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·2. April 2025
⚽️ & ☕️ Fußball zum Frühstück: Das Wichtigste am Morgen

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·2. April 2025
Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!
Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes gab den fairen Verlierer und räumte nach der Pokal-Niederlage gestern auf der Bielefelder Alm ein: Die Pleite war verdient und das Aus im Halbfinale mit 1:2 unerklärlich. Dem Double-Sieger von 2024 droht nur ein Jahr später eine Saison ohne Titel.
Nicht unwichtig war eine Randbemerkung: Rolfes betonte nebenbei, dass man ein solches Pokalspiel auch ohne den verletzten Florian Wirtz erfolgreich gestalten müsse. Das war sicherlich nett gemeint, um die Mannschaft nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Aber halt nur die halbe Wahrheit.
Florian Wirtz, als kreativer Kopf Spielgestalter und Vollstrecker in Personalunion, fehlte an allen Ecken und Enden, um dem Leverkusener Spiel Inspiration und Struktur zu geben. Ohne Wirtz spielt Bayer bieder und Durchschnitt – wie ein Team, das nicht gegen einen Drittligisten ankommt.
Es dauert noch ein paar Tage, bis Wirtz aus seiner Verletzungspause zurückkehrt und Impulse im Meisterschaftskampf gegen Bayern München geben kann. Vermutlich ist es dann zu spät: Der Rückstand auf Bayern beträgt sechs Punkte vor den letzten sieben Saisonspielen.
Vielleicht dämmert den Leverkusenern so langsam, dass man ohne Wirtz nur die Hälfte wert ist. Großklubs locken zwar mit Ablösesummen in Rekordhöhen, um Wirtz abzuwerben. Aber die Einnahme könnte noch so gut reinvestiert werden – einen wie Wirtz findet Bayer Leverkusen nicht so leicht.
Sein Vertrag läuft zwar bis 2027. Will man aber die 150 Mio. Euro kassieren, die angeblich im Raum stehen, muss er dieses oder nächstes Jahr wechseln. Aber diese Erkenntnis sollte Bayer Leverkusen aus der Bielefeld-Pleite mitnehmen: Wirtz ist unersetzbar.
Einen angestrengten Mittwoch wünscht
Euer Pit Gottschalk
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