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·23. September 2026

Fußball heute live: Arabian Gulf Cup * Golfpokal auf SPORTDIGITAL

Artikelbild:Fußball heute live: Arabian Gulf Cup * Golfpokal auf SPORTDIGITAL

Der Gulf Cup 2026 in Saudi-Arabien ist komplett live im TV und Stream zu sehen. SPORTDIGITAL überträgt alle 15 Spiele, wobei die regulär angesetzten Partien bei Sportdigital laufen und parallel stattfindende Begegnungen über SPORTDIGITAL+ gestreamt werden. Einige Spiele könnten im Re-Live auf Sportdigital FUSSBALL ausgestrahlt werden. Kommentatoren wie Marcus Radefeld, Tim Hemmrich und Ulf Kahmke begleiten die ersten Begegnungen.

Gespielt wird in zwei Stadien in Jeddah. Im Fokus stehen zudem Marktwerte, Quoten und Turnierhistorie sowie Saudi-Arabien, Irak, Katar und Titelverteidiger Bahrain. Wer gehört zum Favoritenkreis und welche Teams bringen die besten Voraussetzungen für den Gulf-Cup-Titel mit?


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Salem Al Dawsari applaudiert den Fans beim Aufwärmen vor dem WM-Qualifikationsspiel Saudi-Arabiens gegen den Irak am 14. Oktober 2025 in Buraidah. (Yasser Bakhsh / Getty Images)

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Welche Golf-Cup-Spiele kommen live auf Sportdigital?

SPORTDIGITAL überträgt den Gulf Cup 2026 mit allen 15 Partien live. Das Turnier findet vom 23. September bis zum 6. Oktober in Saudi-Arabien statt. Acht Nationalmannschaften kämpfen zunächst in zwei Vierergruppen um den Einzug ins Halbfinale. In Gruppe A spielen Gastgeber Saudi-Arabien, Kuwait, Oman und Irak, in Gruppe B treffen Titelverteidiger Bahrain, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen aufeinander.

An den letzten beiden Gruppenspieltagen gibt es jeweils ein Parallelspiel: Am 29. September treffen um 19:30 Uhr Saudi-Arabien und Irak sowie Oman und Kuwait aufeinander. Oman gegen Kuwait ist nur auf SPORTDIGITAL+ zu sehen. Am 30. September spielen zur selben Zeit Vereinigte Arabische Emirate gegen Katar sowie Bahrain gegen Jemen. Auch Bahrain gegen Jemen läuft nur auf SPORTDIGITAL+.

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JEDDAH, SAUDI-ARABIEN – 21. April 2026: Blick in das Prince Abdullah Al Faisal Stadium vor dem AFC-Champions-League-Halbfinale zwischen FC Machida Zelvia und Shabab Al Ahli. (Foto: Yasser Bakhsh/Getty Images)

Wer kommentiert den Arabian Gulf Cup live auf SPORTDIGITAL+?

SPORTDIGITAL+ überträgt alle 15 Spiele des Arabian Gulf Cup. Für die ersten Partien stehen bereits mehrere Kommentatoren fest. Zum Auftakt am 23. September begleitet Marcus Radefeld das Spiel zwischen Irak und Oman, während Tim Hemmrich bei Saudi-Arabien gegen Kuwait am Mikrofon sitzt.

Auch für die weiteren Gruppenspiele sind bereits einige Besetzungen bekannt. Am 24. September kommentiert Ulf Kahmke die Partie zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jemen, bei Katar gegen Bahrain ist erneut Marcus Radefeld im Einsatz. Am 26. September folgen Marvin Scholz bei Kuwait gegen Irak und Christian Blunck bei Oman gegen Saudi-Arabien.

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JEDDAH, SAUDI-ARABIEN – 25. April 2026: Blick in das King Abdullah Sports City Stadium vor dem AFC-Champions-League-Elite-Finale zwischen Al Ahli und FC Machida Zelvia. (Foto: Yasser Bakhsh/Getty Images)

Wo findet der Arabian Gulf Cup statt? Zwei Stadien in Jeddah als Spielorte

Der Arabian Gulf Cup wird in Jeddah ausgetragen. Für die Partien stehen zwei Stadien zur Verfügung: das große King Abdullah Sports City Stadium und das Prince Abdullah Al-Faisal Sports City Stadium. Damit konzentriert sich das Turnier auf eine Stadt an der Westküste Saudi-Arabiens.

Das King Abdullah Sports City Stadium ist mit einer Kapazität von 62.345 Zuschauern die größte Arena des Turniers. Das 2014 eröffnete Stadion ist Teil der King Abdullah Sports City und wird auch für die Heimspiele von Klubs aus Jeddah genutzt.

Das zweite Stadion ist das Prince Abdullah Al-Faisal Sports City Stadium mit Platz für rund 27.000 Zuschauer. Die Arena gehört ebenfalls zur Sport City von Jeddah und ergänzt den größeren Spielort als zweites Turnierstadion.

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Die Mannschaft Katars stellt sich vor dem WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe B gegen Bosnien und Herzegowina zum Teamfoto auf. Die Partie fand am 24. Juni 2026 im Seattle Stadium statt. Stu Forster / Getty Images

Wer gewinnt? Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und Co.

Saudi-Arabien geht mit dem höchsten Kader-Marktwert und als Gastgeber in den Golfpokal 2026. Die Auswahl wird von Transfermarkt aktuell mit 40,68 Millionen Euro bewertet. Dahinter folgen die Vereinigten Arabischen Emirate mit 29,05 Millionen Euro, Katar mit 20,25 Millionen Euro und Irak mit 17,78 Millionen Euro. Insgesamt kommen die acht Teilnehmer auf einen Marktwert von rund 128,77 Millionen Euro.

Auch die ersten verfügbaren Wettquoten ordnen Saudi-Arabien und Irak in ihren Auftaktspielen weit vorne ein. Gegen Kuwait wird ein Sieg der Gastgeber bei Betfair mit rund 1,29 bewertet. Für Irak gegen Oman liegt die Siegquote des Titelgewinners von 2023 bei etwa 1,83. Die Quoten beziehen sich allerdings auf die einzelnen Partien und nicht auf den späteren Turniersieg.

Saudi-Arabien mit Heimvorteil und großem Kader

Saudi-Arabien bringt neben dem höchsten Marktwert einen weiteren wichtigen Faktor mit: Das Turnier findet im eigenen Land statt. Die Mannschaft bestreitet ihre Gruppenspiele gegen Kuwait, Irak und Oman in Jeddah. Nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft 2026 steht der Gulf Cup zudem unter besonderer Beobachtung.

Historisch gehört Saudi-Arabien zu den erfolgreichsten Mannschaften des Wettbewerbs. Drei Titel stehen bislang zu Buche, zuletzt gewann die Auswahl 2003. Im Finale 2014 unterlag Saudi-Arabien Katar mit 1:2. Insgesamt erreichte die Mannschaft viermal das Endspiel.

Bahrain ist der Titelverteidiger

Bahrain sollte trotz des niedrigeren Marktwerts nicht allein anhand der Zahlen betrachtet werden. Der Kader wird aktuell mit rund 6,08 Millionen Euro bewertet und liegt damit deutlich hinter Saudi-Arabien, den VAE, Katar und Irak. Trotzdem gewann Bahrain den vergangenen Gulf Cup und setzte sich dabei im Finale gegen Oman durch.

In der ewigen Siegerliste liegt Kuwait mit zehn Titeln deutlich an der Spitze. Dahinter folgen Irak mit vier sowie Katar und Saudi-Arabien mit jeweils drei Erfolgen. Bahrain, Oman und die VAE gewannen den Wettbewerb jeweils zweimal. Jemen wartet noch auf den ersten Titel.

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Dani Olmo behauptet im spanischen Trikot mit der Nummer 10 den Ball im Zweikampf mit Zaid Ismail vom Irak während des Länderspiels zwischen Spanien und dem Irak im Estadio Riazor in La Coruña am 4. Juni 2026. Florencia Tan Jun / Getty Images

Irak gewann den Titel von 2023

Der Irak geht als Titelträger der Ausgabe 2023 in den Wettbewerb. Damals gewann die Mannschaft im eigenen Land das Finale gegen Oman mit 3:2 nach Verlängerung. Es war der vierte Gulf-Cup-Titel des Irak. Damit ist die Auswahl hinter Rekordsieger Kuwait die zweiterfolgreichste Nation des Wettbewerbs.

Bei der vergangenen Ausgabe 2024/25 konnte der Irak seinen Titel dagegen nicht verteidigen. Bahrain setzte sich im Finale in Kuwait mit 2:1 gegen Oman durch und gewann den Wettbewerb zum zweiten Mal. Bahrain ist deshalb der amtierende Champion des Gulf Cup.

Katar und die VAE mit internationaler Erfahrung

Auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören aufgrund ihrer Kaderwerte und ihrer Turnierhistorie zum erweiterten Favoritenkreis. Katar gewann den Gulf Cup dreimal, zuletzt 2014. Die VAE kommen auf zwei Titel, zuletzt 2013.

Katar, Saudi-Arabien und die VAE bringen zudem Erfahrung von der Weltmeisterschaft 2026 mit. Der Irak war ebenfalls bei der WM dabei. Damit treffen beim Gulf Cup mehrere Mannschaften aufeinander, die zuletzt auf der größten internationalen Bühne im Einsatz waren. Die WM-Erfahrung ist allerdings kein Ersatz für aktuelle Form, Kaderzusammensetzung oder die Tagesform im Turnier.

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Blick auf die Fans auf den Rängen vor dem WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe B zwischen Bosnien und Herzegowina und Katar am 24. Juni 2026 im Seattle Stadium. Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Die Favoriten auf einen Blick

Die Zahlen zeigen damit ein interessantes Spannungsfeld: Saudi-Arabien besitzt den höchsten Marktwert und den Heimvorteil, Irak die zweitmeisten Titel, Bahrain kommt als amtierender Champion und Kuwait als Rekordsieger. Katar und die VAE bringen ebenfalls hohe Kaderwerte und internationale Erfahrung mit. Eine belastbare Gesamtsiegerquote der Buchmacher ist derzeit dagegen nicht veröffentlicht. Die vorhandenen Spielquoten können deshalb nur als zusätzliche Markteinschätzung für einzelne Begegnungen herangezogen werden.

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Akram Afif, Schlüsselspieler der katarischen Nationalmannschaft, im Testspiel gegen Irland am 28. Mai 2026 im Aviva Stadium in Dublin. (Charles McQuillan / Getty Images)

Wer sind die Stars des Golfpokals?

Beim Golfpokal 2026/27 stehen einige bekannte Namen des asiatischen Fußballs im Mittelpunkt. Von Katars Offensivduo Akram Afif und Almoez Ali über Iraks Zidane Iqbal und Aymen Hussein bis zu den saudischen Angreifern reicht das Feld der Spieler, die beim Turnier besonders im Fokus stehen.

  • Akram Afif (Katar) – Katars Offensivspieler ist der wohl prominenteste Name des Turniers und soll als zentraler Kreativspieler die Mannschaft anführen.
  • Almoez Ali (Katar) – Katars Rekordtorschütze gehört zu den bekanntesten Spielern der Region. Nach Verletzungsproblemen soll der Golfpokal für ihn auch ein Neustart sein.
  • Zidane Iqbal (Irak) – Der frühere Manchester-United-Spieler steht inzwischen bei Dundee United unter Vertrag und gehört zu den international bekanntesten Namen im irakischen Kader.
  • Aymen Hussein (Irak) – Der erfahrene Torjäger gehört zu den wichtigsten Offensivspielern des Irak und war bereits beim Golfpokal erfolgreich.
  • Fabio Lima (VAE) – Der eingebürgerte Brasilianer ist seit Jahren eine zentrale Figur in der Offensive der Vereinigten Arabischen Emirate.
  • Ali Madan (Bahrain) – Der erfahrene Offensivspieler gehört zum Aufgebot des Titelverteidigers Bahrain.
  • Issam Al-Sabhi (Oman) – Der Stürmer vom thailändischen FC Port zählt zu den wichtigsten Offensivspielern Omans.
  • Shabib Al-Khaldi (Kuwait) – Der Offensivspieler gehört zu den interessanten Namen im Kader des Rekordsiegers Kuwait.
  • Firas Al-Buraikan (Saudi-Arabien) – Trotz des Fehlens von Salem Al-Dawsari zählt der Stürmer zu den prominentesten Offensivspielern im saudischen Kader.
  • Saleh Abu Al-Shamat (Saudi-Arabien) – Der junge saudische Offensivspieler gehört zu den Namen, auf die beim Turnier besonders zu achten ist.
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Saudi-Arabiens Stürmer #11 Saleh Al-Shehri jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft während des Fußballspiels der Gruppe C der Fußballweltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Argentinien und Saudi-Arabien im Lusail-Stadion in Lusail, nördlich von Doha, am 22. November 2022. (Foto: Odd ANDERSEN / AFP)

Woher kommt der Golfpokal?

Die Idee für den Golfpokal entstand 1968 während der Olympischen Spiele in Mexiko. Bei einem Treffen der Delegationen von Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und Katar brachte Khalid al-Faisal, Sohn des saudischen Königs Faisal, den Vorschlag für einen gemeinsamen Fußballwettbewerb ins Gespräch. Das erste Turnier wurde schließlich 1970 in Bahrain ausgetragen. Kuwait gewann die Premiere und entwickelte sich in den ersten Jahren zum dominierenden Team des Wettbewerbs.

Besonders bemerkenswert: Kuwait blieb 1974 in fünf Spielen ohne Gegentor. Dieses Kunststück wiederholte erst Oman 2009. Heute ist Kuwait mit zehn Titeln Rekordsieger des Golfpokals.

Der Golfpokal wird vom Arab Gulf Cup Football Federation (AGCFF) organisiert. Austragungsort und Gastgeber wechseln dabei zwischen den Mitgliedsländern. Die 2026er-Ausgabe findet in Saudi-Arabien, konkret in Jeddah, statt.

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