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·8. August 2026
Gladbach: 4:1! Die B-Elf dreht richtig auf

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Borussia Mönchengladbach hat den ersten echten Härtetest in der Vorbereitung gemeistert. Nachdem man bisher gegen unterklassige Mannschaften gespielt hatte, stand am gestrigen Freitag das Testspiel gegen die TSG Hoffenheim an. Gegen den Tabellenfünften der vergangenen Saison kam Gladbach in der Partie, die über insgesamt 120 Minuten ging, nur schwer in die Gänge. Hoffenheim dominierte und erzielte folgerichtig das 1:0 durch Conte. Die Mannschaft von Eugen Polanski konnte sich lediglich zwei Großchancen durch Hugo Bolin und Joe Scally sowie einen harmlosen Abschluss durch Enzo Leopold erarbeiten.
In den zweiten 60 Minuten wurde komplett durchgewechselt und Gladbach wirkte deutlich griffiger, strukturierter, leichtfüßiger und agierte mit einem klaren Plan. Im zentralen Mittelfeld brachten der junge Nguefack und Kevin Stöger mehr Spielwitz und Dynamik in die Partie. In der Sturmspitze überzeugte der junge Danfa, der vor dem 1:1 den Ball gewann und auf Isac Lidberg spielte. Dieser legte den Ball quer auf Robin Hack, der nur noch einschieben musste.
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In der Borussia-Abwehr sorgte Daniel Batz mit einigen Paraden dafür, dass Hoffenheim kein weiteres Tor erzielen konnte. Auch die Defensive wirkte insgesamt sehr geordnet. Die junge Innenverteidigung mit Meiser und Leszczyński überzeugte auf ganzer Linie und der neue japanische Außenverteidiger Daiki Hashioka brachte eine enorme Sicherheit und Defensivstärke in die Partie ein.
David Herold versuchte immer wieder, sich in die Offensive einzuschalten, und nur der Pfosten verhinderte sein erstes Tor im Gladbach-Trikot. In der 85. Minute erhöhte Lidberg nach einem Abspielfehler auf 2:1 für die Fohlen. Auch beim 3:1 stand Lidberg dort, wo ein Torjäger stehen muss, und baute die Führung der Fohlen weiter aus. Den Schlusspunkt setzte Florian Neuhaus mit einem Abstauber.

Meiser überzeugt auf ganzer Linie – IMAGO / HMB-Media
Gerade die zweiten 60 Minuten waren besonders stark, obwohl Gladbach eher mit der vermeintlichen „B-Elf“ spielte. Vor allem die jungen Talente um Meiser, Nguefack, Danfa und Fleck konnten weiter auf sich aufmerksam machen. Mit Daniel Batz hat man wohl den stärksten Ersatzkeeper der gesamten Bundesliga verpflichtet. Auch die Neuzugänge Daiki Hashioka, Jan Leszczyński, David Herold und Isac Lidberg konnten in den zweiten 60 Minuten auf sich aufmerksam machen.
Jetzt liegt es an Cheftrainer Eugen Polanski, die richtigen Schlüsse aus den 120 Minuten zu ziehen und eine Startelf zu bilden. Eindeutig ist, dass Daiki Hashioka auf der rechten Abwehrseite gesetzt sein sollte. Besonders spannend dürfte es im zentralen Mittelfeld werden. Mit Enzo Leopold und Philipp Sander lahmte das Spiel der Borussia enorm. Nguefack und Stöger brachten dagegen eine ganz andere Dynamik in das Spiel in den zweiten 60 Minuten. Hier muss Polanski eine gute Balance finden.
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / GEPA pictures
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