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·9. August 2026
Gladbach: Castrop-Schock! Monate Pause

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·9. August 2026

Viele Gladbach-Fans haben in dieser Saison große Hoffnungen in Jens Castrop gesetzt. Der 23-Jährige wechselte im vergangenen Sommer für 4,5 Millionen Euro von Nürnberg nach Gladbach und konnte sich in seiner ersten Saison auf Anhieb in der Bundesliga behaupten. Insgesamt kam Borussias Nummer 17 auf 28 Einsätze, drei Tore und eine Vorlage. Der zentrale Mittelfeldspieler wurde überwiegend auf der linken Schiene eingesetzt, da im zentralen Mittelfeld Engelhardt und Reitz gesetzt waren.
Da sowohl Reitz als auch Engelhardt den Klub in diesem Sommer verlassen haben, sollte Castrop im zentralen Mittelfeld integriert werden und Borussia durch seine dynamische Spielweise und saubere Technik mehr Kreativität und Dynamik verleihen. Doch im Testspiel gegen den Kreisklasse-Verein Rottach-Egern folgte dann die Hiobsbotschaft für Castrop und die Fohlen. Während der Partie lag Castrop plötzlich auf dem Boden und musste von den Sanitätern behandelt werden. Der 23-Jährige konnte nicht mehr selbstständig vom Platz gehen und wurde mit einer Trage abtransportiert.
Spätestens in diesem Moment hatten viele Fans bereits ein ungutes Gefühl.

Castrop fällt Monate aus –
IMAGO / HMB-Media
Nun wurde die schwere Verletzung durch den Verein bestätigt. Castrop hat sich die Schulter ausgekugelt, muss operiert werden und wird den Fohlen mehrere Monate fehlen. Über einen möglichen Zeitpunkt seiner Rückkehr zu spekulieren, macht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn. Polanski muss für das Jahr 2026 jedoch wohl vorerst ohne Castrop planen.
Durch den Ausfall von Castrop können sich nun andere Spieler im zentralen Mittelfeld Hoffnungen machen, in die Startelf gespült zu werden. Derzeit gibt es noch keine Stammformation und auch im zentralen Mittelfeld dürfte der Konkurrenzkampf noch völlig offen sein. Philipp Sander dürfte mit seiner defensiveren Ausrichtung die größten Chancen auf einen Stammplatz haben. Zudem gehört Sander auch dem neuen Mannschaftsrat an.
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Neben Sander braucht Borussia einen Spieler, der Kreativität und Dynamik mitbringt. Im Test gegen Hoffenheim konnte das Duo Sander und Leopold nicht überzeugen, da beide nicht über die größte Dynamik verfügen. In den zweiten 60 Minuten lief es mit Kevin Stöger und Talent Nguefack deutlich besser. Stöger konnte aus dem Mittelfeld mit seiner Kreativität immer wieder gefährliche Situationen einleiten und der laufstarke Nguefack brachte ein gewisses Tempo und Dynamik in das Spiel der Gladbacher. Eine Kombination aus Sander und Nguefack könnte daher durchaus realistisch sein.
Zudem dürfte sich auch Neuzugang Zento Uno Hoffnungen machen, in die Startelf zu rutschen. Der japanische Nationalspieler fehlte jedoch im Test aufgrund muskulärer Probleme.
Wie würdet ihr das zentrale Mittelfeld in Gladbach besetzen? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / HMB-Media







































