"Gefühltes Heimspiel" in Dortmund: Koschinat schärft die Sinne | OneFootball

"Gefühltes Heimspiel" in Dortmund: Koschinat schärft die Sinne | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·28. Februar 2025

"Gefühltes Heimspiel" in Dortmund: Koschinat schärft die Sinne

Artikelbild:"Gefühltes Heimspiel" in Dortmund: Koschinat schärft die Sinne

13 Punkte holte Rot-Weiss Essen zuletzt aus fünf Spielen. Trotz Leistungssteigerung war dies Ausbeute für Cheftrainer Uwe Koschinat nicht selbstverständlich – und wird es auch in den kommenden Partien nicht sein. Am Samstag (14 Uhr) trifft der Revierklub im Nachbarschaftsduell auf Borussia Dortmund II.

"Das wird gefühlt ein Heimspiel sein"

Im Stadion Rote Erde werden rund 4.000 Fans von Rot-Weiss Essen für Stimmung sorgen. "Ich hoffe in ganz hohem Maße auf die Unterstützung der Zuschauer. Das wird gefühlt ein Heimspiel sein. Wir müssen es auch dazu machen", stellte Uwe Koschinat seine Mannschaft auf das Spiel bei Borussia Dortmund II ein. Dank der jüngsten Erfolgsserie kletterte RWE zuletzt aus der Abstiegszone, doch der Rückspiegel ist eingestellt. Koschinat warnte vor Übermut: "Wir könnten einen sehr ehrenwerten Punkt aus Dortmund mitnehmen und trotzdem wieder unter den Strich fallen."


OneFootball Videos


Der Vorsprung vor Platz 17 beträgt zwei Punkte, dazu ist die bessere Tordifferenz gegenüber dem VfB Stuttgart II ein Trumpf. Ein Unentschieden birgt trotzdem Gefahren für RWE, so Koschinat. "Das ist die aktuelle Ausgangssituation. Deswegen gilt es logischerweise, etwas aus Dortmund mitzunehmen", erklärte der 53-Jährige. Dass mit den Essenern jederzeit zu rechnen ist, zeigte der Revierklub in den vergangenen Partien. Aber jede Leistungssteigerung sei im Endeffekt nur so viel wert, wie das Ergebnis am Ende auf der Anzeigetafel: "Die aktuelle Leistung zu re-produzieren garantiert nicht die gleiche Punktzahl. Dafür sind die Spiele zu eng." Ausfallen werden Manuel Wintzheimer, Torben Müsel (beide im Aufbautraining), Ekin Celebi (Oberschenkel), Nils Kaiser (Knie) und Gianluca Swajkowski (Außenbandriss).

"Ich befürchte keine Abstellungen"

Die Sinne bei RWE sollen geschärft bleiben, doch Nachlässigkeit verspürte Koschinat im Training ohnehin nicht. Im Gegenteil. "Vor dem Spiel gegen Ingolstadt hat mir die vorletzte Trainingseinheit in keinem Teilbereich gefallen. Das gab kein gutes Gefühl, die Trainingswoche war insgesamt eine Katastrophe", blickte Koschinat auf vereiste Plätze und Abstimmungsprobleme im Team zurück. "Trotzdem war die Mannschaft zum Spiel in allen Teilbereichen bei 100 Prozent. Das gibt mir wieder ein gutes Gefühl." Denn weniger wird sich RWE nicht erlauben dürfen.

In Dortmund trifft RWE zudem auf einen Gegner, der in ähnlicher Situation schon einige Schritte voraus ist. "Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass sie mit einem Heimsieg bei 36 Punkten nur noch einen sehr kurzen Weg in Richtung des Klassenerhalts hätten", formulierte Koschinat aus. Und die Mittel dazu hätte die BVB-Reserve auch, wenngleich bis zur Aufstellung nicht ganz klar sein wird, wer gegen RWE auflaufen soll. "Ich befürchte keine Abstellungen von oben in die zweite Mannschaft. Wenn es so ist, dann wurde das sehr gut geheim gehalten. Die Informationen haben wir bis jetzt nicht bekommen", so Koschinat – der trotzdem warnte: "Sie haben rechtzeitig ihre Ergebniskrise überwunden." Und das wird die U23 gegen RWE genauso fortsetzen wollen, wie die Essener auch ihren Lauf gegen die jungen Dortmunder.

Impressum des Publishers ansehen