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·4. Juni 2026

Geht es jetzt schnell? Glatzel-Abschied vom HSV rückt näher

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Mit 94 Toren und 24 Vorlagen ind 189 Zweitliga-Spielen hat Robert Glatzel seine Torjäger-Qualitäten im deutschen Unterhaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In der Bundesliga sieht die Bilanz des 32-Jährigen dagegen deutlich magerer aus. In 32 Spielen gelangen Glatzel lediglich fünf Tore und drei Assists.

In der abgelaufenen Saison waren es 19 Einsätze für den HSV mit drei Toren und zwei Vorlagen. Nur in sieben Spielen stand Glatzel dabei in der Startelf. HSV-Trainer Merlin Polzin setzt kaum auf den Mittelstürmer. Weil der Routinier nicht perfekt ins System der Rothosen passt, dürfte sich das auch kommende Saison kaum ändern. Spekuliert wird deshalb schon länger über einen vorzeitigen Glatzel-Abschied aus dem Volkspark.


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Glatzel-Verhandlungen "weit fortgeschritten"

Laut dem Hamburger Abendblatt bahnt sich dieser immer konkreter an. Angesichts der selbst geäußerten Wechsel-Ambitionen hatte Glatzel noch Anfang April erklärt: "Es wird ein langer Sommer." Damals schien er davon ausgegangen zu sein, dass eine Zukunfts-Entscheidung erst spät im Transferfenster fallen könnte.Mittlerweile spricht aber alles für einen schnellen Wechsel. Und zwar zu Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg. Laut Abendblatt-Infos sind die Verhandlungen zwischen Glatzel und den Wölfen "weit fortgeschritten". Zuletzt hieß es, der 32-Jährige wolle zunächst abwarten, wer in der Autostadt neuer Trainer wird.

Trainerfrage bei den Wölfen geklärt

Diese Entscheidung ist am Mittwochabend gefallen. Der 38-jährige Tobias Strobl hat bis 2028 unterschrieben. Die wichtigste Personalie beim VfL ist damit geklärt. Schon zuvor hatten die Wölfe mit dem neuen Sportchef Dieter Hecking mächtig Gas gegeben. Aus Darmstadt wurde bereits mit Fraser Hornby ein Stürmer verpflichtet. Dem Vernehmen nach würden die Wölfe auch gerne Hertha-Star Fabian Reese trotz Abstieg verpflichten.

Glatzel soll derweil im Sturmzentrum verlässlich für Tore sorgen. Das Ziel in Wolfsburg dürfte ohnehin glasklar sein: der direkte Wiederaufstieg. Weil ein Großteil des Bundesliga-Kaders den Verein verlassen dürfte (oder wie unter anderem Patrick Wimmer schon hat), gibt es noch zahlreiche Planstellen im VfL-Kader. Eine davon ist die Neuner-Position.Jonas Wind wurde bereits verabschiedet, Mohamed Amoura wird nicht zu halten sein und soll eine ordentliche Ablöse einbringen. Und bei Dzenan Pejcinovic ist die Zukunft noch offen. Den 21-Jährigen würde man zwar wohl gerne halten, aufgrund des enormen Interesses ist ein Verbleib in Liga zwei aber kaum denkbar. Stattdessen könnte der deutsche U21-Nationalspieler eine satte Ablöse einbringen. Laut kicker träumt man in Wolfsburg von "weit über 20 Millionen Euro".

Letzter Knackpunkt Ablöse

Glatzel dagegen würde ein Jahr vor Vertragsende in Hamburg nur einen Bruchteil dieser Summe kosten. Laut Abendblatt ist die Ablöse aber noch "einziger Knackpunkt", ehe ein Transfer über die Bühne gehen kann. Demnach wolle der VfL "weniger als eine Million Euro" zahlen. Der HSV würde Glatzel zwar keine große Steine in den Weg legen, diese Summe ist für die Rothosen aber zu wenig.Die Differenz dürfte aber lediglich bei "einigen Hunderttausend Euro" liegen, weshalb Glatzel auf einen schnellen Deal in den nächsten Tagen hoffe.

Die HSV-Bosse planen im Sturm derweil längst ohne Glatzel. Mit Elmin Rastoder vom FC Thun wird aktuell ein neuer Kandidat gehandelt. Kapitän Yussuf Poulsen soll trotz einer enttäuschenden ersten Saison bleiben (90min berichtete).

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