Fußballer-Fragebogen mit Loris Karius: Sein größter Held, die größten Irrtümer über Profis | OneFootball

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·11. April 2026

Fußballer-Fragebogen mit Loris Karius: Sein größter Held, die größten Irrtümer über Profis

Artikelbild:Fußballer-Fragebogen mit Loris Karius: Sein größter Held, die größten Irrtümer über Profis

An einigen Stellen präsentiert sich Loris Karius ein wenig wortkarg im Fußballer-Fragebogen der FAZ, wenn er manche Frage schlicht gar nicht beantwortet. Ansonsten aber erfährt man durchaus so einiges, was über den Stammtorwart des FC Schalke 04 bislang eher wenig bekannt gewesen sein dürfte.

Das „größte Glück im Leben eines Fußballers“ sind für den Keeper zum Beispiel nicht Siege, Titel oder der Ruhm, der mit dem Job als Profi einhergeht. „Jede Woche in einem vollen Stadion zu spielen“ ist für Loris Karius das größte Glück in seinem Beruf. Womit er beim FC Schalke 04 natürlich gut aufgehoben ist, denn dort sind die Heimspiele in den letzten Jahren nahezu immer ausverkauft mit entsprechender Atmosphäre während der 90 Minuten. Weniger schön sei an seinem Beruf hingegen der Aspekt, dass man ständig in einen festen Ablauf gepresst sei, somit wenig unabhängig agieren könne.


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Der beste Spieler, gegen den er je spielte, das ist für den Torhüter Cristiano Ronaldo, den er besonders wegen seiner gesamten Einstellung zu seinem Profidasein als Vorbild ansieht. Der beste Torhüter aber ist für Karius Oliver Kahn, welcher bekanntlich einst beinahe Manager von Schalke 04 geworden wäre. Apropos Torhüter: Befragt nach einer Regeländerung, die er sich wünschte, nennt Karius mehr Schutz für die Keeper bei Ecken als sein Anliegen.

Artikelbild:Fußballer-Fragebogen mit Loris Karius: Sein größter Held, die größten Irrtümer über Profis

Foto: IMAGO

In ausverkauften Stadien spielen das schönste am Fußballerleben

Einen Lieblingsspieler nennt Karius genauso wenig wie einen Lieblingstrainer. Allerdings habe er Thomas Tuchel am meisten zu verdanken, der ihm in seiner Zeit bei Mainz 05 „das Vertrauen geschenkt hat, mich als jungen Torwart spielen zu lassen“. Tuchel gab somit den Startschuss für seine Karriere, die ihn über Liverpool und Istanbul jetzt nach Gelsenkirchen geführt hat.

Äußerst unangenehm findet Karius an seinem Job den anonymen Hass in den sozialen Netzwerken, mit dem sich viele Prominente und erst recht Fußballer heutzutage konfrontiert sehen. Zudem findet er die verbreitete Annahme irrig, dass man als Profi solche Anfeindungen aushalten müsse, weil sie sozusagen „im Gehalt eingepreist“ seien.

Größter Held der Gegenwart ist für Schalkes Torwart schließlich niemand anderes als seine Frau. „Wie sie Job, Kinder und Familie nahezu allein managet, weil ich ja nicht so häufig vor Ort bin.“

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