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·23. Februar 2026

"Gefällt mir nicht": BVB-Legende kritisiert Nico Schlotterbeck

Artikelbild:"Gefällt mir nicht": BVB-Legende kritisiert Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck (26) wird aktuell von mehreren Topteams beobachtet. Der Verteidiger spielt in den Vertragsverhandlungen mit Borussia Dortmund deshalb auf Zeit und hat die Geduld einer BVB-Legende damit bereits überstrapaziert.

Medienberichten zufolge liegt Nico Schlotterbeck bereits ein unterschriftsreifer Vertrag von Borussia Dortmund vor, die Verlängerung könnte somit längst unter Dach und Fach sein. Der Innenverteidiger weiß allerdings um sein Standing auf dem Transfermarkt und will sich zunächst offenbar noch alle Möglichkeiten offen halten.


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Wegen dieser Hinhalte-Taktik übte BVB-"Fußballgott" Jürgen Kohler (60) nun Kritik an Schlotterbeck. "Klar, dass er seine Optionen auslotet, aber mir gefällt es nicht, dass er sich relativ viel Zeit lässt", schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner kicker-Kolumne und versuchte dem Nationalspieler einen Verbleib im Ruhrpott schmackhaft zu machen.

"In Dortmund hat er ein fantastisches Publikum, internationale Spiele und sehr gute Chancen, sich zu einem Gesicht des Vereins zu entwickeln", gab Kohler zu bedenken.

BVB ist laut Kohler Titelaspirant

Nico Schlotterbeck betonte während des Wechseltheaters, dass er am liebsten bei einem Team unterzeichnen würde, mit der Titel gewinnen kann. Im BVB-Trikot stemmte der Abwehrspieler seit seiner Ankunft im Sommer 2022 hingegen noch keinen einzigen Pokal in die Höhe.

Jürgen Kohler, der mit Borussia Dortmund seinerseits unter anderem die Champions League und zweimal den Meistertitel gewann, hält die Schwarz-Gelben dennoch für einen Titelaspiranten. In dieser Saison traut er ihnen sogar zu, den Meisterschaftskampf noch einmal spannend zu machen.

"Ich glaube nicht, dass die Bayern schon durch sind", erklärte der Europameister von 1996. "Sie spielen zwar attraktiv und um Längen besser, aber sie sind wegen ihrer riskanten Spielweise verwundbar."

Kohler tätigte diese Aussage vor dem BVB-Spiel gegen RB Leipzig. Die Dortmunder kamen gegen die Sachsen jedoch nicht über eine 2:2-Unentschieden hinaus, sodass der Rückstand auf den FC Bayern vor dem direkten Duell am 28. Februar inzwischen acht Punkte beträgt.

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