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·24. April 2026

Fußball heute DFB Pokal Ergebnis – Sieg im Krimi: Titelverteidiger VfB im DFB-Pokalfinale

Artikelbild:Fußball heute DFB Pokal Ergebnis – Sieg im Krimi: Titelverteidiger VfB im DFB-Pokalfinale

Tiago Tomás hat den VfB Stuttgart mit einem späten Treffer ins Berliner Pokalfinale geschossen. Im Halbfinale des DFB-Pokals setzte sich der Titelverteidiger nach Verlängerung mit 2:1 gegen den SC Freiburg durch und bleibt damit nur noch einen Schritt von der erfolgreichen Revanche entfernt. Am 23. Mai kann der VfB im Olympiastadion eine erneut starke Saison mit dem nächsten Titel krönen.

VfB-Stuttgart-Stürmer Deniz Undav bejubelt am 23. April 2026 in der MHPArena in Stuttgart sein Tor zum 1:0 gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale mit der typischen Schweige-Geste. (Christian Kaspar-Bartke / Getty Images)


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Später Stuttgarter Umschwung im Halbfinale

Die Partie in der Stuttgarter MHP Arena war lange ein zäher Krimi. Freiburg war durch Maximilian Eggestein bereits in der 28. Minute in Führung gegangen, ehe Deniz Undav in der 70. Minute für Stuttgart ausglich. Den entscheidenden Schlag setzte dann Tiago Tomás, der kurz zuvor eingewechselt worden war und in der 119. Minute traf. Danach küsste der Matchwinner das Vereinswappen und sprang seinen Mitspielern in die Arme, während die Fans auf den Rängen lautstark von „Berlin“ sangen.

Für Sebastian Hoeneß war der späte Triumph eine emotionale Grenzerfahrung. In der ARD sagte der Stuttgarter Chefcoach: „Es ist ein Overload. Ich bin superhappy, es ist Wahnsinn. Dass das Tor in der 119. Minute fällt, ist krass“. Der VfB, der in der Bundesliga weiter um den direkten Einzug in die Champions League spielt, bestätigte damit erneut seine starke Form in dieser Saison.

Hitzige erste Hälfte, starke Torhüter und Pfostentreffer

Vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung mit vielen Unterbrechungen. Schon nach einer Viertelstunde hatte Schiedsrichter Tobias Welz vier Gelbe Karten gezeigt, ein geordneter Spielfluss kam dadurch kaum zustande. Die erste echte Gelegenheit gehörte Freiburg, als Eggestein in der 17. Minute den einzigen gefährlichen Abschluss der Anfangsphase setzte, die anschließenden Elfmeterforderungen aber ins Leere liefen.

Wenig später durfte der Sport-Club dennoch jubeln. Ein Kopfball von Matthias Ginter verlängerte Eggestein aus kurzer Distanz ins Tor und stellte auf 1:0. Stuttgart antwortete erst kurz vor der Pause mit mehr Druck. Ermedin Demirovic in der 40. Minute, Jamie Leweling in der 44. und Undav in der 45.+3 Minute scheiterten jeweils nur knapp.

Nach dem Seitenwechsel blieb der VfB am Drücker. Chris Führich vergab in der 49. Minute die nächste gute Möglichkeit, später musste auch SC-Torhüter Florian Müller eingreifen. Der frühere Stuttgarter stand wie zuletzt im Pokal anstelle des wohl abwanderungswilligen Noah Atubolu zwischen den Pfosten und parierte den Schuss von Angelo Stiller auf der Linie.

Entscheidung erst in der Verlängerung

Auf der anderen Seite verpasste Yuito Suzuki die mögliche Vorentscheidung, ehe Undav im direkten Gegenzug den Ausgleich erzielte. Danach wurde es noch einmal dramatisch. Ein abgefälschter Versuch des Nationalstürmers prallte in der 82. Minute an den Pfosten. Müller hielt Freiburg anschließend mit Paraden gegen Führich in der 90.+2 Minute und gegen Undav in der 90.+4 Minute in der Partie und rettete sein Team in die Verlängerung.

Auch dort blieb es eng. Erst scheiterte Führich in der 96. Minute am Aluminium, dann zeigte Müller bei einem Abschluss von El Khannouss in der 103. Minute erneut eine starke Rettungstat. Schließlich setzte sich aber doch der Titelverteidiger durch, als der kurz zuvor eingewechselte Tiago Tomás in der 119. Minute den Endstand markierte.

Bayern wartet im Endspiel in Berlin

Der VfB folgt damit dem FC Bayern ins Finale von Berlin. Die Münchner hatten sich am Mittwoch mit einem 2:0 bei Bayer Leverkusen erstmals seit 2020 wieder für das Endspiel qualifiziert. Im Pokal-Endspiel kommt es nun zum dritten Duell zwischen Bayern und Stuttgart, nachdem die Münchner 1986 und 2013 jeweils den Titel gegen den VfB gewannen.

In Stuttgart war die Sehnsucht nach Berlin, nicht einmal ein Jahr nach dem umjubelten Triumph gegen Arminia Bielefeld, erneut groß gewesen. Hoeneß sagte vor dem Spiel, seine Mannschaft habe „Blut geleckt“ und fügte hinzu: „Den Pokal in die Luft zu heben, war grandios. Das wollen wir wieder haben“. Freiburg wiederum hatte ebenfalls auf das Finale gehofft und wollte den „Flow“ der vergangenen Wochen „mitnehmen“, wie Vincenzo Grifo es vor der Partie formuliert hatte.

Für den Sport-Club war es zugleich der verpasste erste von zwei möglichen Titeln. Schon in den kommenden Wochen, am 30. April und am 7. Mai, spielt Freiburg gegen Sporting Braga um den Einzug ins Endspiel der Europa League.

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