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·4. Februar 2026

Gehalt: Fenerbahce knallt Kante-Zahlen raus – Weltpresse eskaliert!

Artikelbild:Gehalt: Fenerbahce knallt Kante-Zahlen raus – Weltpresse eskaliert!

KAP-Zahlen zum Deal: Prämie und Gehaltsstruktur bis 2028

Fenerbahce hat die finanziellen Details des Transfers von N’Golo Kante über die Plattform für öffentliche Bekanntmachungen (KAP) offengelegt. In der Mitteilung bezifferte der Klub die Antrittsprämie auf 14.400.000 Euro. Dazu kommt ein Gehalt von 5.500.000 Euro für die Saison 2025/26 sowie jeweils 11.000.000 Euro pro Saison für 2026/27 und 2027/28.

Der Wortlaut der KAP-Mitteilung

In der Veröffentlichung heißt es: „Über den Transfer des Profifußballers N’Golo Kante wurde eine Einigung mit dem Verein Al-Ittihad Club und dem Spieler selbst erzielt. Der Spieler erhält eine Antrittsprämie in Höhe von 14.400.000 Euro sowie ein Gehalt von 5.500.000 Euro für die Saison 2025-2026 und 11.000.000 Euro pro Saison für die Spielzeiten 2026-2027 und 2027-2028.“


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Ankunft in Istanbul: Empfang durch Fans und Termin zur Finalisierung

Nach dem Abschluss der Verhandlungen kam Kante nach Istanbul, um den Transfer vor Ort abzuschließen. Am Flughafen empfingen ihn Fans in den Farben Gelb-Marineblau. Kante trat vor die Kameras, trug ein speziell für ihn entworfenes T-Shirt sowie einen Fenerbahce-Schal, suchte anschließend den Kontakt zu den Anhängern und ließ gemeinsam mit Klubverantwortlichen ein Erinnerungsfoto machen.

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Statement aus Frankreich: Rückkehr nach Europa und Wiedersehen im Nationalteam-Umfeld

Auch aus Frankreich kam eine Einordnung zum Wechsel. In einer Mitteilung hieß es: „N’Golo Kante hat bei Fenerbahce unterschrieben … er kehrt nach Europa zurück … und trifft wieder auf Matteo Guendouzi.“

Für die französische Auswahl absolvierte Kante 65 Länderspiele, gewann eine Weltmeisterschaft und einmal die UEFA Nations League. In diesen Partien erzielte er zwei Tore und verbuchte drei Vorlagen.

Transferstreit, FIFA-Lösung und En-Nesyri-Paket: Die Chronologie

Der Deal entwickelte sich zuvor zu einem schwierigen Prozess. Weil Al-Ittihad Unterlagen fehlerhaft in das System hochgeladen hatte, kam der Transfer zunächst nicht fristgerecht zustande (mehr erfahren). Kante erhöhte den Druck, kündigte an, nicht zum Training zu erscheinen, und drängte auf den Wechsel. Nach intensiven Gesprächen und einer Lösung mit Zustimmung der FIFA wurde der Transfer schließlich abgeschlossen. Im Rahmen der Vorgänge wechselte Youssef En-Nesyri zu Al-Ittihad (GazeteFutbol berichtete).

So reagiert die internationale Presse: Schlagzeilen und Einordnung

Die Vollzugsmeldung löste international eine Welle an Reaktionen aus. Mehrere Medien stellten den FIFA-Aspekt und die späte Einigung in den Mittelpunkt:

Dass Fenerbahce den Transfer von N’Golo Kante nach dem vorherigen Chaos doch noch vollziehen konnte, wurde international als Ereignis mit Signalwirkung aufgenommen. Mehrere Medien stellten dabei nicht nur die sportliche Dimension, sondern vor allem die juristische und organisatorische Komponente in den Vordergrund: die fehlerhafte Abwicklung im System, die dadurch ausgelöste Eskalation und die Rolle der FIFA bei der finalen Freigabe. In der Summe zeichnen die Berichte ein Bild eines Transfers, der weit über einen normalen Vollzug hinausging.

L’Equipe rückte den Verlauf des Vorgangs in den Mittelpunkt und betonte, dass Fenerbahce den Deal nach einem zähen Prozess „endlich“ abschließen konnte, nachdem die FIFA als Instanz involviert war. Im Tenor: Ein Transfer, der zunächst an Formalien scheiterte, dann aber über den internationalen Verband in geordnete Bahnen gebracht wurde – und damit zu einem Prestige-Vollzug für den Klub aus Istanbul wurde.

TV5 Monde ordnete den Wechsel als Rückkehr eines Weltmeisters nach Europa ein und stellte den Karrierebogen des 34-Jährigen heraus. Im Fokus stand dabei, dass Kante nach zweieinhalb Spielzeiten in Saudi-Arabien wieder im europäischen Rampenlicht spielt und sein Name weiterhin als Marke funktioniert – nicht zuletzt wegen seiner Turnier- und Titel-Erfahrung. Der Sender verband die Meldung mit dem Hinweis auf seine Rolle im Umfeld der französischen Auswahl und die sportliche Relevanz seines Comebacks auf einer höheren Bühne.

Quest France verwies besonders deutlich auf die formale Freigabe durch die FIFA und behandelte den Transfer als „genehmigten“ Abschluss eines zuvor blockierten Vorgangs. Der Bericht stellte die Vertragslaufzeit bis Juni 2028 heraus und betonte die Dimension des Deals: Ein Weltmeister, der nach der Premier League und dem Saudi-Intermezzo erneut in Europa unterschreibt – mit einer klaren Perspektive über mehrere Spielzeiten.

Record legte den Schwerpunkt auf die technische Vorgeschichte und beschrieb den Transfer als Beispiel dafür, wie sehr Fristen und Systemprozesse einen Deal kippen können. Das Medium verwies auf die Probleme durch die verspätete beziehungsweise fehlerhafte Einreichung der Unterlagen und die daraus folgende öffentliche Spannung zwischen den Parteien. Gleichzeitig wurde betont, dass die FIFA anschließend grünes Licht gab, womit der zuvor festgefahrene Prozess letztlich aufgelöst wurde.

Reuters wählte einen nüchternen Agenturrahmen und fasste den Vorgang als Wechsel „nach Transferstreit“ zusammen. Im Kern: Eine Einigung, die nach organisatorischen Reibungen und einem von außen gelösten Knoten zustande kam. Der Bericht stellte die Vollzugsmeldung und die Einigung zwischen den Klubs in den Vordergrund und verortete das Ereignis als international beachtete Transfer-Nachricht, die über die Region hinaus Resonanz erzeugt.

In der Gesamtschau spiegeln die Reaktionen ein gemeinsames Muster: Der Transfer wird nicht als gewöhnlicher Neuzugang behandelt, sondern als Abschluss eines öffentlich sichtbaren Dramas, in dem formale Fehler, Zeitdruck und die Einbindung der FIFA den Ton setzten. Genau diese Mischung aus sportlichem Gewicht, administrativem Chaos und internationaler Aufmerksamkeit macht den Deal auch medial zu einem Thema, das über den türkischen Markt hinaus diskutiert wird.

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