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·19. Juli 2026
Galatasaray interessiert sich für kolumbianischen WM-Stammspieler

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·19. Juli 2026

Als mögliche Verstärkung für das Abwehrzentrum hat Galatasaray laut türkischen Medienberichten Jhon Lucumí vom FC Bologna im Blick. Bei der WM war der Kolumbianer zuletzt Stammspieler für die Südamerikaner, die im Achtelfinale an der Schweiz scheiterten.
Da sich eine etwaige Verpflichtung von Wunschspieler Bremer schwierig gestaltet und dessen Arbeitgeber Juventus Turin aus Galatasaray-Sicht wohl eine zu hohe Ablösesumme für den Brasilianer verlangt, sehen sich die Gelb-Roten auf dem Transfermarkt nach preisgünstigeren Alternativen für die Innenverteidigung um. Wie die türkische Tageszeitung "Sabah" berichtet, liegt das Hauptaugenmerk von "Cim Bom" dabei momentan auf Jhon Lucumí. Der 28-jährige Kolumbianer, der seit 2022 für den FC Bologna aufläuft und mit dem Traditionsverein 2025 die Coppa Italia gewann, verfügt über einen gültigen Vertrag bis Sommer 2027.
Vertragssituation könnte Galatasaray in die Karten spielen
Um den 1,87 Meter großen Innenverteidiger nach dieser Saison unter Umständen nicht ablösefrei zu verlieren, könnte Bologna einen Verkauf unterhalb von Lucumís auf 22 Millionen Euro geschätzten Marktwert in Erwägung ziehen. Dies wiederum passt gut zum angeblichen Vorhaben von Galatasaray, nicht mehr als 15 Millionen Euro für einen neuen Innenverteidiger ausgeben zu wollen. Aus dem Blickwinkel des ehemaligen Genk-Akteurs würde ein Wechsel von Bologna zu den "Löwen" sportlich durchaus Sinn ergeben: Wenngleich die Serie A weiterhin auf einem höheren Niveau als die Süper Lig anzusiedeln ist, könnte er mit Galatasaray an der Ligaphase der Champions League teilnehmen. Der FC Bologna hingegen hat das internationale Geschäft als Tabellenachter der Vorsaison knapp verpasst.
Eingespieltes Duo bald auch im Verein?
Sollte Lucumí zu Galatasaray wechseln und Davinson Sánchez trotz immer wieder auftretender Como-Gerüchte am Bosporus bleiben, hätte der türkische Meister fortan das Innenverteidiger-Duo der kolumbianischen Nationalmannschaft in seinen Reihen. Bei der WM sorgten die beiden Defensivspieler für viel Sicherheit und spielten eine große Rolle, dass Kolumbien in fünf Spielen nur ein einziges Gegentor kassierte, bevor man im Achtelfinale im Elfmeterschießen knapp an der Schweiz scheiterte. Im Falle eines Lucumí-Transfers soll der 28-Jährige dem entsprechenden Medienbericht zufolge als neuer Stamm-Innenverteidiger neben Sánchez anstelle von Abdülkerim Bardakcı auflaufen. Behaltet alle Transfers der Süper Lig mit unserem LIGABlatt LIVE! TransferCenter im Blick.
Foto: David Ramos / Getty Images







































