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·29. November 2025
Galatasaray-Derby-Hoffnung: Osimhen, Lemina und Akgün zurück im Teamtraining

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Kurz vor dem großen Derby gegen Fenerbahce hat Galatasaray die Nachricht veröffentlicht, auf die Millionen Fans gewartet haben. Im Abschlusstraining vor dem Duell in Kadiköy kehrten Victor Osimhen, Mario Lemina und Yunus Akgün ins Mannschaftstraining zurück und sendeten damit ein starkes Signal in Richtung Montagabend. Während die gelb roten Anhänger erleichtert aufatmen, bleibt die Personallage auf den Außenverteidiger Positionen angespannt und zwingt Trainer Okan Buruk zu einer klaren Derby-Speziallösung.
Galatasaray setzt seine Vorbereitung auf das Derby der 14. Spielwoche der Trendyol Süper Lig in den Kemerburgaz Metin Oktay-Anlagen konzentriert fort. Wie von HT Spor berichtet, standen Victor Osimhen, Mario Lemina und Yunus Akgün, die ihre Verletzungen überstanden haben, im jüngsten Training wieder vollständig mit dem Team auf dem Platz. In der offiziellen Mitteilung zum Training heißt es, dass die Einheit mit dynamischer Erwärmung begann, ehe in drei Gruppen intensive 8 gegen 2 Passübungen absolviert wurden. Anschließend ließ Okan Buruk gezielt an Defensiv und Offensivabläufen arbeiten und schloss die Einheit mit taktischen Spielformen ab, die deutlich auf das Derby zugeschnitten waren. Das Team wird seine Vorbereitungen mit einer letzten Einheit am Sonntag um 15:00 Uhr (MEZ) abschließen und danach komplett in den Derby-Modus schalten.
Die Rückkehr von Victor Osimhen, Mario Lemina und Yunus Akgün verändert die Ausgangslage für Galatasaray spürbar. Es wird damit gerechnet, dass Osimhen im Stadion in Kadiköy das Trikot tragen kann und als zentrale Sturmoption zur Verfügung steht. Bei Yunus Akgün gehen die Erwartungen dahin, dass er das Derby zumindest von der Bank aus beginnen und als belebendes Element in der Offensive eingewechselt werden kann. Mario Lemina wiederum soll nach überstandenen Beschwerden im Mittelfeld ein wichtiger Stabilitätsfaktor werden und im großen Istanbuler Stadt-Derby bereit sein, sobald seine Schmerzen vollständig abgeklungen sind. Auf der anderen Seite sieht es bei Kaan Ayhan und Ismail Jakobs deutlich schlechter aus. Beide befinden sich weiterhin im Reha Prozess und es wird nicht erwartet, dass sie rechtzeitig einsatzfähig sind, sodass sie das Derby Trikot wohl nicht tragen können.
Die größte Baustelle vor dem Derby liegt für Galatasaray klar auf der linken Abwehrseite. Eren Elmali droht eine 45-tägige Sperre wegen eines Wettvergehens, sodass der Linksverteidiger im Duell mit Fenerbahce nicht zur Verfügung steht. Gleichzeitig kann Ismail Jakobs aufgrund seiner anhaltenden Verletzung kein Trikot überstreifen. Damit gehen dem Team gleich zwei gelernte Linksverteidiger verloren, was die Optionen massiv einschränkt. Laut einem Bericht der Zeitung Hürriyet wird Okan Buruk gegen Fenerbahce auf Kazimcan Karatas als Linksverteidiger setzen, da es in dieser Zone schlicht keine weitere Alternative gibt. Für den jungen Außenverteidiger wäre es ein Auftritt von besonderer Tragweite: ein Derby in Kadiköy direkt in der Startelf, mit hoher Verantwortung gegen einen der stärksten Flügelangriffe der Liga.
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Auch auf der rechten Abwehrseite ist die Situation alles andere als komfortabel. Wilfried Singo steht Galatasaray nicht zur Verfügung, Roland Sallai ist gesperrt und Kaan Ayhan kehrt nach seiner Länderspielverletzung noch nicht auf das gewünschte körperliche Niveau zurück. In dieser Konstellation deutet alles auf eine Lösung hin, die Okan Buruk in der Vergangenheit bereits erfolgreich gewählt hat. So soll Baris Alper Yilmaz erneut als Rechtsverteidiger eingesetzt werden, genau wie in früheren Derbys gegen Fenerbahce. Der vielseitige Offensivspieler hat in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass er mit seiner Dynamik, Laufstärke und Zweikampfhärte die rechte Seite nicht nur defensiv schließen, sondern auch offensive Impulse setzen kann. Buruk vertraut offenbar darauf, dass Yilmaz mit seiner Mentalität und Physis der besonderen Derby-Belastung standhält.
Die Personalien Osimhen, Lemina und Akgün könnten sich im Verlauf der Partie als entscheidende Faktoren erweisen. Ein fitter Osimhen gibt Galatasaray im Zentrum eine klare Zielstation, die sowohl hohe Bälle als auch tiefe Läufe in die Schnittstellen verwerten kann. Lemina bringt Stabilität, Zweikampfstärke und Erfahrung ins Mittelfeld und kann das Gleichgewicht zwischen Angriff und Absicherung herstellen. Akgün wiederum ist mit seiner Technik und seinem Eins-gegen-Eins-Potenzial ein Spieler, der im zweiten Durchgang als Joker Räume nutzen kann, wenn das Spiel offener wird. Innerhalb der Mannschaft wächst die Hoffnung, dass dieses Trio rechtzeitig genug Rhythmus findet, um dem Derby eine neue Dynamik zu geben.
Auch wenn die Rückkehr der verletzten Spieler vor allem im Offensivbereich für Erleichterung sorgt, bleibt klar, dass Buruk gerade in der Viererkette improvisieren muss. Mit Karatas links und Yilmaz rechts setzt er auf eine Kombination aus jugendlicher Energie und bewährter Flexibilität. Das Ziel ist, die Flügel so stabil wie möglich zu halten, während das Zentrum mit Osimhen, Lemina und weiteren Leistungsträgern den Derby-Rhythmus vorgibt. Buruks Ansatz erinnert an frühere Duelle, in denen er ebenfalls auf mutige, laufstarke Lösungen vertraute, um individuelle Ausfälle zu kompensieren. Die Botschaft an die Mannschaft ist klar: Trotz Sperren, Verletzungen und Umstellungen soll Galatasaray im Derby mit maximaler Intensität, Kompaktheit und Aggressivität auftreten.
Mit der Rückkehr von Osimhen, Lemina und Akgün ins Teamtraining sendet Galatasaray kurz vor dem Derby ein deutliches Signal an seine Fans. Die medizinische Abteilung hat in den letzten Tagen offensichtlich gute Arbeit geleistet, während Buruk seinen Plan für die kritischen Positionen in der Defensive geschärft hat. Auch wenn die personelle Lage auf den Außenbahnen fragil bleibt, entsteht insgesamt das Bild einer Mannschaft, die sich ruhig, fokussiert und mit klarer Struktur auf das Duell mit Fenerbahce vorbereitet. Für die Anhänger, die seit Tagen auf ein Update zur Verletzungssituation warten, kommen die Nachrichten aus Kemerburgaz genau zum richtigen Zeitpunkt – als Mischung aus Erleichterung, Vorfreude und der Gewissheit, dass Galatasaray alles daransetzt, mit einer konkurrenzfähigen Elf in Kadiköy aufzulaufen.









































