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·17. April 2026

Giannikis gegen Kauczinski: Es ist auch das Duell der Enttäuschten

Artikelbild:Giannikis gegen Kauczinski: Es ist auch das Duell der Enttäuschten

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Für die jüngere Generation der Löwen-Fans war der Aufstieg in die Dritte Liga bislang das Höchste der Gefühle. Wenn der TSV 1860 am Samstag (14.03 Uhr, db24-Ticker) in Saarbrücken antritt, werden unweigerlich Erinnerungen wach – an jene legendäre Relegation, als die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka die Saarländer in zwei packenden Spielen (3:2/2:2) niedergerungen hat.


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Jetzt kommt es zur Neuauflage – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. Während bei den Löwen der Frust über den erneut verpassten Aufstieg in die Zweite Liga tief sitzt, kämpft der 1. FC Saarbrücken fünf Spieltage vor Schluss noch immer um den Klassenerhalt. Dabei galten auch die Saarländer vor der Saison als heißer Aufstiegskandidat – zuletzt setzte es jedoch ein ernüchterndes 0:2 beim TSV Havelse.

Es ist also ein Duell der Enttäuschten – und gleichzeitig ein besonderes Wiedersehen zweier Trainer, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet: Markus Kauczinski und Agis Giannikis. Beim Karlsruher SC und später in Ingolstadt war Giannikis Co-Trainer unter Kauczinski, später folgte er ihm indirekt auch bei 1860 nach. Nun stehen sie sich erstmals als Cheftrainer in einem Pflichtspiel gegenüber.

Giannikis stellte vor der Partie klar: „1860 ist eine gute Mannschaft mit viel Offensivpotenzial, sehr namhaft besetzt. Sie haben sich selbst zum Aufstiegskandidaten gemacht – und es nicht ganz hinbekommen. 1860 hat eine gute Mischung, wie ich finde. Ich habe das Spiel gegen Regensburg nicht so empfunden, dass sie abreißen lassen. Das war ein temporeiches Spiel. Ich erwarte keine Mannschaft, die Urlaub machen will, sondern die für Punkte alles gibt. Sechzig ist voll bei der Sache. Es braucht viel Arbeit, um Sechzig zu schlagen.”

Gleichzeitig betonte der Saarbrücker Coach den persönlichen Respekt: „Markus und ich haben sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Ich schätze ihn fachlich und menschlich sehr.“ Doch für ihn ist klar: „Es ist kein Duell Kauczinski gegen Giannikis, sondern Saarbrücken gegen 1860.“Das Hinspiel entschieden die Löwen mit 2:0 für sich – dennoch spricht die Gesamtbilanz in der Dritten Liga gegen Sechzig. Auswärts gelang bislang nur ein Sieg: Am 11. November 2023 gewann der TSV dank eines Doppelpacks von Morris Schröter mit 3:2 im Ludwigspark.

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