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·16. Juni 2026

"Geier und Hyänen" – Türkei-Boss schießt gegen Kritiker und Fatih Terim zurück!

Artikelbild:"Geier und Hyänen" – Türkei-Boss schießt gegen Kritiker und Fatih Terim zurück!

Vor dem richtungsweisenden zweiten Gruppenspiel gegen Paraguay am kommenden Samstag bleibt die Stimmung im türkischen Lager mehr als angespannt. In einer emotionalen Rede hat sich TFF-Boss Ibrahim Haciosmanoglu nun gegen Medien und Kritiker gewehrt – auch "Imperator" Fatih Terim bekam sein Fett weg. 

Mit sichtlich nervöser, aufgewühlter Miene trat Ibrahim Hacıosmanoğlu am Vormittag, unmittelbar vor dem Start des Trainings der Mannschaft, vor die wartende Presse und setzte dann zu einer emotionalen Rede an. Erstes Ziel seines verbalen Rundumschlags: Fatih Terim. "Ich hatte nicht das Bedürfnis, Fatih Terim anzurufen. Was den Grund dafür angeht: Ich danke ihm zwar für seine Bemerkungen bis zum letzten Absatz seiner Rede, aber er verhält sich nicht so, wie es seinem Spitznamen als "Imperator" entsprechen würde", so Hacıosmanoğlu. Terim hatte nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Australien am Wochenende zwar zur Mäßigung im Umgang mit der Nationalmannschaft und den Verbandsverantwortlichen aufgerufen, allerdings auch eingefordert, dass sich alle Beteiligten nach dem Turnier dafür rechtfertigen müssten. Besonders diese letzte verbale Spitze brachte Hacıosmanoğlu zum Kochen.


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Fatih Terim fordert Rechenschaft – aber für was oder wen?!

‚Die Zeit wird kommen, da werden wir darüber reden, warten wir noch zwei Spiele ab, dann werden wir sie zur Rechenschaft ziehen…‘, paraphrasierte der TFF-Boss die Worte Terim nochmals und schäumte dann vor Wut: "Ich meine, wen will man denn zur Rechenschaft ziehen? Das passte nicht zu Fatih Terims Auftreten, zu seiner Weisheit. Wen will man zur Rechenschaft ziehen? Die Spieler? Das Trainerteam? Die Vereinsführung? Den Präsidenten?" Anstatt kryptischer, mysteriöser Aussagen hätte sich Hacıosmanoğlu Klarheit von Terim gewünscht. 

"Wer die Konsequenzen trage muss, wird sie tragen"

Mit der Schelte gegen den "Imperator" war die Rede des 60-jährigen TFF-Bosses aber noch nicht zu Ende. Auch die in den vergangenen Tagen sehr kritischen Medien in der türkischen Heimat sowie sämtliche Hetzer in den sozialen Medien wurden direkt konfrontiert. "Natürlich werden wir diesen Geiern und Hyänen die bestmögliche Antwort geben. Klar ist aber auch, dass unsere Jungs dafür auf dem Platz ihr Bestes geben müssen. Das wissen sie und werden sie tun", so Hacıosmanoğlu, der damit auch das Team in die Pflicht nahm. In die Mannschaft habe man weiterhin vollstes Vertrauen, hieß es weiter. Dass man eine Niederlage gleich zu Beginn des Turniers einstecken musste, sei zwar ärgerlich, immerhin könne diese in den kommenden beiden Spielen aber noch korrigiert werden. "Wer die Konsequenzen trage muss, wird sie tragen, wenn es soweit ist – selbst, wenn ich es bin", versprach Hacıosmanoğlu.

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