GazeteFutbol.de
·13. Juni 2026
Geheimplan der Rot-Weißen enthüllt: Ozan Kabak verrät kurz vor dem Anpfiff Vincenzo Montellas genialen Australien-Code!

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·13. Juni 2026

Die Anspannung im rot-weißen Lager erreicht wenige Stunden vor dem historischen WM-Auftakt ihren absoluten Höhepunkt, doch in der Defensive herrscht bemerkenswerte Zuversicht. Am frühen Sonntagmorgen startet die türkische Nationalmannschaft in Kanada in das Abenteuer FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Vor der finalen Übungseinheit der Mannschaft im Killarney Park stellte sich Abwehrrecke Ozan Kabak den Fragen der mitgereisten Pressevertreter und gewährte dabei faszinierende Einblicke in die akribische Vorbereitungsarbeit des Trainerstabs. Der Defensivspezialist, der im Alltag beim deutschen Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag steht, sprühte vor Vorfreude auf das Eröffnungsmatch der Gruppe D gegen Australien und lobte insbesondere die taktische Meisterleistung des Nationaltrainers.
„Wir hatten Zeit, Australien zu analysieren, wir haben sie auswendig gelernt. Es handelt sich um einen körperlich starker Gegner. Da sie von einem anderen Kontinent stammen hatten wir nicht die Möglichkeit, sie permanent aus der Nähe zu verfolgen, aber unser Trainer hat eine sehr gute Analyse durchgeführt. Dank ihm hab wir Australiens Spiel auswendig gelernt“, verriet der Innenverteidiger mit leuchtenden Augen.
Anzeige
Die taktische Marschroute von Nationaltrainer Vincenzo Montella sieht vor, Schritt für Schritt vorzugehen und jegliche Ablenkung konsequent zu vermeiden. Wie der Abwehrspieler im Interview verdeutlichte, wurde die Vorbereitungszeit ausschließlich für den kommenden Kontrahenten genutzt, während die weiteren Gruppengegner USA und Paraguay intern noch überhaupt kein Thema sind. Der Trainerstab überlässt bei diesem hochemotionalen Turnier, auf das die Nation 24 Jahre warten musste, absolut nichts dem Zufall.
„Im Moment haben wir uns nur Australien angesehen, es analysiert und die Seite nicht für andere Teams geöffnet. Wir kennen uns jetzt also bestens mit Australien aus. Heute machen wir unser letztes Training. Niemand hat uns hier allein gelassen, es gibt eine sehr nette Unterstützung, sie haben uns sehr gut willkommen geheißen. Ich danke allen. Wir werden heute gut trainieren und morgen für das Spiel bereit sein“, erklärte der Abwehrspieler diszipliniert.

Foto: IHA
Angesprochen auf seine persönliche Rolle und die taktischen Vorgaben des italienischen Meisterdenkers für die Hintermannschaft, formulierte der Hoffenheim-Profi eine klare Philosophie für den Erfolg beim globalen Turnier. Im modernen Fußball reiche es längst nicht mehr aus, sich auf die individuelle Klasse der Verteidiger zu verlassen. Vielmehr müsse das gesamte Team kompakt gegen den Ball arbeiten, um bei einer Weltmeisterschaft weit zu kommen.
„Der moderne Fußball muss im Kollektiv verteidigt werden. Wir müssen als gesamte Mannschaft verteidigen. Gerade in einem solchen Turnier ist es sehr wichtig, keine Gegentore zu kassieren, ohne Gegentreffer zu gewinnen oder im Ernstfall ein Unentschieden über die Zeit zu bringen. Ich denke, dass es einen sehr wichtigen Effekt haben wird, die Spiele zu beenden, ohne Tore zu kassieren“, stellte der Defensivakteur klar. Auf die Nachfrage, ob der Nationaltrainer ihm spezielle Aufgaben mit auf den Weg gegeben habe, hielt sich der Profi bedeckt: „Unser Team bietet den Spielern auch unterschiedliche Taktiken. Es wäre nicht richtig von mir zu sagen, was genau der Coach verlangt, aber der Coach kümmert sich wirklich gut um jeden Einzelnen von uns.“
Anzeige – KI-generiert
In der abgelaufenen Spielzeit in Deutschland machte der Verteidiger nicht nur durch seine Zweikampfstärke auf sich aufmerksam, sondern glänzte im Trikot der Hoffenheimer auch als regelmäßiger Torschütze. Die Journalisten wollten daher wissen, ob die Fans diese Offensivqualitäten nun auch auf der größten Fußballbühne der Welt bewundern dürfen. Der Spieler schmunzelte bei dieser Frage, verlor dabei jedoch die primären Aufgaben eines Abwehrspielers nicht aus den Augen.
„Wer möchte keine Tore schießen? Ich möchte das natürlich auch. Unser oberstes Ziel als Abwehr ist es im ersten Schritt natürlich nicht, selbst Tore zu erzielen, aber wenn sich die Chance bietet, hoffe ich sehr, dass mir das gelingt“, antwortete der kopfballstarke Defensivmann hochmotiviert. Für ihn persönlich schließt sich mit diesem Turnier ein großer Kreis in seiner Karriere.
„Ich bin seit 2019 in der Nationalmannschaft, es sind mittlerweile sieben Jahre vergangen. Ich bin unendlich stolz, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Ich habe viele Spiele bestritten, aber zum ersten Mal spiele ich nun eine Weltmeisterschaft. Die Nationalmannschaft hat mir in meiner Laufbahn sehr viel gegeben, und ich hoffe, dass ich dem Team bei diesem Turnier etwas Entscheidendes zurückgeben kann“, resümierte der Innenverteidiger voller Stolz vor dem Abschlusstraining.
Live







































