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·10. April 2026
„Ging ums Projekt“: Chukwuemeka erklärt Österreich-Wechsel

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Bei seinem Debüt für die österreichische Nationalmannschaft erlebte Carney Chukwuemeka einen traumhaften Einstand. Nun erklärte der BVB-Star seinen Verbandswechsel.
In den U-Nationalmannschaften stand der gebürtige Wiener für die englischen Auswahl auf dem Rasen und galt als eines der größten Talente seines Jahrgangs. Nach einigen verletzungsbedingten Rückschlägen und einem unglücklichen Wechsel zu Chelsea rückte eine Berufung für die Three Lions jedoch in weite Ferne.
Vor den März-Länderspielen entschied sich der 22-Jährige, in Zukunft für Österreich auflaufen zu wollen. Dabei sei es ihm „um das Projekt“ gegangen und „darum, wie es ist, für Österreich zu spielen, wie sich das anfühlt und die Leidenschaft“, erklärte der Mittelfeldspieler im Sky-Interview.
Rat habe er sich von gestandenen ÖFB-Profis wie David Alaba und BVB-Mitspieler Marcel Sabitzer geholt, so Chukwuemeka weiter. Bei seinem ersten Einsatz erzielte er gegen Ghana gleich ein Tor für die Alpenrepublik. Für die WM ist der Dortmunder fest eingeplant und will sich weiter in der Mannschaft integrieren.
Dafür muss Chukwuemeka weiter Deutsch lernen und betonte im Gespräch mit Sky pflichtbewusst, dass es darum gerade bei ihm gehe. Nationaltrainer Ralf Rangnick hatte diesbezüglich nach den Länderspielen auch den BVB in die Pflicht genommen. „Das muss schon im Interesse der jeweiligen Vereine liegen. Die müssen darauf achten, dass regelmäßig der Deutschunterricht gemacht wird“, so der 67-Jährige: „Für solche Jungs ist das nicht so einfach. Englisch wird überall gesprochen, man versteht sie überall, Carney kommt natürlich auch bei uns in der Gruppe mit Englisch klar.“

Foto: Getty Images
Die Aussage sei laut Rangnick zwar nicht als Kritik gemeint gewesen, dennoch war der erfahrene Coach überrascht, dass „man in Dortmund bisher noch gar nicht versucht hat, mit ihm Deutschunterricht zu machen.“
Nicht nur mit ÖFB, auch mit dem BVB hat Chukwuemeka derweil große Ziele. Bei den Schwarz-Gelben kommt er regelmäßig zum Einsatz, jedoch nur selten von Beginn an. „Das ist meine erste komplette Saison hier und ich weiß, dass ich mich noch in einigen Dingen verbessern muss“, gab sich der Neu-Österreicher gelassen: „Aber ich werde mich steigern.“
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