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·20. April 2026

Gehaltskürzung und Klausel: Christensen blockt Barça-Angebot ab

Artikelbild:Gehaltskürzung und Klausel: Christensen blockt Barça-Angebot ab

Andreas Christensen (30) will beim FC Barcelona bleiben. Das erste Vertragsangebot der Katalanen hat der Däne trotzdem abgelehnt.

Die Zukunft von Andreas Christensen beim FC Barcelona ist weiter offen. Wie die Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet, hat der Innenverteidiger das erste Angebot der Blaugrana für eine Vertragsverlängerung zurückgewiesen. Sein Berater verhandelt aber weiter mit den Katalanen.


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Christensens aktueller Vertrag läuft im Sommer aus. Barça hat dem Dänen dem Bericht zufolge ein reduziertes Gehalt angeboten – inklusive einer Option auf ein weiteres Vertragsjahr. Christensen müsste eine gewisse Anzahl an Spielen absolvieren, damit das zusätzliche Jahr greift.

Fit war der 30-Jährige zuletzt nur noch selten. Die Saison 2024/25 verpasste Christensen nahezu komplett wegen einer hartnäckigen Achillessehnenreizung. In der laufenden Spielzeit kommt er wettbewerbsübergreifend auf lediglich 17 Einsätze und nur 511 Spielminuten. Ein Kreuzband-Problem, das konservativ behandelt wird, bremst ihn aktuell erneut.

Flick schätzt Christensen – Interesse aus drei Ligen

Trotz der ständigen Rückschläge genießt Christensen das Vertrauen von Trainer Hansi Flick (61). Der Deutsche schätze den ehemaligen Chelsea-Profi besonders, heißt es. Christensen will in Barcelona bleiben.  leichzeitig mangelt es nicht an Alternativen. Klubs aus England, Deutschland und Italien sollen Interesse bekunden. Sollten die Verhandlungen mit Barça scheitern, dürfte Christensen als ablösefreier Spieler keine Probleme haben, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Barça plant Abwehr-Umbau – Bastoni im Visier

Unabhängig vom Christensen-Poker arbeiten die Katalanen an einer personellen Aufwertung der Innenverteidigung. Alessandro Bastoni (27, Vertrag bis 2028) von Inter Mailand gilt als absoluter Wunschspieler.

Die Nerazzurri sollen allerdings bis zu 100 Millionen Euro Ablöse aufrufen – eine Summe, die für Barça schwer zu stemmen wäre, da die Probleme mit dem Financial Fairplay der spanischen Liga noch immer nicht endgültig aus dem Weg geräumt werden konnten. Als günstigere Alternative steht Evan Ndicka (26, Vertrag bis 2028) vom AS Rom auf dem Zettel.

Ob Christensen das nächste Barça-Angebot annimmt oder doch den Weg ins Ausland sucht, dürfte sich in den kommenden Wochen klären. Bei den Blaugrana könnte es in der Defensive einen weiteren Abgang geben.

Auch Ronald Araujo könnte das Camp Nou verlassen. Der Uruguayer ist unter Hansi Flick kein Stammspieler. Im Winter 2024/25 lockte Juventus, letztendlich blieb er und verlängerte seinen Vertrag. Barca ist aber angeblich gesprächsbereit, wenn die Ablöse stimmt.

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