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·28. Juli 2026

Gladbach: 4 Lösungen für die Rechtsverteidigung

Artikelbild:Gladbach: 4 Lösungen für die Rechtsverteidigung

Wer ersetzt Konoplya bei Borussia Mönchengladbach?

Borussia Mönchengladbach muss nach der Innenbandverletzung von Yukhym Konoplya auf der Rechtsverteidiger-Position umplanen. Der Ukrainer war als Stammspieler für die neue Saison vorgesehen und wird den Saisonstart verpassen. Nun stellt sich die Frage, ob Borussia auf dem Transfermarkt aktiv werden muss oder die Verletzung mit internen Lösungen auffangen kann.

Scally ist die naheliegendste Lösung

Die wohl naheliegendste Option ist Joe Scally. Der US-Amerikaner kehrt nach seiner Weltmeisterschaft in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurück und war in den vergangenen Jahren auf der Rechtsverteidiger-Position gesetzt. Seit seinem Wechsel an den Borussia-Park absolvierte der 23-Jährige insgesamt 167 Pflichtspiele für die Fohlen. In den vergangenen Monaten wurde Scally immer wieder mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht. Konkrete Angebote gibt es derzeit allerdings nicht, weshalb ein Verbleib in Mönchengladbach durchaus realistisch erscheint.


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Sollte Scally bleiben, dürfte auch eine Vertragsverlängerung wieder ein Thema werden. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2027 und Rouven Schröder wird den Verteidiger wohl nicht ablösefrei verlieren wollen. Laut Capology verdient Scally derzeit rund 1,89 Millionen Euro inklusive Boni.

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Bleibt Scally Gladbachs Dauerbrenner – Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Berko wartet auf seine Chance

Sollte Scally den Verein doch noch verlassen, könnte auch ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs in den Fokus rücken. Dillon Berko wechselte 2019 aus der Jugend von Fortuna Düsseldorf an den Borussia-Park. Der 20-Jährige debütierte in der vergangenen Saison für Gladbachs Regionalliga-Mannschaft und steuerte in 16 Spielen ein Tor sowie drei Vorlagen bei. Der offensivstarke Außenverteidiger konnte seine Qualitäten zudem bereits im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen bei den Profis andeuten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028.

Castrop als flexible Alternative

Eine weitere interne Lösung wäre Jens Castrop. Der 22-Jährige wechselte im vergangenen Sommer für 4,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg nach Mönchengladbach. Der zentrale Mittelfeldspieler gilt als einer der flexibelsten Akteure im Gladbacher Kader. In der vergangenen Saison kam Castrop überwiegend auf der linken Seite zum Einsatz, wurde aber auch bereits als Rechtsverteidiger eingesetzt. Ein Einsatz auf der rechten Abwehrseite wäre daher durchaus denkbar. Allerdings würde Eugen Polanski dadurch auf seine Qualitäten im zentralen Mittelfeld verzichten müssen.

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Wer sollte Konoplya ersetzen?

  • Kevin Diks
  • Jens Castrop
  • Joe Scally + Vertragsverlängerung
  • Berko
  • Brauchen weiteren Transfer in der Abwehr

Diks könnte nach rechts rücken

Sollte Nico Elvedi Borussia erhalten bleiben, könnte auch Kevin Diks auf der rechten Abwehrseite aushelfen. Der indonesische Nationalspieler wurde ursprünglich als Rechtsverteidiger verpflichtet und absolvierte in seiner Karriere bereits 195 Spiele auf dieser Position. Durch seine Einsätze in der Innenverteidigung rückte diese Rolle zuletzt allerdings in den Hintergrund.

Mit Elvedi, Fabio Chiarodia oder Jan Leszczyński stünden im Abwehrzentrum weitere Optionen zur Verfügung, sodass Diks wieder auf seine angestammte Position wechseln könnte.

Muss Gladbach noch einmal auf dem Transfermarkt handeln?

Sollten Scally oder Elvedi den Verein noch verlassen, müsste Rouven Schröder wohl zwingend nachlegen. Je nach Abgang wäre entweder ein weiterer Innenverteidiger notwendig, damit Kevin Diks auf die Rechtsverteidiger-Position wechseln kann, oder Borussia müsste direkt einen neuen Rechtsverteidiger verpflichten. Mit Ko Itakura, Ben Nelson, Felix Uduokhai und Taylan Bulut kursieren bereits mehrere Namen in der Gerüchteküche. Als Premium-Lösung gilt Diogo Leite, dessen Vertrag bei Union Berlin ausgelaufen ist und der aktuell ablösefrei auf dem Markt ist. Mit einem Transfer des Portugiesen könnte Diks dauerhaft auf der rechten Abwehrseite spielen, während Leite gemeinsam mit Elvedi die Innenverteidigung bilden würde. Derzeit wird Borussia jedoch mit einem Leite-Transfer nicht in Verbindung gebracht.

Da Konoplya voraussichtlich rund sechs Wochen ausfallen wird, erscheint eine Verpflichtung für die Innenverteidigung derzeit realistischer als die Suche nach einem weiteren Rechtsverteidiger.

Wer sollte Yukhym Konoplya auf der Rechtsverteidiger-Position ersetzen? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Beautiful Sports International

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