Gerücht um Sandro Wagner: Nach Basel ist jetzt Hannover im Spiel | OneFootball

Gerücht um Sandro Wagner: Nach Basel ist jetzt Hannover im Spiel | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballnationalmannschaft.net

Fussballnationalmannschaft.net

·14. September 2026

Gerücht um Sandro Wagner: Nach Basel ist jetzt Hannover im Spiel

Artikelbild:Gerücht um Sandro Wagner: Nach Basel ist jetzt Hannover im Spiel

Hannover 96 zieht nach dem schwachen Start in die neue Zweitliga-Saison die Reißleine und trennt sich mit sofortiger Wirkung von Christian Titz. Als aussichtsreicher Nachfolger gilt Sandro Wagner, während U23-Coach Lars Barlemann zunächst übernimmt. Sandro Wagner ist offenbar Wunschkandidat beim FC Basel.

Artikelbild:Gerücht um Sandro Wagner: Nach Basel ist jetzt Hannover im Spiel

AUGSBURG, DEUTSCHLAND – 31. Oktober 2025: Sandro Wagner, Trainer des FC Augsburg, reagiert während des Bundesliga-Spiels gegen Borussia Dortmund in der WWK-Arena. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)


OneFootball Videos


Nur vier Punkte aus den ersten fünf Partien und bereits drei Niederlagen haben den Aufstiegsanwärter ins untere Tabellendrittel abrutschen lassen. Die Niedersachsen bestätigten die Freistellung von Titz am Montagabend.

Barlemann bereitet Hannover auf Bochum vor

Bis zu einer dauerhaften Lösung wird Lars Barlemann die Mannschaft betreuen. Der Trainer der U23 soll Hannover 96 auf das Heimspiel gegen den VfL Bochum am kommenden Sonntag vorbereiten. Die Begegnung beginnt um 13.30 Uhr und wird bei Sky übertragen. Anschließend steht die Länderspielpause an.

Nach Informationen aus dem Umfeld des Klubs ist Sandro Wagner der führende Kandidat für die Nachfolge von Titz. Der frühere Profi arbeitete zuletzt beim FC Augsburg als Trainer und war zuvor Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann. In Augsburg wurde Wagner im Dezember freigestellt. Zuvor war bereits der FC Basel als möglicher neuer Arbeitgeber des 37-Jährigen gehandelt worden.

Boldt bemängelt fehlende Stabilität

Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt erklärte die Entscheidung mit der enttäuschenden Entwicklung nach dem Saisonbeginn. „Es war unser gemeinsames Ziel, auf der vorherigen Saison aufzubauen – verbunden mit der berechtigten Hoffnung, dass wir einen gewissen Schwung mit in die neue Spielzeit nehmen können. Das hat sich leider nicht in der gewünschten Form eingestellt“, sagte Boldt.

Der 43-Jährige berichtete zudem von klaren Gesprächen innerhalb des Vereins: „Man habe offene und ehrliche Gespräche miteinander geführt. Unserer Mannschaft hat es in entscheidenden Momenten an Stabilität und Klarheit gefehlt.“ Gleichzeitig seien „negative Muster sichtbar geworden“, zudem fehle „die Überzeugung“, in der bisherigen Konstellation „nachhaltig erfolgreich zu sein“.

Den unmittelbaren Ausschlag gab auch die 1:2-Niederlage vom Freitag beim 1. FC Nürnberg. Schon nach dieser dritten Pleite der Spielzeit hatte Boldt betont: „Dass wir so – auch von den Ergebnissen und wie wir Spiele hergeschenkt haben – nicht weitermachen können, das liegt auf der Hand.“

Durch den personellen Schnitt erhofft sich Hannover eine neue Ausrichtung. Die Entscheidung gebe dem Klub „nun die Möglichkeit, uns noch einmal neu zu justieren – mit der klaren Zielsetzung, dass wir alle mit voller Energie in eine gemeinsame Richtung laufen“.

Aufstiegsziel trotz verpasster Chance

Titz war erst im Sommer 2025 vom 1. FC Magdeburg nach Hannover gewechselt. In der vergangenen Saison hatte 96 nach einer guten Ausgangsposition im Saisonendspurt entscheidende Punkte liegen lassen und die Spielzeit auf Rang vier beendet. Auf Platz zwei, der den direkten Aufstieg bedeutet hätte, fehlten lediglich zwei Punkte.

Seit dem Bundesliga-Abstieg 2019 arbeitet Hannover 96 an der Rückkehr ins Oberhaus. Der aktuelle Fehlstart hat den Druck auf den Klub und die sportliche Führung nun früh in der Saison deutlich erhöht.

Impressum des Publishers ansehen