LIGABlatt
·19. Mai 2026
Galatasaray drohen harte Transfer-Entscheidungen: Drei Stars könnten zum Verkaufsthema werden

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·19. Mai 2026

Bei Galatasaray sorgt die neue Ausländerregel der Süper Lig für Unruhe. In der kommenden Saison soll das 10+4-System greifen – und genau das bringt die Kaderplanung des Meisters unter Druck. Die Gelb-Roten müssen ihre Personalstruktur neu sortieren und könnten dabei auch vor unbequemen Entscheidungen stehen.
Trainer Okan Buruk hatte die Regelung bereits nach der 0:1-Niederlage gegen Kasımpaşa kritisch bewertet. Vor allem die fehlende Klarheit rund um die genaue Umsetzung habe bei vielen Klubs für Verunsicherung gesorgt. "Es wurde 10+4 gesagt, aber viele Vereine sind darauf nicht vorbereitet", erklärte Buruk.
Buruk plant neue Transferstrategie
Durch die Regelung geraten die Transferpläne von Galatasaray ins Wanken. Buruk soll sich deshalb in dieser Woche mit Präsident Dursun Özbek und Sportif-AŞ-Vize Abdullah Kavukcu zusammensetzen. Gemeinsam soll eine neue Roadmap für die kommende Saison festgelegt werden. Besonders heikel: Sollten Mauro Icardi und Mario Lemina, deren Verträge auslaufen, im Klub bleiben, wäre das Kontingent von zehn ausländischen Profis bereits ausgeschöpft. Für die zusätzliche U23-Regelung kommt im aktuellen Kader offenbar nur Rhenato Nhaga infrage.
Nur noch Platz für U23-Spieler
Nach Informationen aus türkischen Medien hätte Galatasaray damit nur noch die Möglichkeit, drei weitere ausländische Spieler unter 23 Jahren zu verpflichten. Für größere Transfers außerhalb dieser Altersgrenze müsste zunächst Platz im Kader geschaffen werden und das könnte nun zu überraschenden Abgängen führen. Denn obwohl Galatasaray sportlich auf viele Leistungsträger angewiesen ist, zwingt die neue Regel den Klub offenbar dazu, Angebote genauer zu prüfen.
Drei Namen im Fokus
Besonders Gabriel Sara, Roland Sallai und İsmail Jakobs könnten dadurch zum Thema werden. Laut Bericht würden die Verantwortlichen mögliche Angebote für dieses Trio zumindest bewerten, um im Ausländerkontingent wieder Spielraum zu schaffen. Galatasaray steht damit vor einem komplizierten Transfersommer. Der Klub will den Kader weiter verstärken, muss gleichzeitig aber die neuen Vorgaben der Süper Lig erfüllen. Dadurch könnten selbst Spieler auf den Markt rücken, die sportlich eigentlich weiterhin eine Rolle spielen sollten.







































