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·19. Januar 2026

Gladbach in der Transferklemme: Schröder unter Zugzwang im Winterfenster

Artikelbild:Gladbach in der Transferklemme: Schröder unter Zugzwang im Winterfenster

Transfernews Borussia Mönchengladbach: Schröder unter Druck – Gladbach braucht dringend Verkäufe

Borussia Mönchengladbach steht im laufenden Wintertransferfenster massiv unter Zugzwang. Seit dem 14.10.2025 ist Rouven Schröder als Head of Sports bei den Fohlen im Amt – und machte bereits bei seiner Antrittspressekonferenz klar: Der Kader ist zu groß und muss verkleinert werden.

Mit genau diesem Ziel ging Schröder in das aktuelle Wintertransferfenster. Doch nach 19 geöffneten Transfertagen ist die Bilanz ernüchternd – statt Verkäufen gab es bislang sogar mehr Zugänge als Abgänge.


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Gladbachs Sportdirektor gefordert – Bild: Imago – Sven Simon

Wintertransferfenster: Gladbach-Kader wächst statt zu schrumpfen

Bislang verpflichtete Borussia Mönchengladbach den Japaner Takai und Cvancara kehrte nach Leihabbruch zurück, während mit Oscar Fraulo lediglich ein Spieler den Verein verlassen hat. Die gewünschte Kaderverkleinerung? Fehlanzeige.

Noch vor wenigen Tagen kündigte Schröder auf der Spieltagspressekonferenz weitere zeitnahe Transferbewegungen an. Diese Aussagen schüren hohe Erwartungen – Erwartungen, die dem Sportdirektor spätestens zum Transferschluss am 02. Februar auf die Füße fallen könnten, sollte es keine namhaften Abgänge geben.

Gehaltsproblem erschwert Gladbachs Transferpläne

Die interne Verkaufsliste ist weitgehend bekannt. Ganz oben stehen Marvin Friedrich und Luca Netz, deren Verträge im Sommer auslaufen. Ein ablösefreier Abgang droht – der Winter wäre die letzte Chance, Einnahmen zu generieren.

Auch Tomas Cvancara soll nach seinem Leihabbruch unbedingt abgegeben werden. Trotz Freigabe für Gespräche fehlt es bislang an konkreten Interessenten. Ähnlich sieht es bei Grant-Leon Ranos aus, der seine Bundesligatauglichkeit bislang nicht nachhaltig nachweisen konnte.

Top-Gehälter ohne Einsatz: Ein großes Problem

Besonders brisant ist die Situation bei den Spitzenverdienern:

  1. Jonas Omlin
  2. Kevin Stöger

Beide beziehen zusammen rund 6 Millionen Euro Jahresgehalt, kommen sportlich aber kaum zum Zug. Stöger hat einen Wechsel bereits ausgeschlossen, obwohl ihm dauerhaft ein Platz auf der Bank droht. Bei Omlin zeigte sich Schröder zwar offen für Gespräche – doch sein Gehalt macht einen Transfer äußerst schwierig.

Leihkandidat und Sommer-Neuzugang im Fokus

Nach seiner Verletzungspause benötigt Fabio Chiarodia dringend Spielpraxis. Eine Leihe wäre aus sportlicher Sicht nahezu zwingend, um dem Italiener Minuten zu ermöglichen.

Auch Shuto Machino, Gladbachs 8-Millionen-Euro-Transfer des Sommers, konnte bislang nicht überzeugen. Mit der Rückkehr von Robin Hack, Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou droht dem Japaner sogar der Verlust seines Kaderplatzes. Ein schneller Winterabgang erscheint jedoch trotz allem eher unwahrscheinlich.

Fazit: Liefert Schröder noch Taten oder bleibt es bei Worten?

Borussia Mönchengladbach braucht dringend Spielerverkäufe, um Gehaltsbudget freizumachen und den Kader zu verschlanken. Die Zeit läuft – und der Druck auf Rouven Schröder wächst täglich.

Was glaubt ihr: Wird Schröder seinen Ankündigungen noch Taten folgen lassen?💬 Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / DeFodi Images

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