Football Italia
·29. April 2026
Gazzetta: Schiedsrichter kannten Rocchis umstrittene Ansetzungen

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·29. April 2026

Die neuesten Entwicklungen besagen, dass die von der Staatsanwaltschaft Mailand angehörten Schiedsrichter sich der umstrittenen Natur der Ansetzungen bewusst waren, die der suspendierte Schiedsrichter-Ansetzer Gianluca Rocchi bei einem mutmaßlichen Treffen im San Siro am 2. April 2025 vorgenommen haben soll.
Gegen Rocchi wird derzeit wegen mutmaßlichen Sportbetrugs ermittelt, nachdem Hinweise aufgekommen waren, dass er VAR-Entscheidungen in bestimmten Ligaspielen beeinflusst und Schiedsrichter angesetzt haben soll, die bei Inter beliebt waren, während er gegen Ende der vergangenen Saison solche vermied, die für die Nerazzurri als „ungünstig“ galten.
Rocchi soll am 2. April 2025, dem Tag des Hinspiels im Halbfinale der Coppa Italia zwischen Milan und Inter, an einem Treffen im San Siro teilgenommen haben.
Bei diesem Treffen soll Rocchi entschieden haben, Schiedsrichter Andrea Colombo für Inters Serie-A-Spiel gegen Bologna am 20. April 2025 anzusetzen, da Colombo als für die Nerazzurri „günstiger“ Schiedsrichter galt.
Außerdem soll Rocchi Daniele Doveri für das Rückspiel im Halbfinale der Coppa Italia zwischen Inter und Milan angesetzt haben, wodurch dieser nicht mehr für das Finale infrage gekommen wäre, auch wenn sich Inter letztlich ohnehin nicht qualifizierte. Doveri gehört zu den Schiedsrichtern, die für Inter als „ungünstig“ gelten.
Vertreter von Inter haben diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, und mehrere Medien in Italien berichten, dass Rocchi ausschließlich mit Personen aus der Schiedsrichterwelt gesprochen habe und nicht mit Personen aus dem Inter-Umfeld.
Nach den neuesten Informationen von La Gazzetta dello Sport haben die anderen Schiedsrichter, die im Rahmen der Ermittlungen zum Schiedsrichterskandal von der Staatsanwaltschaft Mailand angehört wurden, „bestätigt“, dass sie von den umstrittenen Schiedsrichter-Ansetzungen wussten, die Rocchi um diese Zeit im vergangenen Jahr vorgenommen hatte, und dass es unter den Spitzenfunktionären ein allgemeines Bewusstsein für die Situation gab.

FLORENZ, ITALIEN – 23. MAI: Gianluca Rocchi, ehemaliger italienischer Schiedsrichter und Schiedsrichter-Ansetzer für die Meisterschaften der Serie A und Serie B, während der FIGC Hall of Fame-Veranstaltung am 23. Mai 2022 in Florenz, Italien. (Foto von Gabriele Maltinti/Getty Images)
Rocchi hat am Donnerstag, dem 20. April, die Möglichkeit, sich bei der Staatsanwaltschaft Mailand zur Vernehmung zu melden, doch Berichte vom Mittwoch deuten darauf hin, dass ihm sein Anwalt davon abgeraten hat, da dieser angibt, nicht über ausreichende Informationen zu verfügen, um eine angemessene Verteidigung vorzubereiten.
Derzeit werden gegen fünf Personen Ermittlungen geführt, die alle mit dem Schiedsrichterverband verbunden sind, und gegen keine mit direkter Verbindung zu Klubs, also keine Spieler, Trainer oder Direktoren.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































