks Team ist makellos in die Saison gestartet – drei Siege, 12:2 Tore, dominanter Ballbesitzfußball mit vertikaler Note. Der deutsche Trainer hat die Offensive neu justiert: mehr Tempo, mehr Dynamik, mehr Pressing. Mit Lamine Yamal (rechts), Raphinha (zentral/hängend) und Bryan Gordon (links) formiert sich ein Dreieck, das Gegner vor massive Probleme stellt. Hinzu kommt Pedri als Schaltzentrale im Mittelfeld und Marc Bernal als defensiver Anker. Flicks System funktioniert – die Frage ist nur, wie er die Rotation gegen Valencia handhabt, zumal am Mittwoch das Champions-League-Debüt gegen AS Monaco ansteht.
Wie Mundo Deportivo meldet, absolvierten beide das komplette Mannschaftstraining am Donnerstag. Gavi, der die Vorsaison verletzungsbedingt weitgehend verpasste, könnte für die Schlussphase eine Option sein. Gabriel Jesus, im Sommer von Arsenal gekommen, drängt in den Kader. Für das Startelf-Duell in Mestalla reicht es wohl noch nicht, aber die bloße Anwesenheit erweitert Flicks taktisches Repertoire.
Karim Adeyemi ist der große deutsche Erzählstrang dieses Spiels. Der 24-Jährige wechselte im Sommer für rund 35 Millionen Euro von Dortmund nach Barcelona – ausdrücklich auf Wunsch von Hansi Flick. *AS* und *Mundo Deportivo* berichteten ausführlich über den Transfer: Flick schätzt Adeyemis Explosivität, sein Pressingverhalten und seine Variabilität auf allen drei Offensivpositionen. In der Vorbereitung zeigte Adeyemi gute Ansätze, doch die Konkurrenz ist brutal.
Sports Mole erwartet gegen Valencia folgende Offensive: Yamal rechts, Raphinha zentral/hängend, Gordon links. Adeyemi steht damit vorerst vor der Bank. Auch Goal.com und SI Soccer sehen den Deutschen zunächst als Joker. Beim Kicker lief sogar eine Umfrage: „Wird Adeyemi zum Bankdrücker?“ – ein Indikator für die Skepsis in Deutschland. Die Realität: Flick rotiert, er braucht Frische für die Dreifachbelastung. Adeyemi wird seine Minuten bekommen – gegen müde Beine in der zweiten Hälfte ist sein Tempo eine Waffe. Aber der Anspruch „Startelf-Debüt im Mestalla“ ist aktuell zu hoch gegriffen.
Die Historie gibt Valencia Hoffnung. Neben dem 3:1 im Mai 2026 gab es weitere denkwürdige Abende: Das 2:2 im Camp Nou 2023 (nach 0:2-Rückstand), der 2:1-Heimsieg 2021 mit einem Last-Minute-Treffer von Gómez. Der Mestalla ist ein unangenehmer Ort für Favoriten – eng, laut, emotional. Barcelona hat in den vergangenen fünf Gastspielen nur einmal gewonnen. Flick kennt die Statistik, wird seine Mannschaft warnen. Doch die personelle Not bei Valencia (Verletzte, Formtief, Trainer-Diskussionen) wiegt schwerer als der Heimvorteil.
ELCHE, SPANIEN – 23. August 2026: Karim Adeyemi vom FC Barcelona jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 im LaLiga-Spiel gegen den FC Elche im Estadio Manuel Martínez Valero. (Foto: Francisco Macia/Getty Images)
Neun Punkte aus drei Partien sind der beste Saisonstart seit der Triple-Saison 2014/15 unter Luis Enrique. Flick mahnt dennoch: „Mestalla ist eine Falle, wenn du nicht 100 % bereit bist.“ Die Rotation wird begrenzt ausfallen – vielleicht ein, zwei Wechsel (Íñigo Martínez für Cubarsí? Fermín für Bernal?), aber das Grundgerüst bleibt. Der Fokus liegt auf Rhythmus, Automatismen, der Weiterentwicklung des Pressings. Adeyemi, Gavi, Gabriel Jesus, Ferran Torres, Ansu Fati – die Bank ist ein Luxusproblem. Flicks Barcelona wirkt gefestigter, erwachsener, weniger anfällig für die klassischen „Mestalla-Abende“. Ob das für drei Punkte reicht? Die Antwort liefert der Rasen am Sonntag um 16:15 Uhr – live und kostenlos bei DAZN.


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