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·23. März 2026
Gewinner und Verlierer des 27. Spieltages in der Bundesliga

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·23. März 2026

Der 27. Spieltag in der Bundesliga ist vorbei. Fussballdaten.de blickt auf den Gewinner sowie auf den größten Verlierer vom vergangenen Wochenende. Außerdem gibt es ein Revue über die größte Überraschung und einen Schlüsselspieler.
Der FC Bayern München ist der klare Gewinner des 27. Spieltages. Die Münchner setzten sich völlig verdient mit 4:0 gegen den 1. FC Union Berlin durch. Überragender Mann aufseiten des Rekordmeisters war Offensivspieler Serge Gnabry, der zwei Tore zum ungefährdeten Heimsieg beisteuerte. Die weiteren Tore erzielten Michael Olise sowie der unermüdliche Weltklasse-Torjäger Harry Kane.
Die derzeitige Form des Champions League-Viertelfinalisten ist beeindruckend. Das Team von Vincent Kompany thront mit 70 Punkten nach 27 Spielen klar auf Platz 1 und steht nahe vor dem erneuten Titelgewinn. Die Tordifferenz spricht mit 97:25 Bände und der Vorsprung auf Dortmund beträgt sagenhafte neun Punkte. Besonders erfreulich: In der Schlussphase durfte noch der junge Osmani mit 16 Jahren und 306 Tagen debütieren und reihte sich auf Platz zwei in der Liste der jüngsten Bundesliga-Spieler der Münchner ein. Nur Paul Wanner (16 Jahre und 15 Tage) war noch jünger.
Die TSG 1899 Hoffenheim hingegen blickt auf ein Debakel zurück und ist der Verlierer des Spieltages. Die Kraichgauer verloren auch in der Höhe vollkommen verdient mit 0:5 gegen Champions League Anwärter RB Leipzig. Aus den letzten sieben Gastspielen in Leipzig hatte Hoffenheim nur zwei Punkte geholt – der einzige Sieg in der Red Bull Arena war der TSG am 31. Spieltag der Saison 2017/18 geglückt (5:2). Ein Negativlauf, der sich am Freitagabend fortsetzen sollte. Bereits zur Halbzeit stand es 4:0 für die Sachsen. Matchwinner war Doppeltorschütze Christoph Baumgartner, der zwei Treffer erzielte. Hoffenheim blickt auf einen gebrauchten Abend zum Vergessen zurück und muss schleunigst wieder zurück in die gute Form der vergangenen Wochen finden, um im Rennen um die Champions League Plätze noch ein Wörtchen mitreden zu können.
Der 1. FC Heidenheim liegt mit gerade einmal 15 mickrigen Punkten nach 27 absolvierten Spielen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Relegationsplatz 16. beträgt neun Punkte. Doch totgesagte leben länger: Die Mannschaft von Frank Schmidt sorgte am Samstag dann doch für eine größere Überraschung und erkämpfte sich ein 3:3 gegen Spitzenmannschaft Bayer 04 Leverkusen. Die Mannen von der Ostalb zeigten starke Moral und kamen nach einem 0:2 Pausen-Rückstand durch ein Tor von Kevin Behrens und einen Foulelfmeter von Marvin Pieringer noch einmal zurück.
Den erneuten Nackenschlag durch das 3:2 für Leverkusen glich der überragende Pieringer durch einen Kopfball nach einer Ecke in der Schlussphase aus. Fazit: Die in dieser Saison oft glücklosen Heidenheimer sind als Gefüge weiterhin eingeschworen und geben sich noch lange nicht auf. Auch wenn die Lage logischerweise aussichtslos erscheint, wird man weiterhin bis zum bitteren Ende kämpfen und alles reinhauen. Heidenheims Kapitän Patrick Mainka rechnete die Auswirkungen des Punktgewinns gegen Leverkusen vor und sagte sinngemäß: „Ein Punkt ist näher an drei Punkten als kein Punkt.“
Gewinner und Verlierer gab es natürlich auch am gestrigen Sonntag bei der Partie Augsburg gegen Stuttgart. 5:2 gewann der VfB Stuttgart am Sonntag gegen den kriselnden FC Augsburg, der somit die vergangenen drei Partien allesamt verlor. Die Darbietung der Stuttgarter in der ersten Halbzeit war überragend. Von Beginn an spielte in der WWK-Arena nur eine Mannschaft – und das war der VfB. Den Schwaben waren die Reisestrapazen überhaupt nicht anzumerken, Stuttgart wirkte frisch und spielte dominant. Nationalstürmer Deniz Undav erzielte dabei einen Doppelpack. Der 30-Jährige zeichnete sich für die Führung verantwortlich -, zudem schoss er das vorentscheidende 4:1 in der zweiten Halbzeit. Damit machte Undav erneut im positiven Sinne auf sich aufmerksam. Man darf gespannt auf seine Leistungen für die deutsche Nationalmannschaft in der kommenden Länderspielpause warten.
Die weiteren Tore für die Schwaben erzielten der starke Tiago Tomas, Nikolas Nartey sowie Stürmer Ermedin Demirovic. Der Stuttgarter Sieg war aufgrund der überragenden ersten Halbzeit praktisch nie gefährdet. Durch eine kleine Schwächephase in Halbzeit zwei kam Augsburg zwar zu zwei Toren, doch das Team aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt fand zu den richtigen Zeitpunkten die entscheidenden Antworten auf dem Platz. Die Mannschaft von Chefcoach Sebastian Hoeneß ist auch ein klarer Gewinner und festigte somit Platz drei und befindet sich klar auf Kurs Richtung Champions League.









































