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·20. Februar 2026
Galatasaray demontiert Juventus 5:2 – Chiellini will Baris Alper Yilmaz und nennt ihn „bereit für Italien“

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·20. Februar 2026

Als das Spiel zwischen Galatasaray und Juventus Turin beendet war, stand weniger das Ergebnis im Mittelpunkt als eine Personalie, die dem italienischen Topklub offenbar nachhaltig im Kopf blieb: Baris Alper Yilmaz. Der 5:2-Sieg von Galatasaray gegen Juventus wirkte wie ein Signalspiel – und im Zentrum stand ein Flügelspieler, der mit Wucht, Tempo und Präsenz auffiel, selbst wenn er statistisch nicht direkt zum Ergebnis beitragen konnte.
Die Partie wurde als historischer Abend beschrieben, weil Galatasaray den italienischen Rekordmeister nicht nur besiegte, sondern über weite Strecken dominierte. Genau in dieser Phase zeigte Baris Alper Yilmaz ein Spiel, das sich vor allem über Intensität definierte: viele harte Läufe, aggressives Arbeiten im Kontakt und ein permanenter Druck auf die defensive Struktur von Juventus.
In Spielen dieser Kategorie zählen nicht nur Tore und Assists. Yilmaz prägte die Begegnung mit einem sehr körperbetonten Stil, der im europäischen Spitzenniveau selten kompromisslos durchgezogen wird. Sein Auftritt wurde als „exquisit“ beschrieben: Er machte es Juventus mit seinem effektiven Spiel schwer, band Gegenspieler und setzte im Eins-gegen-eins immer wieder Akzente.
Gerade gegen einen Gegner, der in Italien an Physis und taktische Disziplin gewöhnt ist, fällt so ein Profil besonders auf. In der Logik eines Topklubs ist das oft der Moment, in dem intern die Frage entsteht: Ist dieser Spielertyp nicht genau das, was wir brauchen – gerade für eine Liga, die Kontaktspiel und Stabilität gnadenlos testet?
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Nach Informationen von Sabah äußerte sich Giorgio Chiellini, Fußballstrategiedirektor von Juventus, auffällig klar über Baris Alper Yilmaz – und stellte dabei besonders dessen körperliche Überlegenheit heraus.
„Er spielt das Kontaktspiel perfekt. Du drückst, du ziehst, es bricht definitiv nicht zusammen. Er ist sehr stark, genau wie Kenan Yildiz. Solche starken Spieler sind nicht einfach zu finden. Ein Fußballer, der für die italienische Liga fit und bereit ist. Wenn es möglich ist, sollten wir es als Juventus anstreben, ihn zu holen. Wenn die Bedingungen am Ende der Saison gelten, sollten wir uns auf jeden Fall mit dem Galatasaray-Vorstand an den Tisch sitzen.“
Diese Aussagen sind mehr als nur ein Kompliment nach einem großen Spiel. Die Formulierungen deuten auf ein klares Scouting- und Bewertungsmuster hin: Juventus sucht Spielertypen, die auf höchstem Niveau nicht nur technisch, sondern vor allem im Widerstand bestehen. Der Satz, dass Yilmaz „für die italienische Liga fit und bereits“ ist, wirkt wie ein Qualitätssiegel – weil es das zentrale Kriterium anspricht: Stabilität im Kontakt, mentale Robustheit und die Fähigkeit, unter Druck nicht einzubrechen.
Auch der Blick Richtung Saisonende ist kein Zufall. Wenn ein Funktionsträger so offen über ein mögliches „Anstreben“ spricht, schwingt die Vorbereitung auf eine Sommer-Option mit: Abwarten, ob die Rahmenbedingungen passen – und dann den Kontakt zu Galatasaray suchen.
Schon zu Saisonbeginn war Yilmaz ein Name, der auf dem Markt Interesse weckte. Aus Saudi-Arabien tauchte NEOM als Kandidat mit großem Interesse auf. Der Transfer kam jedoch nach einem „schmerzhaften Prozess“ nicht zustande, wodurch Galatasaray den Spieler im Kader behielt.
Für Juventus kann genau diese Konstellation attraktiv sein: Ein Spieler, der bereits internationale Aufmerksamkeit erzeugt, aber noch nicht in einen Deal abgewandert ist. Dazu kommt die Leistungsbestätigung durch ein Spiel, das in der Wahrnehmung über die Saison hinaus nachhallt.
Baris Alper Yilmaz verzeichnete in dieser Saison 33 Einsätze und stand insgesamt 2.463 Minuten auf dem Platz. Dabei verbuchte er acht Tore und zwölf Assists. Diese Werte passen zu einem Flügelprofil, das nicht nur abschließt, sondern konstant kreiert und im Umschaltmoment gefährlich bleibt.
In Kombination mit den beschriebenen physischen Qualitäten ergibt sich ein Gesamtpaket, das auf dem Transfermarkt selten günstig zu bekommen ist. Genau deshalb dürfte der nächste Schritt davon abhängen, ob Juventus seine Worte in Taten übersetzt – und ob Galatasaray überhaupt bereit ist, eine zentrale Offensivkraft ziehen zu lassen.
Die öffentliche Wortwahl eines hochrangigen Entscheiders erhöht den Druck und gleichzeitig die Erwartungshaltung. Wenn Juventus sich „an den Verhandlungstisch sitzen“ will, geht es im Sommer nicht nur um Ablöse und Gehalt, sondern auch um Timing: Welche internationalen Angebote liegen vor, welche Rolle wird dem Spieler in Turin in Aussicht gestellt, und wie hart verhandelt Galatasaray nach einer Saison, in der Baris Alper Yilmaz sportlich und statistisch geliefert hat?
Spätestens nach diesem 5:2-Abend ist klar: Baris Alper Yilmaz ist nicht mehr nur ein Name aus der Trendyol Süper Lig – sondern ein Profil, das bei europäischen Schwergewichten sichtbar angekommen ist.


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