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·18. Juli 2026
Geldregen: So viel kassiert der BVB für seine WM-Fahrer

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Borussia Dortmund profitiert auch finanziell von der Weltmeisterschaft. Für die Abstellung seiner zehn Nationalspieler kassiert der BVB eine Millionensumme von der FIFA.
Die Weltmeisterschaft hat sich für Borussia Dortmund nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ausgezahlt. Weil der BVB insgesamt zehn Profis für das Turnier abgestellt hat, erhält der Bundesligist nach einer Analyse der Deutschen Kreditbank (DKB) 1,54 Millionen Euro aus dem FIFA-Club-Benefits-Programm.
Damit belegt Dortmund im Bundesliga-Ranking den zweiten Platz. Lediglich der FC Bayern München kassiert mit 2,3 Millionen Euro mehr Geld. Die Münchner stellten insgesamt 17 WM-Teilnehmer ab. Hinter dem BVB folgen Bayer Leverkusen mit 1,42 Millionen Euro, Eintracht Frankfurt mit 1,17 Millionen Euro und die TSG Hoffenheim mit 1,05 Millionen Euro.
Für Borussia Dortmund waren Waldemar Anton, Maximilian Beier, Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha für Deutschland bei der WM dabei. Hinzu kamen Ramy Bensebaini (Algerien), Gregor Kobel (Schweiz), Marcel Sabitzer (Österreich), Julian Ryerson (Norwegen), Daniel Svensson (Schweden) und Carney Chukwuemeka. Insgesamt waren laut DKB 1.248 Spieler bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz. Die Entschädigungszahlungen der FIFA erhalten die Vereine als Ausgleich dafür, dass ihre Spieler während der Weltmeisterschaft nicht für den Klub zur Verfügung stehen.
Grundlage ist das FIFA-Club-Benefits-Programm, bei dem sämtliche Abstellungstage seit dem 1. Juni berücksichtigt werden. Die Höhe der Auszahlung richtet sich entsprechend nach der Dauer des Turniereinsatzes der jeweiligen Nationalspieler. Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft kostete den BVB und den FC Bayern dabei zusätzliche Einnahmen.

Foto: IMAGO
Da die DFB-Auswahl bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste, verkürzte sich auch der Zeitraum, für den die beiden Bundesligisten Ausgleichszahlungen erhielten. Auch im internationalen Vergleich gehört der BVB zu den Vereinen mit den höchsten FIFA-Zahlungen. Spitzenreiter ist Manchester City mit 3,08 Millionen Euro, gefolgt von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain (2,49 Millionen Euro) und dem FC Arsenal (2,42 Millionen Euro).
Die Bundesliga landet im Ligenvergleich ebenfalls auf Rang zwei. Insgesamt fließen 13,29 Millionen Euro an die deutschen Erstligisten. Nur die englische Premier League schneidet mit 26,34 Millionen Euro noch besser ab, während die spanische La Liga mit 12,19 Millionen Euro den dritten Platz belegt.







































