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·16. Juli 2026

Galatasaray verkündet Icardi-Abschied – Kolo Muani als Nachfolger?

Artikelbild:Galatasaray verkündet Icardi-Abschied – Kolo Muani als Nachfolger?

Mauro Icardi (33) verlässt Galatasaray. Der türkische Meister hat den Abschied des Argentiniers offiziell bestätigt – nach monatelangem Vertragspoker. Als Nachfolger für den Argentinier könnte Randall Kolo Muani kommen.

Wie Galatasaray auf der Vereinshomepage mitteilt, konnten die Gespräche über eine Vertragsverlängerung nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Icardis Arbeitspapier war Ende Juni ausgelaufen, seit dem 1. Juli ist der Stürmer offiziell vereinslos.


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In einem emotionalen Statement verabschiedeten die Türken ihren Kapitän. Icardi habe "die Herzen aller Galatasaray-Fans erobert" und sich seinen Namen "in goldenen Lettern in die Geschichte des Vereins eingraviert".

Vier Jahre am Bosporus

Icardi war im September 2022 zunächst als Leihgabe von Paris Saint-Germain nach Istanbul gekommen, ein Jahr später folgte die feste Verpflichtung für zehn Millionen Euro. In der Türkei blühte der Argentinier auf, holte Meistertitel, Pokal und einen Torschützenkönig-Titel.

In der abgelaufenen Saison kam Icardi trotz seiner Kreuzbandverletzung auf 41 Pflichtspiele mit 14 Toren und einer Vorlage. Seine Einsatzzeit blieb allerdings mit rund 1.500 Minuten überschaubar.

Poker über Monate

Die Verhandlungen über eine Verlängerung zogen sich seit dem Frühjahr hin. Präsident Dursun Özbek hatte dem Argentinier ein Angebot mit ungewöhnlichen Klauseln vorgelegt – unter anderem sollte Icardi verpflichtet werden, Behandlungen im Verletzungsfall ausschließlich in Istanbul durchführen zu lassen. Trainer Okan Buruk hatte zuletzt öffentlich eingeräumt, dass es keine Fortschritte gebe.

Berater Elio Pino hatte sich noch Mitte Juli optimistisch gezeigt und eine baldige Einigung in Aussicht gestellt. Am Ende kam sie nicht zustande. Icardi sollen Angebote aus Argentinien, Italien und Brasilien vorliegen.

Für Galatasaray hat der Abschied Folgen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtungen von Randal Kolo Muani (27) und Jhon Durán (22) waren zuletzt an die Personalie Icardi geknüpft worden. Im Sturmzentrum hinter Victor Osimhen (27) ist nun ein Platz frei.

Kolo Muani soll kommen

Randal Kolo Muani galt in den vergangenen Wochen als Wunschlösung von Galatasaray, sollte Icardi nicht am Bosporus bleiben. Um den Franzosen bemüht sich allerdings auch Juventus Turin. Auch Tottenham soll über eine Rückkehr des Mittelstürmers nachdenken.

Zudem wurde Borussia Dortmund mit dem ehemaligen Frankfurter in Verbindung gebracht. Für den Fall, dass Serhou Guirassy den Verein verlässt, soll der Franzose ein Kandidat im Signal Iduna Park sein.

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